Immunglobuline (Ig)
Immunglobuline, auch Antikörper genannt, sind Immunstoffe des Körpers zur Abwehr von Antigenen. Die Immunglobuline werden von den weißen Blutkörperchen nach dem Kontakt des Körpers mit Krankheitserregern gebildet. Sie binden sich spezifisch an Antigene und machen sie so “unschädlich”. Antikörper sind ausschließlich gegen einen bestimmten Stoff gerichtet. Jede neue fremde Substanz ruft daher die Bildung eigener, spezifischer Antikörper hervor. Es gibt die Immunglobuline G, M, A, D und E. Immunglobulin E spielt eine besondere Rolle bei Allergikern.
Immunglobulin E (IgE)
Nach Kontakt mit einem Allergen wird beim Allergiker im Vergleich zum gesunden Menschen eine überschießende Menge Immunglobulin E gebildet. Die IgE- Moleküle setzen sich eng nebeneinander auf die Mastzellen. Gelangt nun ein zweites Allergen in den Körper, überbrückt es zwei IgE-Moleküle auf der Mastzelle und löst damit das Signal zur Ausschüttung von Histamin und anderen Entzündungsstoffen aus. Dadurch werden die allergischen Symptome, wie Juckreiz und/oder Entzündungen der Haut beim Neurodermitiker ausgelöst. Bei den meisten Neurodermitis-Kranken ist der IgE-Spiegel deutlich erhöht. Nur bei 10 bis 30 Prozent sind die Werte im Normalbereich.