Gut zu wissen ,

Umgang mit der seelischen Belastung

Erhält man die Information durch seinen Arzt nach intensiver Diagnostik, dass eine chronisch entzündliche Krankheit vorliegt, die bisher noch nicht heilbar ist und mit der man sich lebenslang auseinander setzen muss, bedeutet dies eine einschneidende Veränderung des gesamten Lebensplans. War man vor der Diagnose davon überzeugt, jede Möglichkeit zu haben, um die Karriere zu gestalten und eine Familie zu gründen, können mit der Symptomatik einer Colitis ulcerosa oder des Morbus Crohn erhebliche Einschränkungen bei der Lebensgestaltung auftreten.

Zum Zeitpunkt der Diagnose wird der Betroffene mit einer Tatsache konfrontiert, die nicht nur seine körperliche Funktions- und Leistungsfähigkeit in Frage stellt, sondern die in erheblichem Ausmaß auch seine Psyche belastet. „Wie geht es weiter? Werde ich einen künstlichen Darmausgang erhalten? Bekomme ich ein Darmkarzinom?“ Diese Fragen zur Erkrankung selbst werden überschattet von den Fragen, die das normale Leben betreffen: „Kann ich meinen Beruf weiterhin ausüben? und werde ich meiner Vorstellung von Karriere nachkommen können? Werde ich einen Partner finden, der die Erkrankung toleriert und den gemeinsamen Lebensweg mit dieser chronischen Darmerkrankung geht? Werde ich Kinder haben können, und werden die Kinder auch diese Erkrankung haben?“

In der Rolle als Patient mit einer chronisch entzündlichen Darmerkrankung, die nicht geheilt werden kann und die lebenslang mit Medikamenten behandelt werden muss, werden das Selbstverständnis und das psychische Wohlbefinden erheblich attackiert. Während zunächst Traurigkeit, Enttäuschung und nicht selten Wut aufkommen bei der Frage, warum gerade ich, verändern sich diese Empfindungen im weiteren Verlauf nicht selten zu einer mittleren bis schweren Depression.

Jetzt benötigt der Patient nicht nur ein vertrauensvolles Verhältnis zu seinem behandelnden Gastroenterologen, sondern er sollte eine psychotherapeutisch professionelle Hilfe erhalten, damit er nicht in Depressivität fällt, beziehungsweise rasch wieder aus der depressiven Episode herausfindet. In einer Gesprächstherapie werden ihm die Wege aufgezeigt, die er zur Bewältigung der Krankheit und Stabilisierung seiner Psyche einschlagen sollte. Dazu wird sich der Therapeut intensiv auf das seelische Erleben des Betroffenen einstellen, um die Probleme zu verstehen, die den Patienten in seinem individuellen Leben am meisten belasten.

In die Vorstellung, ständiger Schmerzen im Bauch, Krämpfe und blutige Durchfälle zu haben, immer wieder akute Schübe zu erleiden, die eine lebenslange Medikamenteneinnahme erforderlich machen, sollte sich der Therapeut hineinversetzen können.

Vor allem sollte der Patient dem Psychotherapeuten klar die Befürchtungen darstellen, die er selbst mit der chronisch entzündlichen Darmerkrankung in Verbindung bringt. Welche Auswirkungen werden die Symptome auf die weitere Lebensgestaltung haben? Wie können sie mit der Krankheit auskommen, ohne dass ihre Lebenspartnerschaft leidet? Diese und andere Themen sollten klar dargestellt werden. Auch alle Befürchtungen zur beruflichen und gesellschaftlichen Zukunft wird ein professioneller Therapeut gemeinsam mit den Betroffenen erörtern und persönliche und machbare Lösungswege aufzeigen.

Ganz wichtig ist es in diesem Zusammenhang, in einem offenen Gespräch dem Therapeuten zu erklären, dass man Verständnis und Unterstützung bei der Bewältigung der Krankheitsprobleme erwartet. Der psychotherapeutisch erfahrene Arzt wird erkennen, wie er Mut machen und die Hoffnung auf ein normales Leben mit der Erkrankung stärken kann. Diese Stabilisierung der psychischen Situation ist umso wichtiger, damit nicht jeder neue Schub und jeder therapeutische Rückschlag zu neuen und größeren Ängsten führt. Gemeinsam mit dem Psychotherapeuten werden praktikable und hilfreiche Strategien erarbeitet, die verhindern können, dass jeder akute Schub oder auch zusätzliche psychische Belastung eine erneute depressive Episode auslöst, aus der man nur schwer alleine wieder herauskommt.

Unsere Tipps für seelische Stabilität

  • Knüpfen Sie mit Ihrem Arzt und Therapeuten ein stabiles therapeutisches Bündnis, und suchen Sie seelische Unterstützung in Selbsthilfegruppen.
  • Sprechen Sie offen über die belastenden Probleme und suchen Sie Verständnis bei ebenfalls betroffenen Patienten, die bereits gelernt haben gut mit Ihrer Erkrankung zu leben.
  • Hören Sie anderen Patienten mit chronisch entzündlichen Darmerkrankungen gut zu, damit Sie auch die Zwischentöne wahrnehmen, die eine Bewältigungsstrategie beschreiben, aber schwer in Worte gefasst werden können.
  • Widmen Sie einen Teil Ihrer Zeit den Gesprächen mit Patienten aus einer CED-Selbsthilfegruppe und planen Sie ausreichend Zeit für gegenseitige Zuwendungen und für gemeinsame Aktivitäten ein.
  • Lassen Sie sich von Ihrem Arzt in die unterschiedlichen Entscheidungen zu den diagnostischen Methoden und therapeutischen Maßnahmen einbinden. Beteiligen Sie sich aktiv an den zu treffenden Entscheidungen und lassen Sie nicht zu, dass Ihnen Informationen vorenthalten werden oder Handlungen ohne Ihre Beteiligung durchgeführt werden.

Um gemeinsam mit Ihrem Arzt kompetent über die Erkrankung, die Symptome, und die Therapie entscheiden zu können, benötigen Sie eine Fülle unterschiedlicher Informationen, die nicht nur Ihre chronisch entzündliche Darmerkrankung selbst betreffen, sondern auch andere befallene Organe einbeziehen. Die Wahrnehmung der gesamten Situation und die Auswirkung auf Ihre gesamte Persönlichkeit spiegelt ein Bild davon wider, in welchem Ausmaß und von welchen Symptomen Ihr Leben besonders beeinträchtigt wird. Daraus können gezielte Bewältigungsstrategien erarbeitet und abgeleitet werden.

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Blickpunkt

  • Chronisch Entzündliche Darmerkrankungen:
    Colitis ulcerosa

    Colitis ulcerosa und Morbus Crohn sind als chronisch entzündliche Darmerkrankungen bekannt. Es handelt sich dabei um Darmentzündungen, mit denen der Betroffene sich meist lebenslang auseinandersetzen muss. Kennzeichnend für chronisch entzündliche Darmerkrankungen ist, dass es in Intervallen zu schmerzhaften Entzündungsschüben kommt, die sich mit Phasen abwechseln, in denen die Symptome gar nicht oder nur abgeschwächt vorhanden sind.

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