Meningokokken-Meningitis (ansteckende Hirnhautentzündung)

Erreger:

Meningokokken-Erkrankungen werden durch ein gramnegatives Kugelbakterium (Neisseria meningitidis) verursacht, die bei etwa 5 bis 10 Prozent der Bevölkerung im Nasen-Rachen-Raum vorkommen, ohne zu einer Erkrankung zu führen. Nur einige wenige Keimträger entwickeln aus bisher unbekannten Gründen Krankheitssymptome.
Man unterscheidet verschiedene Meningokokken-Serogruppen . Epidemien in den tropischen Regionen werden häufig durch die Serogruppe A verursacht, lokale Ausbrüche in den Industrieländern sind vorwiegend auf die Serogruppen B und C zurückzuführen.
Mengingokokken kommen weltweit vor. In Europa und Nordamerika treten Erkrankungen gehäuft im Winter und Frühjahr auf. 1998 wurden in Deutschland 730 Fälle gemeldet, das sind 0,89 Erkrankungen auf 100.000 Einwohner. Man kann sich in jedem Lebensalter infizieren, wobei die Hälfte aller Infektionen bis zum fünften Lebensalter auftreten.

Infektion:

Die Übertragung der Meningokokken erfolgt als Tröpfcheninfektion nur bei engem Kontakt mit einem Keimträger oder Erkrankten. Außerhalb des Körper sterben die Bakterien ab

Inkubationszeit:

3-4 Tage

Krankheitsbild:

Eine Meningokokken-Infektion beginnt häufig mit Beschwerden im Nasen-Rachen-Raum. Darauf folgen plötzlich auftretende Kopfschmerzen, Fieber, Schüttelfrost, Schwindel, Erbrechen, Nackensteifigkeit und ein schweres Krankheitsgefühl. Zusätzlich können Reizbarkeit, Schläfrigkeit und Krampfanfälle auftreten, bis hin zum Koma. Bei Säuglingen und Kleinkindern sind die Krankheitszeichen oft unklarer. Hier überwiegen Fieber, Erbrechen, Reizbarkeit oder Schläfrigkeit und Krämpfe
Meningitis (Hirnhautentzündung) mit Fieber, Nackensteifigkeit, (Opisthotonus) Starrkrampf im Bereich der Rückenmuskulatur, schweren Allgemeinsymptomen sowie Hautzeichen. Auch eine Blutvergiftung kann auftreten

Vorbeugung:

Eine Meningokokken-Impfung ist gegen Erreger der Serogruppen A, C, W 135 und Y möglich. Sie wird von der STIKO (Ständigen Impfkommission) am Robert-Koch-Institut für folgende Risikogruppen empfohlen:

  • Entwicklungshelfer, Expeditionsteilnehmer, etc. vor Aufenthalten im sog. Meningitis-Gürtel Afrikas oder anderen Gebieten mit hohem Miningitis-Risiko
  • Reisende in aktuelle Epidemiegebiete
  • In Deutschland Personen im Umfeld bestimmter Ausbrüche auf Empfehlung der Gesundheitsbehörden

Bei der Meningokokken-Meningitis ist eine frühe Verdachtsdiagnose und eine sofortige Behandlung und Krankenhauseinweisung des Patienten wichtig. Um einen weiteren Ausbruch zu verhindern, ist eine Chemoprophylaxe mit Antibiotika bei engen Kontaktpersonen zu empfehlen. Bei Erkrankungsfällen durch Meningokokken der Serumgruppe C kann für Kontaktpersonen eine Impfung sinnvoll sein.

Behandlung:

Die Meningokokken-Infektion kann innerhalb weniger Stunden zum Tode führen. Bei Verdacht auf eine Meningokokken-Erkrankung muss der Patient sofort ins Krankenhaus eingewiesen werden. Die Behandlung erfolgt in der Regel mit Penicillin G . Bei Kontaktpersonen wie Haushaltsmitgliedern, engen Freunden etc. sollte so schnell wie möglich eine Chemoprophylaxe durchgeführt werden. Wegen dem raschen Verlauf der Erkrankung ist die Behandlung einzuleiten, noch bevor sich der Krankheitsverdacht durch eine Laboruntersuchung bestätigt hat. Bei Frühsymptomen wie Fieber, Schüttelfrost und Kopfschmerzen muss umgehend ein Arzt aufgesucht werden.

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