Gut zu wissen ,

Erhöhtes Körpergewicht durch Medikamente

Menschen mit Depressionen leiden unter einem enormen Stress. Dieser führt auch zum Anstieg der Stresshormone und kann neben Schlaflosigkeit und allgemeiner Unruhe, Blutdrucksteigerung oder sogar mit Herzbeschwerden wie spürbarem Herzklopfen (Palpitationen) und Rhythmusstörungen, in einigen Fällen sogar zum Herzinfarkt führen.

Daher ist eine Behandlung der Depression mit Psychopharmaka und psychotherapeutischer Begleitung oft unumgänglich, damit die enorme psychische Belastung und der Stress der depressiven Erkrankung reguliert werden. Es ist allerdings vielen psychotropen Substanzen eigen, dass sie zu einer Gewichtszunahme führen. Diese sind nach einer Meldung der ABDA (Bundesverband der Deutschen Apotheker) bei rezeptpflichtigen Psychopharmaka besonders ausgeprägt, wie etwa bei den Antidepressiva oder Medikamenten gegen Schizophrenie. Allerdings können auch die Medikamente gegen einen Bluthochdruck, gegen Diabetes oder Migräne sowie Kortison oder hormonelle Kontrazeptiva dazu führen, dass der Zeiger auf der Waage nach oben ausschlägt. In den meisten Fällen handelt es sich dabei um Substanzen, die gegen chronisch bestehende Erkrankungen eingenommen werden müssen oder langfristig verwendet werden, zum Beispiel auch im Rahmen der Familienplanung.

Sobald es durch die Einnahme eines Medikamentes zum Gewichtsanstieg kommt, sollte unmittelbar der behandelnde Arzt darüber informiert werden, so Erika Fink, Präsidentin der Bundesapothekerkammer. Eine übermäßige Gewichtszunahme muss um jeden Preis vermieden werden, weil sich damit neue Risikofaktoren einstellen, die wiederum einer Vielzahl unterschiedlicher Erkrankungen den Weg bahnen. Rechtzeitige Umstellung der Ernährung ist in solchen Fällen eine erste Maßnahme, der Gewichtszunahme vorzubeugen. Hungern ist dabei nicht notwendig, weil eine gesundheitsfördernde Ernährungsumstellung durchaus ein reichhaltiges Frühstück mit Kohlenhydraten erlaubt. Auch nach Ansicht des Internisten und Diabetologen Dr. Detlev Pape, sind morgens reichlich Kohlenhydrate erlaubt, schreibt er in seinem Buch „Gesund im Schlaf“. Auch mittags ist eine normale Mittelmeerkost erlaubt, die Olivenöl statt Schweineschmalz oder Butter vorsieht, die Gemüse und Fleisch oder Fisch enthält und eine langfristige Sättigung erzeugt.

Am Abend ist allerdings Vorsicht mit den Kohlenhydraten geboten. Nudeln oder Brot, vor allem Weißbrot, sind diejenigen, die dazu führen, dass die Bauchspeicheldrüse größere Mengen Insulin produzieren muss, welches dann über die Blutbahn an die Zellen gelangt und den Transport der Kohlenhydrat-Energie in die Zelle fördert. Wirkt das überschüssige Hormon Insulin in der Blutbahn, kann beim Aufwachen ein erniedrigter Blutzuckerspiegel vorliegen, der am Morgen ein unbändiges Heißhungergefühl verursacht. Dann wird zu viel und zu hastig gegessen, und zwar bevorzugt rasch resorbierbare Kohlenhydrate, die das Körpergewicht in keiner Weise schonen.

Kommt nun noch eine Medikation hinzu, die sich negativ auf das Körpergewicht auswirkt, ist eine Gewichtszunahme kaum zu vermeiden. Daher empfehlen einige Ärzte und Apotheker, die Medikamente, die häufig eine Gewichtszunahme hervorrufen, erst am Abend einzunehmen. Damit wird die Phase des medikamentenbedingten Appetitanstiegs oft verschlafen.

Wie hoch der Gewichtsanstieg ausfällt, hängt oft von der Substanz ab, die verordnet und eingenommen wurde. Einige psychopharmakologische Produkte sind gewichtsneutral, das heißt sie wirken sich nicht negativ auf das Körpergewicht aus. Dies kann der Arzt bei seiner Verordnung berücksichtigen, wenn es unter einer anderen Substanz zum Gewichtsanstieg gekommen ist.

Aus diesem Grund ist es unbedingt erforderlich mit dem Arzt über die Veränderung des Körpergewichts unter einer bestimmten Medikation zu sprechen, damit ein frühzeitiges Gegensteuern möglich ist.

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  • Chronisch Entzündliche Darmerkrankungen:
    Colitis ulcerosa

    Colitis ulcerosa und Morbus Crohn sind als chronisch entzündliche Darmerkrankungen bekannt. Es handelt sich dabei um Darmentzündungen, mit denen der Betroffene sich meist lebenslang auseinandersetzen muss. Kennzeichnend für chronisch entzündliche Darmerkrankungen ist, dass es in Intervallen zu schmerzhaften Entzündungsschüben kommt, die sich mit Phasen abwechseln, in denen die Symptome gar nicht oder nur abgeschwächt vorhanden sind.

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