Adipositas

Praktikable Prävention adipöser Menschen ist Voraussetzung für die Wahl einer erfolgversprechenden Therapie

Praktikable Prävention adipöser Menschen ist Voraussetzung für die Wahl einer erfolgversprechenden Therapie

Weltweit hat sich die Zahl der Übergewichtigen und Adipösen in den letzten drei Jahrzehnten verdoppelt. Dieses Kollektiv stellt inzwischen die größte Epidemie des 21. Jahrhunderts dar. Die Welt Gesundheits-Organisation benennt die absolute Zahl der Betroffenen mit 1,9 Milliarden, von denen mehr als 600 Millionen die Gruppe der krankhaft Adipösen bildet.
Glaubt man den aktuellen Hypothesen, erreicht in den nächsten 15 Jahren mehr als die Hälfte der europäischen Bevölkerung den Status eines Adipösen Menschen. Damit verbunden steigen die gravierenden Gesundheitsprobleme enorm an, die stets in Begleitung des deutlich zu hohen Körpergewichts auftreten. Aufgrund dessen ist Aufklärung in der Bevölkerung dringend geboten, mit dem Ziel die Aufmerksamkeit der Menschen auf dieses Problem zu lenken und deren Bewusstsein für das damit verbundene Gesundheitsrisiko zu schärfen. Es existiert eine enormes Wissensdefizit zur Adipositas bei vielen Europäern, und das eigene Körpergewicht wird von den Betroffenen komplett falsch eingeschätzt. Übergewichtige glauben noch im Bereich des Normalgewichts zu sein, Adipöse bezeichnen sich höchstens als übergewichtig. Das hohe Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen wird ausgeblendet, ebenso wie die Gefahr einen Schlaganfall oder einen Typ 2-Diabetes mellitus zu erleiden. Diverse Tumorerkrankungen sind ebenfalls mit der Adipositas assoziiert, zu denen kaum Informationen zu der Bevölkerung durchdringen. Neben solchen Folgeerkrankungen bestehen multiple Begleiterkrankungen von Übergewicht und Adipositas, zu denen die Schlafapnoe, Asthma, Arthrose und Leberverfettung zählt.
Sowohl die Begleit- als auch die Folgeerkrankungen verursachen hohe direkte Kosten für die Solidargemeinschaft, und je mehr Menschen mit zu hohem Körpergewicht hier leben, umso höher steigen die Kosten für das Gesundheitswesen.
Die höchsten Kosten werden durch den Diabetes mellitus und Herz-Kreislauferkrankungen verursacht, aber auch die Gelenkdegenerationen schlagen deutlich zu buche. Hinzu kommen weitere intangible finanzielle Belastungen der Soziökonomie wegen fehlender Arbeitszeit, Krankschreibung bis hin zur Frühberentung. Adipöse Menschen werden multipel krank und viele erreichen kaum das 70. Lebensjahr.
Je länger eine Adipositas den menschlichen Organismus belastet, umso komplexer und kostenintensiver ist das Krankheitsbild. Die chronisch systemische Inflammation, die Stigmatisierung durch die Gesellschaft und soziale Isolation adipöser Menschen führt mehr und mehr zu psychischen Störungen und mündet nicht selten in einer manifesten Depression.
Es werden die genetische Ausstattung, die ungesunde Ernährungsweise und Überernährung sowie die mangelnde bis vollkommen fehlende körperliche Aktivität für die epidemische Zunahme von Übergewicht und Adipositas verantwortlich gemacht. Daher lauten die Empfehlungen der Ernährungswissenschaftler und aller Experten zu einem gesunden Lebensstil mit kalorienreduzierter, gesunder Ernährung und regelmäßiger sportlicher Aktivität.
Einiges könnte in den modernen Lebensbedingungen durchaus geändert werden, indem hochverdichtet, kalorienreiche Lebensmittel weniger produziert, beworben und verzehrt würden. Damit könnte ein erster Schritt zur Prävention der Adipositas geleistet werden, damit das Fortschreiten des oft extremen Übergewichts gebremst wird. Diese chronisch progrediente Erkrankung, die eine hohe Rezidivneigung zeigt, kann aber nur nachhaltig reduziert werden, wenn das Bewusstsein der Betroffenen und der Gesellschaft für das hohe Erkrankungsrisiko gestärkt wird, welches damit verbunden ist. Professor A. Sharma aus Albertas, Canada, bezeichnet jeden Beginn einer Adipositas als einen Notfall, dem sofort entgegengesteuert werden muss. Bauch und Hüfte festgesetzt, merkt sich das Belohnungssystem diesen übergewichtigen Zustand und wird immer wieder auf das maximal jemals erreichte Körpergewicht zusteuern. Dies bedeutet als therapeutische Konsequenz, dass nicht allein die Phase der Gewichtsabnahme wichtig ist, sondern auch die nachhaltige und langfristige Gewichtkontrolle muss das Ziel jeder Behandlung sein. Aus Ernährungsumstellung, Bewegungssteigerung und eventueller Verhaltenstherapie bestehen die konservativen Behandlungsmethoden, die aber in den meisten Fällen kaum zu einer akzeptablen und langfristig anhaltenden Reduktion des Körpergewichts führen.
Mit Mahlzeitenersatz und Formuladiäten bei extremer Kalorienreduktion lassen initial die überflüssigen Pfunde dahinschmelzen. Nach kurzer Zeit des Hungerns bei negativer Energiebilanz reagiert der Körper auf physiologische Weise und reduziert seinen Energieumsatz, damit alle aufgenommen Kalorien effizient verwertet werden. Der Grundumsatz verringert sich, es tritt ein Hungergefühl auf, aber der Übergewichtige darf nur immer weniger Nahrung zu sich nehmen, um nicht wieder zuzunehmen.
Ein weiteres grundlegendes Problem bei übergewichtigen und adipösen Menschen besteht in einer wirksamen Bewegungstherapie, weil das eigene Körpergewicht bereits die Gelenke, Skelettstrukturen und die Muskulatur extrem belasten. Sportliche Aktivitäten könnten in solchen Fällen strukturelle Schäden verursachen, die eine Schädigung der Gelenke und des Skeletts induzieren. Eine solche zusätzliche Schädigung führt zur Verstärkung der Immobilität und bewirkt keinen gesundheitlichen Nutzen. Welche Sport- oder Bewegungsarten ein übergewichtiger Körper noch zu leisten vermag, sollte der behandelnde Arzt individuell mit dem einzelnen Patienten besprechen und entscheiden.
Für sehr stark übergewichtige Menschen bleibt häufig nur die bariatrische Chirurgie, um einen deutlichen Gewichtsverlust zu registrieren, durch den gleichzeitig auch der Diabetes mellitus und das metabolische Syndrom verbessert werden. Dies ist mit einer Entlastung für das Herz-Kreislaufsystem und die Gefäße verbunden, so dass mit einer Reduktion der Morbidität und Mortalität gerechnet werden kann. Auf diese Weise lässt sich nicht nur die Gesundheit einiger adipöser Patienten verbessern, sondern auch Ausgaben über viele Jahre hinweg für die Krankenkassen und an sozialen Aufwendungen einsparen.

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Blickpunkt

  • Chronisch Entzündliche Darmerkrankungen:
    Colitis ulcerosa

    Colitis ulcerosa und Morbus Crohn sind als chronisch entzündliche Darmerkrankungen bekannt. Es handelt sich dabei um Darmentzündungen, mit denen der Betroffene sich meist lebenslang auseinandersetzen muss. Kennzeichnend für chronisch entzündliche Darmerkrankungen ist, dass es in Intervallen zu schmerzhaften Entzündungsschüben kommt, die sich mit Phasen abwechseln, in denen die Symptome gar nicht oder nur abgeschwächt vorhanden sind.

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