Bluterkrankheit. Die Hämophilie ist eine erbliche Blutgerinnungsstörung, bei der es zu spontanen, zum Teil schweren Blutungen in die Muskeln, Gelenke und inneren Organe kommt. Die Krankheit wird durch das Fehlen oder einen Defekt der Blutgerinnungsfaktoren VIII (Hämophilie A) oder IX (Hämophilie B) verursacht. Die häufigste Form ist die Hämophilie A. Ohne eine ausreichende Behandlung kommt es zu schweren Gelenkschäden, Behinderungen und Todesfällen. Die Zahl der Personen mit Hämophilie wird nach Angaben der WFH weltweit auf 400.000 Personen geschätzt.