Gut zu wissen

Akute Bronchitis

Ganz plötzlich schmerzen die Atemwege, Husten stellt sich ein und eventuell sogar Fieber: Akute Bronchitis lautet die Diagnose, die in den meisten Fällen durch Viren verursacht wird. Diese Erreger sind nicht – wie z.B. die meisten Bakterien – durch ein Antibiotikum zu beseitigen, weil es sich um kleinste Lebewesen ohne eigene Zellmembran oder Zellstoffwechsel handelt.

Die Viren werden von Mensch zu Mensch übertragen, und immer, wenn viele Menschen auf engem Raum zusammen kommen, z.B. in öffentlichen Verkehrsmitteln, Kindergärten und Schulen, ist die Infektionsgefahr besonders hoch. Auch nass-kaltes Wetter trägt dazu bei, dass die Erreger sich ausbreiten und bei vielen Menschen eine akute Bronchitis auslösen. Dazu befallen sie die Schleimhaut der Atemwege und lösen eine Abwehrreaktion des Körpers aus. Das Immunsystem wird alarmiert und sendet Abwehrstoffe und –zellen zum infizierten Organ. Die Zellen und Flimmerhärchen der Atemwege werden beeinträchtigt und ein zunächst trockenen Husten stellt sich ein. Die Schleimhaut schwillt an und die Schleimdrüsen sondern Sekrete ab, die von dem Flimmerepithel nicht mehr nach außen transportiert werden können.

Jetzt versucht der Körper durch Husten die Sekrete aus den Atemwegen zu entfernen. Dabei sollen mit hohem Druck die Bronchien gereinigt werden. Ds Immunsystem kann bei der Abwehrleistung unterstützt werden. Dies ist besonders wichtig, damit sich aus der akuten Bronchitis keine chronische Bronchitis entwickelt, die langfristig zur schwerer Schädigung der Bronchialschleimhaut, der Flimmerhärchen und der Bronchien führt.

Werden rechtzeitig hustenstillende und schleimlösende Substanzen eingenommen, kann sich das Bronchialsystem von einer Vireninfektion wieder völlig erholen und wieder herstellen, so dass auch die Funktion der Atemwege nicht beeinträchtigt ist.

Weil es kein Heilmittel gegen die Bronchitisviren gibt, sollte man sich auf die Beseitigung der quälenden Symptome konzentrieren. Als besonders hilfreich haben sich bestimmte ätherische Öle erwiesen, die zur Schleimlösung und Schleimverflüssigung beitragen, so dass dieser besser abgehustet werden kann. Myrtol kann als Kapsel eingenommen werden, es wird rasch resorbiert und gelangt über den Blutweg an die infizierten Bronchien, wo es zur Linderung der Symptome beiträgt. Auch eine Inhalation mit Pfefferminze oder Eukalyptus trägt zur Schleimlösung und Besserung des Hustens bei.

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  • Chronisch Entzündliche Darmerkrankungen:
    Colitis ulcerosa

    Colitis ulcerosa und Morbus Crohn sind als chronisch entzündliche Darmerkrankungen bekannt. Es handelt sich dabei um Darmentzündungen, mit denen der Betroffene sich meist lebenslang auseinandersetzen muss. Kennzeichnend für chronisch entzündliche Darmerkrankungen ist, dass es in Intervallen zu schmerzhaften Entzündungsschüben kommt, die sich mit Phasen abwechseln, in denen die Symptome gar nicht oder nur abgeschwächt vorhanden sind.

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