
lat. Name:
Aconitum napellus L.
Familie:
Hahnenfußgewächse/Ranunculaceae
verwendete Pflanzenteile:
Wurzelknollen
Inhaltsstoffe:
verschiedene Alkaloide vom Diterpentyp mit Aconitin als Hauptkomponente
Wirkung:
Schmerzstillend. Sehr giftig (keine Selbstmedikation)! Verlängert den Natriumioneneinstrom während des Aktionspotentials und verzögert die Repolarisation an sensiblen und motorischen
Nervenendigungen, zuerst erregend, später lähmend
Anwendung:
Systemisch und lokal zur Schmerzstillung bei Neuralgien, Myalgien, Muskel- und Gelenkrheumatismus, Entzündungen seröser Häute und Migräne als Zusatzmedikation bei Gicht,. Bei Wechseljahrsbeschwerden (Schweißausbrüche und Hitzewallungen)
Nebenwirkungen:
Geringe therapeutische Breite!
Schon bei therapeutischen Dosen: Parästhesien, Erbrechen, Schwindel, Muskelkrämpfe, Hypothermie, Bradykardie, Herzrhythmusstörungen und zentrale Atemlähmung.
Geschätzte letale Dosis: 1-2 g