Gut zu wissen

Alzheimer: Eine Therapie nutzt in jedem Stadium

Das Gedächtnis sowie die zeitliche und örtliche Orientierung leiden häufig, wenn die Menschen älter werden. Demografische Daten zeigen, dass die Bevölkerung immer älter wird und parallel dazu die Zahl der altersbedingten Demenzen ansteigt.

Eine früh eingeleitete antidementielle Therapie kann die Situation der betroffenen Senioren deutlich verbessern. So ist es ihnen oft wieder möglich, selbständig die alltäglichen Dinge zu verrichten, für die sie zuvor fremde Hilfe benötigten, wie beispielsweise telefonieren, sich waschen und anziehen oder öffentliche Verkehrsmittel benutzen.

Die Fähigkeit, alltägliche Dinge zu verrichten wird durch eine wirksame Therapie vorübergehend stabilisiert und der Krankheitsverlauf verzögert. Häufig wird diese Stabilisierung erst dann deutlich, wenn die Medikamente abgesetzt werden und sich die Situation des Patienten plötzlich verschlechtert.

Zur medikamentösen Behandlung der Alzheimer-Demenz stehen zwei Arzneimittelgruppen zur Verfügung. Zum einen Acetylcholinesterase-Hemmer, die den Abbau des Botenstoffs Acetylcholin reduzieren, indem sie Acetylcholin im Gehirn wieder abbauen.

Zum anderen haben sich NMDA-Antagonisten seit vielen Jahren als effektiv wirksam erwiesen, die auf den Botenstoff Glutamat wirken. Der einzige Vertreter dieser Wirkstoffklasse ist Memantine, das die schädlichen Auswirkungen des Glutamats im Zentralnervensystem vermindert. Auf diese Weise können Lernsignale wieder erkannt werden. Die Patienten werden geistig wieder aktiver und die Alltagskompetenz wird deutlich verbessert bzw. länger erhalten. Neben den psychischen und physischen Verbesserungen führt Memantine auch zu einer signifikanten Reduktion der Betreuungszeit. Dies bedeutet vor allem für die pflegenden Angehörigen eine Erleichterung und mehr Lebensqualität für alle Beteiligten. Europaweit ist Memantine als einziges modernes Antidementivum zur Behandlung von moderater bis schwerer Alzheimer-Demenz zugelassen.

Auch bei Patienten mit fortgeschrittener Erkrankung sollte auf eine medikamentöse Therapie nicht verzichtet werden. Viele Patienten werden durch die Behandlung ruhiger und umgänglicher und interessieren sich wieder mehr für das alltägliche Leben. Sie können sich häufig wieder alleine ankleiden oder benötigen weniger Hilfe beim Essen. Davon profitieren nicht nur die Patienten, sondern ebenfalls die Angehörigen und das Pflegepersonal.

In den letzten Jahren gab es große Fortschritte bei der Erforschung der Ursachen der Alzheimer-Erkrankung. Es besteht große Hoffnung, diese neuen Erkenntnisse auch in effektive Therapien umzusetzen. Es besteht die Chance, dass in voraussichtlich 15 bis 20 Jahren wirklich wirksame Medikamente auf dem Markt sein werden, die vielleicht sogar eine Heilung der Alzheimer Demenz herbeiführen können. Es wird zudem an Impfstoffen geforscht, die der Alzheimer-Erkrankung vorbeugen sollen.

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  • Chronisch Entzündliche Darmerkrankungen:
    Colitis ulcerosa

    Colitis ulcerosa und Morbus Crohn sind als chronisch entzündliche Darmerkrankungen bekannt. Es handelt sich dabei um Darmentzündungen, mit denen der Betroffene sich meist lebenslang auseinandersetzen muss. Kennzeichnend für chronisch entzündliche Darmerkrankungen ist, dass es in Intervallen zu schmerzhaften Entzündungsschüben kommt, die sich mit Phasen abwechseln, in denen die Symptome gar nicht oder nur abgeschwächt vorhanden sind.

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