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Lebenserwartung rückläufig bei Übergewicht?

Während immer mehr Menschen die Gesundheit als Sinn ihres Lebens empfinden, schmilzt bei Übergewichtigen und Adipösen der in der Evolution erworbene Vorsprung der Lebenserwartung dahin. Wird sich der Fortschritt mit längerer Lebenserwartung umkehren, weil die Bedingungen der modernen Arbeits- und Lebensgestaltung kein regelmäßiges Essen, gesunde Nahrungsmittel oder ausreichende körperliche Aktivität mehr zulassen?

Dieser dringlichen Frage gingen Experten anlässlich einer Pressekonferenz der GSK Consumer Healthcare in Hamburg nach, weil offensichtlich die Schere zwischen Superfit und Superfett immer weiter auseinandergeht, obwohl das Bewusstsein für das gesundheitliche Problem von Übergewicht und Adipositas in der Gesellschaft stetig wächst. Inzwischen überschreiten 1,8 Millionen Kinder den BMI von 25kg/m2 und die Tendenz zum kindlichen Übergewicht steigt konstant an. Dies könnte die erste Generation mit einer verkürzten Lebenserwartung sein, sagte Corinna Langwieser, Journalistin und Trendforscherin aus München. Prognostisch steigt die Zahl der Typ-2-Diabetiker in diesem Kollektiv enorm an und erste Stigmatisierungen, wie die Diskussion einer Fat fee für Flugpassagiere oder verweigerter Versicherungsschutz mancher Krankenkasse werden hörbar.

Übergewicht und Adipositas werden oft als Ausdruck von Willensschwäche angesehen, sagte Professor Stephan Jacob aus Villingen-Schwennigen, 2. Vorstand der Adipositas Stiftung Deutschland, in seinem Vortrag. Dies sei auch der mangelnden Ausbildung der Mediziner und fehlender Zusatzbezeichnung zu Ernährung und gesundem Körpergewicht geschuldet. Er verwies auf das Ausbildungsprogramm SCOPE, das international etabliert wurde und professionelle Wissensinhalte zu diesem gesundheitsrelevanten Komplex bereit stellt.

Herz-Kreislauferkrankung, Hypertonie, Cholesterinämie und Diabetes treten bei Adipösen fünffach häufiger auf als bei Normalgewichtigen, und als der wichtigste Risikofaktor ist viszerales Fettgewebe identifiziert.

Belegen konnte diesen Zusammenhang die Tübinger TULIP-Studie, bei der mit einer moderaten Gewichtsreduktion von durchschnittlich 2,4 kg bei 150 Teilnehmern das viszerales Fettgewebe überproportional reduziert werden konnte. Dies besserte alle kardiometabolischen Risikomarker sowie die Entzündungswerte, die Gefäßfunktion und die Insulinsensitivität.

Eine neue Studie von John Beaver, London, erfasste während eines Gewichtsreduktionsprogramms mit kalorien- und fettreduzierter Ernährung und Orlistat 60mg (alli®) quantitativ das viszerale Fettgewebe mittels Magnetresonanztomographie zu Beginn und nach 12-wöchiger Behandlung sowie weitere Parameter. Das Ergebnis des Hauptzielparameters: Das viszerale Fettgewebe wurde um mehr als 10 Prozent reduziert. Es wurde außerdem ein graduell konstanter Gewichtsverlust gezeigt, ebenso ging der Bauchumfang kontinuierlich zurück. Nach zwölf Wochen betrug die mittlere Gewichtsabnahme in dem Kollektiv 5,2 kg (entsprechend 6 Prozent), der mittlere BMI wurde um ca. 2 Einheiten gesenkt. Der Bauchumfang wurde um 4,3 Prozent reduziert. Außerdem ging das hepatische Fett signifikant zurück und die Blutfettwerte wurden gesenkt.

„Die erfolgreiche Wirkung von Orlistat 60 mg (alli®), nämlich eine 50prozentig verbesserte Gewichtsreduktion, ist klinisch belegt“, sagte Heike Kirstein von GSK Consumer Healthcare. Die Übergewichtigen nehmen grundsätzlich durch die pharmakologische Unterstützung mehr ab als mit einer Diät alleine. Als Lipaseinhibitor wirkt Orlistat nur auf die systemische Fettabsorption, die Wirkung ist auf den Gastrointestinaltrakt begrenzt. Die mit der Nahrung aufgenommenen Fette werden nicht aufgespalten und deswegen nicht resorbiert. Der resultierende Enzymkomplex verlässt den Körper ad vias naturalis. Auch geht ein erzieherischer Effekt durch die Einnahme der Substanz aus, weil der Übergewichtige selbstständig die Nahrungsfette reduziert, um unangenehme Steathorrhoen zu vermeiden. Das alli®-Programm enthält ein Verhaltenstraining durch Ernährungstagebuch, zum kontrollierten Essverhalten und mit sozialer Unterstützung, mit dem sich der Adipöse langfristig umstellt und körperliche Aktivität wieder möglich wird. Die begleitende Diät sollte um 500 kcal reduziert werden, so Kirstein.

Presseevent „Läuft die Evolution rückwärts?“, Hamburg
GlaxoSmithKline Consumer Healthcare GmbH & Co. KG

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  • Chronisch Entzündliche Darmerkrankungen:
    Colitis ulcerosa

    Colitis ulcerosa und Morbus Crohn sind als chronisch entzündliche Darmerkrankungen bekannt. Es handelt sich dabei um Darmentzündungen, mit denen der Betroffene sich meist lebenslang auseinandersetzen muss. Kennzeichnend für chronisch entzündliche Darmerkrankungen ist, dass es in Intervallen zu schmerzhaften Entzündungsschüben kommt, die sich mit Phasen abwechseln, in denen die Symptome gar nicht oder nur abgeschwächt vorhanden sind.

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