Gut zu wissen ,

Perinatale Prävention

Ob ein Mensch mit den Problemen des Übergewichts zu kämpfen hat, entscheidet sich oft schon vor der Geburt. Offenbar bestimmen die Einflüsse während der Schwangerschaft der Mutter in einem weit größeren Ausmaß das Körpergewicht als die genetische Veranlagung.

Mehrere Untersuchungen haben gezeigt, dass eine übermäßige Gewichtszunahme während der Schwangerschaft mit einem hohen Geburtsgewicht des Kindes einhergeht. Dies ist aber bekanntermaßen ein Risikofaktor für ein späteres Übergewicht oder Adipositas und verbunden mit der Gefahr, im Laufe des Lebens einen Diabetes mellitus Typ 2 zu entwickeln.

Adipositas mit einem BMI jenseits von 30 während der Schwangerschaft lässt auch das Risiko für Komplikationen ansteigen, die bei der Geburt für die Mutter und das Kind auftreten können. Von großem Interesse ist diese Tatsache vor dem Hintergrund, dass bereits jede dritte bis vierte Frau im gebärfähigen Alter ein Übergewicht aufweist, aus dem sich die Komplikationen einer Schwangerschaft und Geburt mühelos ableiten lassen und aus dem ein gesundheitspolitisches Problem erwachsen kann, dessen Ausmaß noch kaum einzuschätzen ist.

Um die Risiken des Übergewichts und der Adipositas für eine normal verlaufende Schwangerschaft zu vermeiden, sollte sorgfältig auf die Zunahme des Körpergewichts während dieser Lebensphase geachtet werden. Keine werdende Mutter muß für „zwei“ essen, und die tägliche zusätzliche Kalorienaufnahme sollte 200 bis 300 kcal/täglich nicht überschreiten. Geht man bereits mit Übergewicht in eine Schwangerschaft hinein, empfiehlt es sich, bereits in den ersten Schwangerschaftmonaten das Körpergewicht zu normalisieren. Entsprechende dem BMI (body mass index) vor der Schwangerschaft darf die Zunahme des Körpergewichts für vorher untergewichtige Frauen durchaus 12 bis 18 kg betragen, die bei normalgewichtigen Frauen bei 11,5 bis 16 kg festgelegt ist. Beginnt eine Frau die Schwangerschaft bereits mit einem Übergewicht, sollte sorgfältig darauf geachtet werden, dass in den folgenden neun Monaten nicht mehr als sechs kg Körpergewicht zugelegt werden.

Ein relativ junges Forschunsgebiet widmet sich den pränatal angelegten Merkmalen eines Menschen, die nicht genetisch bedingt sind. Kernbestandteil der Forschungen ist die Frage nach der Entstehung von Übergewicht und Adipositas als Ausdruck einer „perinatalen Programmierung“. Damit werden Einflüsse auf den physiologischen Prozess der Entwicklung während kritischer Entwicklungsphasen in der pränatalen, neonatalen (bis vier Wochen nach der Geburt) und der frühkindlichen Entwicklung untersucht.

Dazu gehört es, exogene Faktoren, die Ernährung und die Hormone hinsichtlich ihrer Auswirkung auf die dauerhafte Programmierung und Funktion der Organe und Organsystem zu untersuchen. Man geht davon aus, dass eine Störung dieser Programmierung in den frühen Entwicklungsphasen den Weg zu chronischen Erkrankungen wie Adipositas oder Diabetes mellitus im späteren Leben bahnt. Lässt sich dies bestätigen, eröffnen sich neue Möglichkeiten der Primärprävention unterschiedlicher Risiken bereits zu einem sehr frühen Zeitpunkt.

Für die Gewichtszunahme während der Schwangerschaft und die Gewichtszunahme des Neugeborenen scheint die tägliche Energiezufuhr der Mutter eine wesentliche Rolle zu spielen. Dies zeigt eine Vielzahl unterschiedlicher Befunde, bei denen die Kinder mit einer Makrosomie (Geburtsgewicht > 4000 bis 4500 g) zur Welt kamen, wenn die Mütter eine Adipositas aufwies.

Weitere Beobachtungen konnten belegen, dass eine enge Assoziation zwischen dem erhöhten Geburtsgewicht des Kindes und einem im späteren Leben relevanten Übergewichtsrisiko besteht. Das spätere Risiko eines Diabetes mellitus steigt bei diesen Kindern ebenfalls im Laufe des Lebens an.

Dass mit Muttermilch gestillte Kinder ein geringeres Übergewichtsrisiko haben wie nicht gestillte Kinder, bestätigen langjährige Beobachtungen. Damit geht auch ein geringeres Risiko für Diabetes mellitus und Herz-Kreislauferkrankungen im späteren Leben zurück, so dass die Prävention einiger Erkrankungen im Erwachsenenalter bereits in der vorgeburtlichen und perinatalen Phase des Lebens beginnen.

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Blickpunkt

  • Chronisch Entzündliche Darmerkrankungen:
    Colitis ulcerosa

    Colitis ulcerosa und Morbus Crohn sind als chronisch entzündliche Darmerkrankungen bekannt. Es handelt sich dabei um Darmentzündungen, mit denen der Betroffene sich meist lebenslang auseinandersetzen muss. Kennzeichnend für chronisch entzündliche Darmerkrankungen ist, dass es in Intervallen zu schmerzhaften Entzündungsschüben kommt, die sich mit Phasen abwechseln, in denen die Symptome gar nicht oder nur abgeschwächt vorhanden sind.

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