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Prostata: Vorsorge kann Leben retten

Prostatakarzinom wird pro Jahr bei ca. 58.000 Männern diagnostiziert und ist damit der häufigste Tumor im Kollektiv der deutschen Männer. Typischerweise ist dies eine Erkrankung des älteren Mannes, weil die häufigsten Diagnosen um das 70. Lebensjahr gestellt werden. Erfreulicherweise ist durch die moderne Frühdiagnostik und die effektiven Behandlungsverfahren die Sterberate an Prostatakarzinom relativ niedrig und die 5-Jahresüberlebensrate wird bei 87 Prozent der Betroffenen angegeben.

Weniger günstig ist die Prognose bei jüngeren Männern, die an einem Karzinom der Vorsteherdrüse leiden, weil möglicherweise aufgrund einer genetischen Prädisposition aggressivere Krebsarten vorliegen und der Tumor rasch wächst. Wird diese Erkrankung bei jüngeren Männern auch noch zu spät festgestellt, bedeutet dies eine erhebliche Einschränkung der maximalen Lebensperspektive und vor allem die Lebensqualität wird deutlich reduziert.

Meist wird eine chirurgische Intervention vorgenommen, die gleichzeitig eine Kastration bedeutet, um das männliche Hormon Testosteron vollständig zu beseitigen. Danach findet eine lang dauernde Strahlentherapie statt, die aber in einigen Fällen nicht verhindert, dass der aggressive Tumor nach drei bis fünf Jahren als Rezidiv wieder auftritt. Metastasen in den Knochen und den Lymphknoten gehen mit erheblichen Schmerzen einher und zu der Chemotherapie mit Taxanen ist die Schmerzbehandlung meist mit Opioiden erforderlich.

Rezidive sind bei zu spät diagnostizierten Prostatakarzinomen keine Seltenheit, die auch im Kollektiv der älteren Patienten auftreten, wenn zunächst mit einer Hormonentzugstherapie eine kurative Behandlung begonnen wird.
Ähnlich bedrohlich ist auch ein deutlich zu spät diagnostiziertes Prostatakarzinom bei den Männern jenseits des 70. Lebensjahres, das sich schon in einem fortgeschrittenen Stadium befindet.
Auch hier wird eine chemische Kastration mit einer Hormonentzugstherapie angestrebt, die aber nicht selten nach drei Jahren keine Wirksamkeit mehr aufweist weil sich die Zellen mit dem Hormonentzug arrangiert haben. Dann spricht man von einem kastrationsresistenten Prostatakarzinom.
In diesen Fällen wird die Chemotherapie notwendig, mit der die Überlebenschancen des Patienten für einige Jahre gewährleistet werden kann.

Der kurative Hormonentzug ist mit Nebenwirkungen verbunden, die von vielen Männern nicht einfach zu tolerieren sind. Sie leiden unter Hitzewallungen, Impotenz und Libidoverlust und es stellt sich eine chronische Müdigkeit (Fatigue Syndrom) ein. Um den langfristigen Nebenwirkungen vorzubeugen, empfehlen die Urologen eine regelmäßige sportliche Betätigung und eine Änderung der Ernährungsgewohnheiten. Dies kann eventuell das Risiko reduzieren, einen Verlust an Knochenmasse (Osteoporose) zu erleiden. Auch die Muskelmasse nimmt unter der Karzinomtherapie ab, es entwickeln sich Fettstoffwechselstörungen, Übergewicht und Depressionen. Mit jeder Weiterentwicklung zu einem kastrationsrefraktären Karzinom erhöht sich auch das kardiovaskuläre Risiko für eine koronare Herzerkrankung, einen Myokardinfarkt oder einen Schlaganfall.

Ein wichtiger Appell soll allen Männern mitgegeben werden, die den Veränderungen ihres Organismus und den häufigen Gesundheitsstörungen im Alter sorglos entgegenblicken: Gehen Sie zur Vorsorgeuntersuchung, damit eine Veränderung der Prostata frühzeitig entdeckt wird, noch behandelbar ist und Sie so zu dem Kollektiv von 80 Prozent gehören, die auch 20 Jahre nach der Diagnose Prostatakarzinom überleben. Dazu ist zunächst nur die Bestimmung des PSA-Wertes erforderlich, der Auskunft darüber gibt ob das Prostataspezifische Antigen für eine Veränderung dieser wichtigen Drüse spricht. Auch eine digital-rektale Untersuchung wird der Urologe durchführen, um die Größe und Veränderungen der Konsistenz der Prostata zu ertasten. Stellt er eine Veränderung bei diesen Untersuchungen fest, kann es sich um eine gutartige Vergrößerung der Prostata handeln, die sogenannte benigne Prostatahyperplasie, oder es ergeben sich erste Zeichen einer bösartigen Tumorerkrankung, kann die frühzeitige richtige Behandlung lebensrettend sein.

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  • Chronisch Entzündliche Darmerkrankungen:
    Colitis ulcerosa

    Colitis ulcerosa und Morbus Crohn sind als chronisch entzündliche Darmerkrankungen bekannt. Es handelt sich dabei um Darmentzündungen, mit denen der Betroffene sich meist lebenslang auseinandersetzen muss. Kennzeichnend für chronisch entzündliche Darmerkrankungen ist, dass es in Intervallen zu schmerzhaften Entzündungsschüben kommt, die sich mit Phasen abwechseln, in denen die Symptome gar nicht oder nur abgeschwächt vorhanden sind.

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