
lat. Name:
Berberis vulgaris L.
Familie:
Sauerdorngewächse
verwendete Pflanzenteile:
getrocknete Wurzelrinde (Berberidis radicis cortex)
Inhaltsstoffe:
Benzylisochinolinalkaloide, Protoberberine mit Berberin als Hauptkomponente, Jateorhizin und Palmatin, Bisbenzylisochinoline (u.a. Berbamin und Oxyacanthin), Magnoflorin
Wirkung:
cholagog (= “galletreibend”)
Anwendung:
überliefert sind günstige Wirkungen u. a. bei Leberfunktionsstörungen, Gallenleiden, Gelbsucht und Verdauungsstörungen
Akute Vergiftungen sind selten und kommen nur bei sehr hoher Dosierung vor. Bei Überdosierung (Dosen über 4 g Droge entsprechend 0,5 g Berberin) kann es zu leichter Benommenheit kommen. Auch Nasenbluten, Erbrechen, Diarrhoe, Nierenreizungen und evtl. Nephritis wurden berichtet.
Gegenanzeigen:
Tee, Aufguß, in homöopathischen Arzneimittel