So mancher Skifahrer kommt bei rasanter Pistenabfahrt unglücklich zu Fall und der alpine Spaß endet mit einem verletzten Kniegelenk auf der Alpenhütte. Bevor der Arzt die Diagnose stellt, kann sich der Sportler selbst versorgen: Knie hochlagern, ruhig halten und kühlen. Wer das nötige Material zur Hand hat, legt einen lockeren Salben-Verband an. Dann bleibt nur noch zu hoffen, dass nicht gleich mehrere Bänder, Kapseln und Sehnen betroffen sind.
Auch Schulterverletzungen sind beim Skiabfahrtslauf keine Seltenheit und zudem sehr schmerzhaft. Wer sich die Schulter ausgerenkt hat, muss sofort zum Arzt. Nur er kann das Gelenk wieder einrenken. Meist legt der Arzt einen Tape-Verband zur Entlastung an.
Gefürchtet ist auch der Skidaumen. Bandverletzungen bis hin zu Frakturen im Daumengrundgelenk entstehen immer dann, wenn bei einem Sturz auf der Piste der Daumen in der Schlaufe des Skistockes hängen bleibt. Ist ein Bruch auszuschließen, hilft ein Tape-Verband, der den Daumen an die Hand fixiert und dadurch ruhig stellt. Bei Verletzungen des Daumens immer den Arzt aufsuchen, um eine spätere Bewegungseinschränkung zu vermeiden!
Wer glaubt das Warten am Skilift bietet größere Sicherheit, der irrt: Verletzungen der Sprunggelenke und Frakturen des Unterschenkels entstehen meist durch Umknicken in der Warteschlange. Bei einer leichten Bänderzerrungen im Sprunggelenk helfen Kühlung, Hochlagerung und ein Tape-Verband. In jedem Fall einen Arzt aufsuchen, der eine genaue Diagnose stellt!
Skilanglauf ist im Gegensatz zu Ski alpin mit geringerem Verletzungsrisiko verbunden und weitaus schonender für Gelenke und Wirbelsäule. Durch Überlastungen kann es aber zu Entzündungen des Sehnengewebes im Unterschenkel- und Fußbereich kommen. Wer schnell wieder fit sein möchte, hilft sich mit Tape-Verbänden. Richtig angelegt, können funktionelle Verbände den Heilungsverlauf positiv beeinflussen und lange Ausfallzeiten verhindern.