Vor einer Schwangerschaft sollte der Arzt Laboruntersuchungen zur Beurteilung der entzündlichen Aktivität durchführen. Außerdem sollte geprüft werden, ob Mangelerscheinungen vorliegen.
In den meisten Fällen hat eine Schwangerschaft keinen Einfluss auf den weiteren Krankheitsverlauf. Krankheitsschübe treten während der Schwangerschaft statistisch nicht häufiger auf als sonst.
Morbus Crohn und Colitis ulcerosa wirken sich normalerweise nicht ungünstig auf den Verlauf der Schwangerschaft und das ungeborene Kind aus:
Frauen mit chronisch entzündlichen Darmkrankheiten sollten versuchen, in der Remissionsphase (entzündungsfreie Zeit) schwanger zu werden.
Frauen mit Morbus Crohn oder Colitis ulcerosa sind häufig unsicher, ob sie Kinder bekommen können und sollten.