Gut zu wissen ,

Wadenkrämpfe in der Nacht

Nächtliche Wadenkrämpfe sind nicht nur eine schmerzhafte Angelegenheit, sie stören auch den erholsamen Nachtschlaf erheblich und tragen dazu bei, dass man sich am Tage müde und erschöpft fühlt. Senioren und Schwangere sind besonders häufig davon betroffen, aber auch aktive Sportler leiden unter Wadenkrämpfen, die häufig während oder unmittelbar nach der sportlichen Leistung auftreten.

Gefährlich sind sie nicht, die krampfartigen Schmerzen, und eine erkennbare Ursache wird selten gefunden. Wahrscheinlich handelt es sich um eine spontane Entladung kleinster Nervenfasern in der Muskulatur, in deren Folge eine Muskelkontraktion stattfindet, die bis zum Krampf reichen kann.
Einem gestörten Flüssigkeitshaushalt durch starkes Schwitzen, Durchfall oder Erbrechen sowie mit entwässernden Medikamenten kann eine Ursache der Krämpfe zugeordnet werden. Durchblutungsstörungen der Beine führen ebenfalls zu vermehrten Krämpfen und bei einigen Leber-, Niere- oder Schilddrüsenerkrankung werden begleitende Krämpfe registriert.

Als erste Gegenmaßnahme sollte bei einem Wadenkrampf die Fußspitze stark in die Richtung des Unterschenkels gezogen werden, wodurch der Krampf gelöst werden kann. Nächtliches Aufstehen und durch Dehnung der Muskulatur im Zehenstand wirkt ebenfalls dem Wadenkrampf entgegen. Sportmediziner empfehlen zur Prophylaxe mehrmals tägliche Dehnungsübungen der Wadenmuskulatur, Rumpfbeugen und Walking. Bei sehr starken Füssigkeitsverlust durch Schwitzen sollte vermehr Mineralswasser getrunken werden, das einen hohen Natriumgehalt aufweist.

Wirklich hilfreich gegen die Wadenkrämpfe ist die tägliche Aufnahme von mindestens 300 Milligramm Magnesium, das sowohl in der Schwangerschaft als auch von Sportlern oder Senioren nebenwirkungsfrei die täglkiche Mineralstoffaufnahme ergänzen sollte. Dadurch wird die Übererregbarkeit der Muskelfasern reduziert und die Häufigkeit und Intensität der Wadenkrämpfe geht zurück.

Bleibe die Wadenkrämpfe gegenüber diesem Mineralstoff resistent, kann mit Substanzen, die bei Epilepsie die Krampfbereitschaft herabsetzen, ein Therapieversuch unternommen werden, allerdings in niedriger Dosierung. Geeignet sind Gabapentin oder Carbamazepin als einmalige Abenddosierung.

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  • Chronisch Entzündliche Darmerkrankungen:
    Colitis ulcerosa

    Colitis ulcerosa und Morbus Crohn sind als chronisch entzündliche Darmerkrankungen bekannt. Es handelt sich dabei um Darmentzündungen, mit denen der Betroffene sich meist lebenslang auseinandersetzen muss. Kennzeichnend für chronisch entzündliche Darmerkrankungen ist, dass es in Intervallen zu schmerzhaften Entzündungsschüben kommt, die sich mit Phasen abwechseln, in denen die Symptome gar nicht oder nur abgeschwächt vorhanden sind.

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