Gut zu wissen ,

Den Schlaf behutsam fördern

Schlafstörungen stellen sich sehr unterschiedlich dar. So klagen einige Menschen über Einschlafstörungen, das sind übrigens die häufigsten Störungen. Andere wiederum werden mehrmals in der Nacht wach und haben Probleme, wieder einzuschlafen; andere wachen zu früh am Morgen und entbehren so einer ausreichenden Schlafmenge.

Schlafforscher haben sich intensiv mit dem Problem der Schlafstörungen auseinandergesetzt und festgestellt, dass die Schlafarchitektur und die Schlafphasen bei vielen schlafgestörten Patienten verändert sind. Das heißt, dass die normalen Schlafphasen wie die Einschlaf-, Traum- oder Tiefschlafphase nicht genügend ausgeprägt oder überhaupt nicht vorhanden sind.
Nicht selten liegt einer Schlafstörung eine andere organische Erkrankung zugrunde. Regelmäßig ist die Schlafstörung als Begleitung einer Depression zu beobachten. Aber auch Schmerzpatienten, Menschen mit Schilddrüsen- oder Herz-Kreislaufstörungen sowie Lungenerkrankungen können oft nachts nicht richtig schlafen. Meist ist aber hier mit der erfolgreichen Behandlung der Grunderkrankung auch die Schlafstörung beseitigt.
Um wieder rasch und ungestört schlafen zu können, greifen zu viele Menschen vorschnell zu Schlaftabletten. Diese enthalten oft Substanzen, die den Schlaf erzwingen und nicht unbedingt wieder zum normalen Schlafrythmus zurückfinden lassen. Außerdem besteht bei vielen dieser Substanzen das Risiko der Arztneimittelabhängigkeit, wenn man sie über längere Zeit unkritisch einnimmt.

In der Apotheke stehen einige Substanzen zur Verfügung, die den Schlaf nicht erzwingen, sondern behutsam modulieren. Das bedeutet zwar, dass diese Substanzen nicht sofort wirken, aber innerhalb eines Zeitraums von wenigen Tagen bis zu zwei Wochen wieder zu einem gesunden Schlaf zurückführen. Diese natürlichen Substanzen können Extrakte aus Johanniskraut, Baldrian oder Melisse, Hopfen sowie Passionsblume enthalten.

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Blickpunkt

  • Chronisch Entzündliche Darmerkrankungen:
    Colitis ulcerosa

    Colitis ulcerosa und Morbus Crohn sind als chronisch entzündliche Darmerkrankungen bekannt. Es handelt sich dabei um Darmentzündungen, mit denen der Betroffene sich meist lebenslang auseinandersetzen muss. Kennzeichnend für chronisch entzündliche Darmerkrankungen ist, dass es in Intervallen zu schmerzhaften Entzündungsschüben kommt, die sich mit Phasen abwechseln, in denen die Symptome gar nicht oder nur abgeschwächt vorhanden sind.

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