Therapie bei Arthrose

Kennt man die unterschiedlichen Mechanismen und den dadurch ausgelösten Kreislauf einer Gelenk-Schädigung, wird die Notwendigkeit einer richtigen Behandlung deutlich.

Zu den wichtigsten Maßnahmen einer Therapie gehören

die Schmerzbekämpfung durch Medikamente
die Erhaltung und Verbesserung der Bewegungsfähigkeit durch regelmäßige Gymnastik
Beseitigung der muskulären Verspannung
Förderung der regionalen Durchblutung
Beseitigung von Achsenfehlstellungen, einseitigen Belastungen, Stoffwechselstörungen und Übergewicht
Beseitigung oder Schutz vor reaktiver Entzündung.

Jeder einmal bestehende Defekt bei der Arthrose ist nicht mehr heilbar. Somit gehört es zu den vorrangigsten Zielen der Arthrosetherapie, die bestehenden Schmerzen zu lindern, damit die Bewegung wieder stattfinden und eventuell eine therapeutische Gymnastik durchgeführt werden kann. Außerdem dient die Gymnastik dem Training der stützenden Muskulatur und der Stärkung des Bandapparates.

Zur Therapie rheumatischer Erkrankungen und besonders der Arthrose gehört es, die auslösenden Faktoren möglichst zu vermeiden und durch Allgemeinmaßnahmen das Fortschreiten der Erkrankung zu verhindern. Hier steht die Gewichtsreduktion bei übergewichtigen Personen im Vordergrund. Mit Diät und durch regelmäßige Bewegung wird hierzu bereits ein wesentlicher Beitrag geleistet, wobei die Bewegung auch wesentlich zur Stärkung der gelenkführenden Muskulatur und Bänder sowie zur Ernährung des Knorpels beiträgt.

Neben den Allgemeinmaßnahmen steht die symptomatische Therapie zur Ausschaltung der Schmerzen und Bewegungseinschränkung zur Verfügung. Hierzu gehören vor allem physikalische Anwendungen von Wärme oder Kälte, Massagen und Krankengymnastik. Auch die Schmerzbeseitigung gehört zur symptomatischen Therapie aller Erkrankungen aus dem rheumatischen Formenkreis.

Mit der Anwendung schmerzstillender und entzündungshemmender Substanzen werden die die Verursacher der Kaskade beseitigt, die den Teufelkreis der Gelenkschädigung in Gang halten. Gleichzeitig wird durch die erreichte Beschwerdelinderung wieder eine Beweglichkeit der geschaffen, die wiederum als Voraussetzung der Knorpelernährung und Durchblutungsverbesserung unentbehrlich ist.

Zu den bekanntesten Rheumamitteln gehören die nichtsteroidalen Antirheumatika, die einerseits den Schmerz und die Entzündung beseitigen können, indem sie die das Prostaglandin hemmen. Andererseits gehört das Prostaglandin im Verdauungstrakt zu den Schutzfaktoren, dessen Hemmung zu einer Schädigung der Magenschleimhaut führen kann. Unerwünschte Nebenwirkungen wie Gastritis oder Magengeschwür sind deshalb regelmäßige Begleiter einer Therapie mit nichtsteroidalen Antirheumatika.

Weil viele rheumatische Beschwerden bei älteren Menschen verstärkt auftreten, die häufig einen empfindlichen Magen haben und bereits verschiedene Medikamente gegen unterschiedliche Erkrankungen einnehmen, sollte immer eine Substanz bevorzugt werden, die mit einem geringstmöglichen Nebenwirkungsrisiko behaftet ist und eine vergleichbare Wirksamkeit gegen die rheumatischen Beschwerden zeigt.

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  • Chronisch Entzündliche Darmerkrankungen:
    Colitis ulcerosa

    Colitis ulcerosa und Morbus Crohn sind als chronisch entzündliche Darmerkrankungen bekannt. Es handelt sich dabei um Darmentzündungen, mit denen der Betroffene sich meist lebenslang auseinandersetzen muss. Kennzeichnend für chronisch entzündliche Darmerkrankungen ist, dass es in Intervallen zu schmerzhaften Entzündungsschüben kommt, die sich mit Phasen abwechseln, in denen die Symptome gar nicht oder nur abgeschwächt vorhanden sind.

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