Multiple Sklerose

Multiple Sklerose und Sport

Multiple Sklerose ist eine Erkrankung des Nervensystems, die mit unterschiedlichen Einschränkungen der Beweglichkeit einhergeht. Aufgrund dessen sind viele Betroffene in ihrer Mobilität und ihrer körperlichen Kraft eingeschränkt. Moderne Therapien stehen zur Verfügung, durch die Häufigkeit und Schwere der Schübe reduziert und das Fortschreiten der Behinderung verzögert werden können.

Während im akuten Schub Kortison-Präparate verabreicht werden können, die jedoch keinen Einfluss auf den Langzeitverlauf haben, kann das Auftreten neuer Schübe zusammen mit dem Fortschreiten der Erkrankung durch Interferon-Beta-Produkte, Glatirameracetat oder moderne Substanzen wie den monoklonalen Antikörper Natalizumab deutlich verringert werden.
Mit der frühzeitigen Therapie werden das Entzündungsgeschehen und die Nervenschädigung eingedämmt, und auf diesem Weg der fortschreitenden Behinderung entgegengewirkt.

Um die Beweglichkeit und körperliche Kraft zu trainieren, ist ein Sportprogramm für MS-Patienten hilfreich. Welche Sportarten für den MS-Patienten gut und machbar sind, und wie die Kraft, Ausdauer und Koordination trainiert werden können, ist im Trainingshandbuch „Bewegung und Sport bei Multipler Sklerose“ dargestellt. Es kann beim MS Service-Center (08000 -30 77 30) kostenlos angefordert werden.

Mit diesem Übungsprogramm können die Symptome der MS positiv beeinflusst werden. Dabei kann sich jeder entsprechend seiner körperlichen Möglichkeiten ein Trainingsprogramm aus den Bausteinen zusammenstellen. Wenn Sie die für Sie machbaren Übungen gefunden haben, sollten Sie diese auf jeden Fall mit Ihrem Arzt, Sport- oder Physiotherapeuten besprechen.
Jede sportliche Aktivität fördert die motorischen Fähigkeiten und die Selbständigkeit. Überforderungen sollten vermieden und die Grenzen des Körpers berücksichtigt werden. Es geht nicht darum, die körperliche Leistungsfähigkeit zu steigern, sondern um Spaß am Training und ein gutes Körpergefühl, das zur physischen und psychischen Balance beiträgt.

Was beim Training zu beachten ist
  • Wenn möglich, trainieren Sie mindestens dreimal in der Woche für 15 bis 20 Minuten.
  • Beginnen Sie mit wenigen ausgewählten Übungen, die Sie sehr sorgfältig ausführen.
  • Achten Sie darauf, dass Sie sich nicht überfordern. Trainieren Sie entsprechend Ihrer Tagesform.
  • Alle Übungen sollten Sie langsam und gleichmäßig durchführen, ohne die Muskulatur zu verkrampfen.
  • Schwierigkeitsgrad und Anzahl der Wiederholungen können Sie steigern, wenn Sie sich dabei sicher fühlen und weniger Kraft aufwenden, damit Sie sich keine Überbelastung aussetzen.
  • Denken Sie daran, die sportlichen Übungen in bequemer Sportkleidung durchzuführen, nicht direkt nach dem Essen- aber auch nicht hungrig – zu trainieren und ausreichende Flüssigkeitsmengen aufzunehmen.
  • Wenn es das Wetter zulässt, können die Übungen auch im Freien, allerdings möglichst im Schatten, durchgeführt werden.
Vorteil des Sport auf die Erkrankung

Ob man trotz MS oder wegen der MS Sport treiben kann, beschäftigt viele Patienten, die fit und aktiv bleiben wollen. Welche Sportart für den einzelnen MS-Patienten geeignet ist, kann jeder Betroffene anhand seiner körperlichen Fähigkeiten, der Symptome und seiner Vorlieben für eine bestimmte Sportart entscheiden.
Die nicht selten bei MS auftretende Müdigkeit macht es den Patienten nicht leicht, sich immer wieder zu körperlichen Aktivitäten zu motivieren. Die Gründe, die bei gesunden Menschen zur sportlichen Aktivität führen, nämlich Spaß und Freizeitgestaltung mit körperlichem Training, gelten auch für MS-Patienten. Ein gutes Argument für körperliche Betätigung ist, dass die körperliche Konstitution und viele gesundheitliche Faktoren verbessert werden können. So werden nicht nur die Muskulatur, Bänder und Gelenke trainiert, sondern auch das Herz-Kreislauf-Systems, und die Atmung.
Bestimmte Sportarten sind geeignet, die Koordination zu fördern, andere wiederum, um das Zusammenspiel der Muskulatur und des Gleichgewichtsorgans zu stärken.

Geistig fit bleiben

Die psychische Gestimmtheit, Aufmerksamkeit und viele emotionale Faktoren profitieren vom Sport und ausgewogener körperlicher Belastung. Damit ist gewährleistet, dass sowohl die körperliche als auch die geistige Leistungsfähigkeit trainiert und erhalten werden kann.

Durch Tanzsport, Golf oder Tischtennis können die koordinativen Fähigkeiten trainiert werden. Joggen, Nordic Walking oder Schwimmen unterstützt eher die konditionellen Faktoren. Eine regelmäßige, adäquate Belastung ohne jegliche Überbelastung schafft gute Voraussetzungen für die Bewältigung des Alltags.

Angemessene Belastung

Wichtig beim Sport ist der Spaß, den man dabei hat, und ebenso wichtig ist ein regelmäßiges Training, das mit dem Therapeuten abgesprochen ist.

Steigern Sie die Belastung in kleinen Schritten, aber vermeiden Sie jede Überbelastung. Wie jeder andere Sportler müssen Sie an die Aufwärmphasen vor Beginn Ihres Sportes denken, und lassen Sie die Bewegungen locker und entspannt ausklingen.

Vorteile durch den Sport betreffen wie bei jedem anderen Sportler auch die internistischen Parameter. Blutfette (Cholesterin) und Blutzuckerspiegel werden reguliert, und ein Schutz für Herz und Gefäße erreicht, Regelmäßige Bewegung ist ebenfalls wichtig für den Erhalt der Knochen und schützt vor Osteoporose.

Alltagsaktivität erhalten

Durch soziale Aktivitäten und sinnvolle Freizeitgestaltung kann der Teufelskreis aus Grunderkrankung und zunehmender Isolation durchbrochen werden. Auch bei einer Erkrankung wie der Multiplen Sklerose können die vielschichtigen Vorteile des Sports genutzt werden, um für die täglichen Anforderungen gestärkt zu sein, weil Ausdauer und Durchhaltevermögen trainiert sind.

Es liegt in der Natur der Erkrankung, dass es zu neuen Schüben kommen kann und sich eine sukzessive Verschlechterung der Symptome und Behinderung einstellt. Diese wird durch die richtigen Medikamente kontrolliert und bedeutet dank moderner Medikamente bei weitem nicht mehr ein zwangsläufiges Ende im Rollstuhl.

Der frühzeitige Einsatz moderner Immuntherapien und zielgerichtete symptomatische Maßnahmen, sowie regelmäßige Teilnahme an Rehabilitationsbehandlungen und eine maßvolle aber regelmäßige sportliche Betätigung wirken sich günstig auf die Erkrankung aus. Jegliche therapeutische und sportliche Intervention sollte aber mit dem Arzt abgesprochen sein. Sie sollte Spaß machen und dem Ziel dienen, die Alltagsaktivitäten und Teilnahme am sozialen Leben so lange wie möglich zu erhalten.

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