Ob eine chronische Herzinsuffizienz suffizient behandelt wird, liegt auch am Geschlecht des Patienten. Selbst die Geschlechtszugehörigkeit des Therapeuten beeinflusst die Therapiestrategie, wurde auf dem diesjährigen Kardiologenkongress in Mannheim klar. Eine aktuell dort präsentierte Studie der Universität des Saarlandes integrierte 1.800 Patienten mit chronischer Herzinsuffizienz und widmete sich der Fragestellung der Behandlungsunterschiede.mehr »
Das Licht der Sonne ist für die seelische und körperliche Gesundheit des Menschen von großer Bedeutung; setzt man ihrer Strahlung die Haut zu intensiv aus, erhöht sich das Risiko einer krankhaften Veränderung der Hautzellen. In engem Zusammenhang mit der Intensität und Dauer der Sonneneinstrahlung steigt das Risiko, ein Melanom, den sogenannten schwarzen Hautkrebs zu entwickeln. mehr »
Schwitzen ist ein lebenswichtiger Vorgang, zur Regulation der Körperwärme. Dazu besitzen wir Menschen circa 2–4 Millionen Schweißdrüsen über den gesamten Körper verteilt, besonders viele befinden sich in den Achselhöhlen, an den Handflächen und Fußsohlen, sowie auf der Stirn. Sie können den Körper abkühlen, wenn er großer Wärme ausgesetzt ist. Durch die Absonderung von Schweiß auf der Haut entsteht Verdunstungskälte und die Körpertemperatur wird abgesenkt.
Neben der Schweißproduktion verliert der Organismus geringe Mengen Wasser über die Haut ohne Beteiligung der Schweißdrüsen. Dieser Mechanismus dient der Befeuchtung der Haut und der Produktion des Säureschutzmantels.mehr »
Hamburg. Eine Reihe ätiologisch unterschiedliche, spinale und supraspinale Schädigungen sind mit einer spastischen Einschränkung des Bewegungsapparates verbunden. Apoplexie, Multiple Sklerose und hypoxische Hirnschädigung gehören zu den verursachenden Entitäten.
Therapeutisches Ziel bei diesen Erkrankungen muss die Verbesserung der Beweglichkeit und die Reduzierung des Beschwerdebildes sein. Der Therapieplan ist entsprechend der Variationsbreite der zugrunde liegenden Pathophysiologie individuell zu erstellen, und ein multidisziplinäres Procedere ist unumgänglich. Die sowohl auf die Grunderkrankung als auch die Begleitsymptomatik ausgerichtete Behandlung verlangt nicht selten eine Polypharmakologie, und die Verabreichung unterschiedlicher Wirkstoffe ist mit dem Interaktionsrisiko und Verträglichkeitsproblemen verbunden. mehr »
Frankfurt. In Deutschland lässt sich eine dramatische Zunahme adipöser Einwohner mit einem BMI jenseits von 25 kg/m2 dokumentieren, die multiple Risiken für unterschiedliche Komorbiditäten aufweisen.
Nicht nur Hypertonie, Fettstoffwechselstörungen und kardiovaskuläre Risiken bedrohen die Gesundheit der Betroffenen; das vermehrte viszerale Fettgewebe schädigt Leber und Pankreas auf direktem Weg und verursacht eine systemische Inflammation, auf deren Boden Arteriosklerose, Gerinnungsstörungen und konsekutive Organschäden entstehen. mehr »