Zur Jahreszeit

Wächter des Immunsystems verengen den Hals

Als regelmäßiger Begleiter einer Erkältungskrankheit treten Halsschmerzen auf und häufig sind die Mandeln (med. Tonsillen) entzündet und geschwollen. Dadurch verengen sie den Übergang vom hinteren Gaumen zur Speiseröhre und jedes Schlucken bereitet Schmerzen. Die Mandeln sind mit Abwehrzellen reichlich versehen und hindern pathogene Viren und Bakterien daran, in den Körper zu gelangen.

Als Wächter sitzt die Gaumenmandel am Zungengrund, und sorgt dafür, dass die eingedrungenen Erreger rasch eliminiert werden. Es befinden sich zahlreiche Immunzellen, sogenannte Lymphozyten, in dem lockeren Gewebe der Tonsillen, die aktiv werden, wenn Keime in die Mundhöhle eingedrungen sind. Einige Erreger sind sehr widerstandsfähig und es müssen immer mehr Immunzellen für die Abwehr produziert werden. Dabei schwillt das lockere Gewebe der Mandeln an, was zu schmerzhaftem druck auf das umgebende Bindegewebe führt. DSie folgen sind Schmerzen beim Sprechen und Schlucken.

Nicht selten sind Streptokokken für eine solche Mandelentzündung (Angina = Enge) verantwortlich, die besonders starke Schmerzen und Fieber verursachen. Bei der Zerstörung der Streptokokken entwickelt sich eine eitrige Angina, die unbedingt mit Antibiotika behandelt werden sollte. Streptokokken können nämlich, wenn sie in den Organismus eindringen, eine Überreaktion des Immunsystems hervorrufen, sie siedeln sich in manchen fällen an den Herzklappen an und verursachen eine Schädigung des Herzens oder sie greifen die Nieren an. Rechtzeitige Behandlung mit wirksamen Antibiotika verhindert solche Komplikationen einer eitrigen Streptokokken-Tonsillitis.

Weniger schwer fallen die Halsschmerzen und Symptome meist aus, wenn es sich lediglich um Erkältungsviren handelt. Diese können auch durch eine Unterstützung mit sogenannten Hausmitteln bekämpft werden, etwa durch einen Halswickel, der über Nacht getragen wird, durch Spülungen und Gurgeln mit desinfizierenden Lösungen sowie schmerzstillenden und desinfizierenden Lutschtabletten.
Die Hals-Nasen-Ohrenärzte plädieren nur für die Entfernung der Tonsillen, wenn mehrmals im Jahr eine schmerzhafte Mandelentzündung mit Fieber auftritt. Ansonsten soll auf die Schutzfunktion der Wächter im Gaumen nicht leichtfertig verzichtet werden.
Während früher bei Mandelentzündungen rasch das Skalpell zum Einsatz kam, ist man damit heute sehr viel zurückhaltender mit einer Mandeloperation.

Sind die Gaumenmandeln entfernt, bleiben immer noch die Rachenmandel und die Zungenmandel, die ebenfalls eine Abwehrfunktion übernehmen. Am Ende der Nasenhöhle befindet sich die Rachenmandeln und am Zungengrund ist die Zungenmandel, deren Funktion ebenfalls der Abwehr von eindringenden Keimen dient.

Allerdings kommen diese weniger intensiv in Kontakt mit eingeatmeten oder mit der Nahrung aufgenommenen Erregern und sie entzünden sich sehr viel seltener.
Die Rachenmandel ist bei kleinen Kindern unterschiedlich stark ausgebildet, so dass deren Lymphgewebe stark vergrößert ist.

Diese Veränderung wird als Polypen bezeichnet, die dazu führen, dass die normale Nasenatmung deutlich behindert ist. Meist atmen die Kinder mit offenem Mund. So können die Schleimhäute leichter austrocknen und die Sprache wird oft sehr nasal. Insgesamt handelt es sich dabei um ein sehr störendes Symptom, das der Hals-Nasen-Ohrenarzt mit einer kleinen Operation rasch beseitigen kann.

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  • Chronisch Entzündliche Darmerkrankungen:
    Colitis ulcerosa

    Colitis ulcerosa und Morbus Crohn sind als chronisch entzündliche Darmerkrankungen bekannt. Es handelt sich dabei um Darmentzündungen, mit denen der Betroffene sich meist lebenslang auseinandersetzen muss. Kennzeichnend für chronisch entzündliche Darmerkrankungen ist, dass es in Intervallen zu schmerzhaften Entzündungsschüben kommt, die sich mit Phasen abwechseln, in denen die Symptome gar nicht oder nur abgeschwächt vorhanden sind.

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