Maul- und Klauenseuche

Erreger:

Erreger: Aphtovirus der Picornaviridae

Infektion:

Kontaktinfektion

Beim Tier:
Die MKS ist bei Klauentieren eine hochinfektiöse und sich schnell verbreitende Viruserkrankung. Infiziert werden Rinder, Schweine, Schafe und Ziegen sowie Reh-, Dam- und Schwarzwild. Das Virus wird durch direkten und indirekten Kontakt übertragen und hat eine sehr hohe Ansteckungsfähigkeit. Alle Ausscheidungen erkrankter Tiere sind virushaltig, auch die Atemluft. Die Übertragung ist durch Fleisch und Milch sowie deren Produkte möglich. Personen, die mit infizierten Tieren in Berührung kommen, sind potentielle Überträger, da das MKS-Virus auf unbelebtem Material wie Kleidung, Schuhen, sogar Fahrzeugen, Arbeitsgeräten und anderen Gegenständen gut überlebt. Im Erdboden, in Abwässern und in der Jauche kann das Virus monatelang ansteckungsfähig bleiben. In der Luft kann es erhebliche Strecken überwinden. Durch die leichte Übertragung des Virus ist die Verschleppung über Landesgrenzen zu erklären.

Beim Menschen:
Sehr seltene Infektion, die durch intensiven Kontakt mit infizierten Tieren (in der Tierhaltung oder beim Schlachten) hervorgerufen wird. Hautverletzungen wirken begünstigend. Eine Ansteckungsgefahr durch Lebensmittel ist nicht gegeben, denn das MKS-Virus wird durch Hitzeeinwirkung (z. B. Pasteurisieren der Milch), pH-Wert-Veränderungen (in den sauren und basischen Bereich) und durch normale Fleischreifung (ca. 48 Stunden) abgetötet.

Inkubationszeit:

Beim Tier:
Rind: 2 – 7 Tage
Schwein: 2 – 12 Tage
Schaf u. Ziege: 2 – 14 Tage

Beim Menschen:
2 – 8 Tage

Krankheitsbild:

Beim Tier:

Rind:
hohes Fieber über 1-2 Tage, beschleunigter Puls, verschlechtertes Allgemeinbefinden. Die Tiere fressen schlecht und beginnen zu speicheln. Es bilden sich Blasen an der Innenfläche der Lippen, an den Rändern der Zunge, am Zahnfleisch, am zahnlosen Rand des Oberkiefers sowie am Rücken, an den Klauen, an der Euterhaut und den Zitzen. Es kommt zu einem lang anhaltenden Leistungsabfall. Bei Milchkühen geht die Milchleistung zurück. In der Regel heilt die Erkrankung vollständig ab. Bei Jungtieren kann die Infektion einen tödlichen Verlauf nehmen, wenn Entzündung des Herzmuskels auftreten.

Schwein:
Blasenbildung vorwiegend an den Sohlenballen und dem Klauenspalt, aber auch an Rüsselscheibe oder Maulschleimhaut sowie am Gesäuge. Die Tiere bewegen sich unter Schmerzen nur rutschend fort oder stehen nicht mehr auf. Es tritt Fieber für mehrere Tage auf.

Schaf und Ziege:
relativ unauffällige Krankheitsanzeichen. Die Schafe lahmen durch die Veränderungen an den Klauen.
Die Erkrankungsrate ist bei allen Tieren hoch (nahezu 100 Prozent), die Sterblichkeitsrate bleibt bei erwachsenen Tieren gering (2 bis 5 Prozent). Bei bösartigen Verlaufsformen können jedoch bis über 70 Prozent der infizierten Tiere sterben. Befallene Tiere müssen aufgrund der hohen Ansteckungsgefahr getötet werden, da geringe Virusmengen genügen, um den ganzen Bestand zu infizieren.

Beim Menschen:
Milde Verlaufsform mit leichtem Fieber, allgemeinem Unwohlsein, Mattigkeit, Übelkeit, Kopf- und Gliederschmerzen. Bläschen an Lippen sowie an Mund- und Rachenhöhle, die sehr schmerzhaft sein können. Stecknadelkopf- bis pfenniggroße Entzündungsherde mit Erosionen und Geschwüren an Füßen und Händen, vorzugsweise an den Fingerspitzen. Die Hauterscheinungen heilen innerhalb von 5 bis 10 Tagen vollständig ab.

Vorbeugung:

Gefahr der Einschleppung:
Die MKS ist weltweit verbreitet. In Deutschland liegt der letzte Ausbruch zwar mehr als 12 Jahr zurück, aufgrund des internationalen Handels- und Personenverkehrs besteht jedoch ständig die Gefahr der Einschleppung aus den Ländern Afrikas, Südamerikas und Asiens sowie den Staaten des nahen Ostens und den Gebieten des südlichen und östlichen Mittelmeers (z.B. Türkei, Israel, Ägypten, Tunesien, Marokko).

Diagnostik:
Durch Schnelltests liegt das Ergebnis binnen eines Tages vor. Zur Bestätigung eines positiven Ergebnis wird innerhalb von drei Tagen ein weiteres Testverfahren durchgeführt. Gewebe-, Blut- und Nasentupferproben dürfen wegen des hohen Ansteckungsrisikos nur in den Hochsicherheitslabors der Bundesforschungsanstalt für Viruserkrankungen der Tiere (BFAV) in Tübingen bearbeitet werden.

Behandlung:

Impfung:
Im Jahre 1991 wurde die Impfung gegen die MKS in der EU eingestellt, da die in Europa verbreiteten MKS-Stämme erfolgreich bekämpft wurden. Gegen exotische Stämme bot diese Impfung keinen Schutz. Für den Notfall wurden internationale und nationale Impfbanken aufgebaut, aus denen geeignet Impfstoffe hergestellt werden können.

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