Zu den folgenschwersten Problemen des Gesundheitssystems gehören Übergewicht und Adipositas, weil mehr als die Hälfte der erwachsenen Bevölkerung in Deutschland die obere Grenze des Normalgewichts schon deutlich überschritten hat. Je nach untersuchter Altersgruppe beträgt der Anteil der bereits adipösen Menschen (BMI > 30) zwischen 20 und 30 Prozent, und insgesamt werden vom Gesundheitsbudget nahezu acht Prozent aller Kosten für die Adipositas und deren Folgeerkrankungen aufgewendet. mehr »
Starke Stimmungsschwankungen, bei denen sich Phasen der Hochstimmung (Manie) mit Episoden tiefster Niedergeschlagenheit (Depression) abwechseln, werden als Bipolare Störungen bezeichnet. In Deutschland sind etwa 2 Millionen Menschen davon betroffenen, und bei den meisten liegt der Erkrankungsbeginn zwischen dem 20. und 30. Lebensjahr. Bipolare Störungen finden sich bei Männern und Frauen in identischer Häufigkeit. mehr »
Am 29. Mai findet der Welttag der Magen-Darmgesundheit statt. Im Brennpunkt stehen diesjährig chronisch-entzündliche Darmerkrankungen (CED). Mit 2,5 Mio. Betroffenen in ganz Europa sind Morbus Crohn und Colitis ulcerosa die wichtigsten Erkrankungen in diesem Formenkreis, wobei die Anzahl der erkrankten Patienten alarmierend steigt.mehr »
Bei jeder vierten Frau und jedem achten Mann wird in Deutschland eine Depression vor dem 65. Lebensjahr diagnostiziert. Daraus leitet sich ab, dass vier Millionen Menschen an Depression erkrankt sind, deren Versorgung durch Fachärzte (Neurologen/Psychiater) nicht gewährleistet werden kann. Vor allem beim hausärztlich tätigen Allgemeinmediziner finden sich diese Patienten ein, der nicht nur die Diagnose, sondern auch die Versorgung des größten Teils dieses Kollektivs erbringt. mehr »
Eine häufig auftretende und ernst zu nehmende Komorbidität der Psoriasis ist die Depression, die 1,8 mal häufiger in diesem Kollektiv diagnostiziert wird als in der gesunden Normalbevölkerung. Das Psoriasisregister hat psychische Komorbiditäten als Gegenstand einer Langzeituntersuchung aufgenommen.
Bei vielen Autoimmunerkrankungen ist die Depressionsrate ungewöhnlich erhöht, wie etwa bei Rheuma und chronisch entzündlichen Darmerkrankungen, aber auch bei Diabetes, Herz-Kreislauferkrankungen, sogar bei Adipositas sowie der Psoriasis lässt sich diese nachweisen. mehr »
Chronisch Entzündliche Darmerkrankungen:
Colitis ulcerosa
Colitis ulcerosa und Morbus Crohn sind als chronisch entzündliche Darmerkrankungen bekannt. Es handelt sich dabei um Darmentzündungen, mit denen der Betroffene sich meist lebenslang auseinandersetzen muss. Kennzeichnend für chronisch entzündliche Darmerkrankungen ist, dass es in Intervallen zu schmerzhaften Entzündungsschüben kommt, die sich mit Phasen abwechseln, in denen die Symptome gar nicht oder nur abgeschwächt vorhanden sind.
von peterpan - 03.05.2009
von Ulli22 - 03.02.2009
von blackarrow - 04.01.2009
von winni - 29.09.2008
Stress im Alltag - Burnout: Ein Notfall
von retsan - 30.01.2008