Die generalisierte Angsterkrankung ist eine schwerwiegende Erkrankung, von der in der modernen Gesellschaft zunehmend mehr Patienten betroffen sind. Eine Fülle typischer Symptome treten in Begleitung der Angsterkrankung auf. Dazu gehören innere Unruhe, körperliche Anspannung, Nervosität und Schreckhaftigkeit, Konzentrationsstörungen und leichte Reizbarkeit, verstärkte Müdigkeit am Tage und Schlafstörungen in der Nacht.
Als körperliche Ausdrucksform lassen sich vorwiegend Symptome Palpitationen (Herzsensationen), Zittern, Schwindel, Schwitzen und andere unangenehme Körperempfindungen erkennen.
Die Patienten leiden unter übersteigerten Ängsten, die nicht auf eine konkrete Situation oder einen konkreten Gegenstand gerichtet sind. Auch werden sie geplagt von schlimmen Befürchtungen, Sorgen und Vorahnungen, dass in der Familie oder einem selbst ein schlimmes Unglück zustoßen könnte.
Als Ursache für die Zunahme der Angststörung nehmen die Experten an, dass traumatische Lebenserfahrungen, erlernte Fehlreaktionen bis zur Fehlkonditionierung und auch genetische Faktoren beteiligt sind. So können auch eine Übersensibilisierung des Nervensystems oder Veränderungen der Botenstoffe an der Entstehung einer generalisierten Angsterkrankung beteiligt sind.