Über Tröpfchen
7-14 Tage
Erkältungssymptome, Bindehautentzündung, leichtes Fieber und Husten (katarrhlisches Stadium über 1-2 Wochen). Husten geht in Krampfhusten über, mit typischen Stickhustenanfällen (Krampfstadium über 3-6 Wochen). Im dritten Stadium lassen die Keuchhustenanfälle nach (2-6 Wochen).
Der Keuchhusten ist eine schwere, langwierige Infektionskrankheit, an der vor allem Säuglinge und Kinder bis zum Vorschulalter erkranken. Der Erreger – das Bakterium “Bordetella pertussis”- wird durch Tröpfcheninfektion übertragen. Typische Symptome sind schwere, krampfartige Hustenanfälle, Atemnot und Fieber. Im frühen Säuglingsalter kann es ohne vorhergende Krankheitszeichen zu Erstickungsanfällen kommen. Mögliche Folgeerkrankungen des Keuchhustens sind Mittelohrentzündung, Lungenentzündung und Erkrankungen des Gehirns. Bis heute gibt es noch keine Therapie gegen die quälenden Beschwerden der bis zu 14 Wochen dauernden Erkrankung.
Aufgrund vermeintlicher Risiken der Keuchhusten-Impfung wurde in den letzten Jahren in weiten Teilen Deutschlands nur sehr zurückhaltend geimpft. Eine große Zahl an Keuchhusten-Erkrankungen war die Folge. Im Gegensatz zu den früher verwendeten Ganzkeim-Impfstoffen, die häufiger Impfreaktionen wie z.B. Fieber verursachten, bestehen die modernen Keuchhusten-Impfstoffe nur noch aus den Bestandteilen, die für den Aufbau eines Schutzes unbedingt notwendig sind, so dass die Keuchhusten-Impfung heute viel verträglicher geworden ist.
Bronchopneumonie und Hirnschäden.
Durch Impfen