Bei Diabetes und hohem Blutdruck droht der Schlaganfall

Anlässlich des Weltgesundheitstages beherrschte der enorme Anstieg des Diabetes in Deutschland und weltweit alle Nachrichten von Rundfunk- und Fernsehsendern, sowie in den regionalen und überregionalen Zeitschriften.

Bei einer Diabeteserkrankung ist nicht nur der Blutzucker erhöht, sondern es stellen sich zusätzlich weitere gesundheitliche Störungen ein. Die Blutfettwerte sind häufig erhöht bei Menschen mit Diabetes, das Körpergewicht steigt bis zur Adipositas an, die Leber bekommt ihr Fett weg, und die Augen und Nieren werden geschädigt, weil zuerst die kleinsten Blutgefäße von der diabetischen Schädigung betroffen sind. Die Ablagerungen an den Gefäßwänden nehmen zu und der Blutfluss wird mehr und mehr behindert. Um auch die Versorgung der am weitesten entfernten Zellen des Körper sicherzustellen, erhöht sich der Druck im Gefäßsystem, und es entwickelt sich ein Bluthochdruck, die arterielle Hypertonie.

Die gesundheitlichen Veränderungen und Begleiterkrankungen des Diabetes mellitus stellen ein hohes Risiko für Herz-Kreislauferkrankungen dar, insbesondere der Bluthochdruck ist für die Herzleistung eine stetige und hohe Belastung.

Immerhin haben britische Forscher herausgefunden, dass bei Menschen mit Diabetes ein vierfach erhöhtes Risiko für die Hypertonie besteht. Nicht selten wird durch die Gefäßwandablagerung und gleichzeitiger Hypertonie die Durchblutung in den Beinen und Armen reduziert, und mit der Zeit entsteht eine sogenannte PAVK, eine periphere arterielle Durchblutungsstörung.

Die meisten Fuß- oder Beinamputationen müssen hierzulande bei Menschen mit Diabetes vorgenommen werden, wenn die Füße oder Zehen immer weniger durchblutet werden. An zweiter Stelle nach der PAVK folgt ein 70prozentiges höheres Risiko für einen Schlaganfall im Kollektiv der Menschen mit Diabetes. Ebenso kommt es zu kardiovaskulären Verschlüssen der Herzkranzgefäße, durch die ein Herzinfarkt hervorgerufen wird.

Das größte Risiko für einen Schlaganfall geht von dem hohen Blutdruck aus, nicht zuletzt weil bei Diabetes ebenso wie beim Hochdruck die auslösenden Risikofaktoren identisch sind. Dies sind die vermehrte Fettansammlung im Bauchbereich und eine langjährig bestehende Bewegungsvermeidung. Auch der chronisch erhöhte Zuckergehalt im Blut richtet Schäden an den Gefäßen an, und so wird Entstehung eines Bluthochdrucks begünstigt. Daraus lässt sich ableiten, dass nur die gute Qualität der Blutzuckereinstellung auf Normalwerte durch antidiabetische Medikamente und Insulin sowie die Normalisierung des Blutdrucks eine große Bedeutung für die Vermeidung von Folgeschäden wie Schlaganfall, Herzinfarkt oder periphere arterielle Verschlusskrankheiten haben.

Von den in Deutschland lebenden, mehr als sechs Millionen Menschen mit Diabetes mellitus leiden 90 Prozent an Typ 2-Diabetes! Diese Variante ist wesentlich auf ungesunden Lebensstil und genetische Voraussetzungen zurückzuführen.
In den letzten 20 Jahren ist die Zahl des Typ 2-Diabetes um mehr als 38 Prozent angestiegen. Die Experten gehen davon aus, dass die veränderten Lebensgewohnheiten und die ungesunde Ernährung sowie die mangelnde Bewegung dafür verantwortlich gemacht werden müssen. Nahezu die Hälfte der Betroffenen, so vermutet Dr. Bettina Begerow, müssten keine Medikamente mehr nehmen, wenn sie ihren Lebensstil gesundheitsbewusst verändern würden. Dazu gehört mehrmals die Woche Ausdauersport und vor allem die Umstellung der Ernährung auf frische und gesündere Lebensmittel, die selbst zubereitet werden und möglichst wenig Salz enthalten sollen.

Damit könnte der Blutdruck reduziert werden und das Risiko für einen Diabetes
wäre weniger hoch. Das damit die Zahl der Schlaganfälle und Herzinfarkte gleichzeitig vermindert werden können ist ein ökonomischer Gewinn von ungeahntem Ausmaß, und besonders ein hoher Gewinn an Lebendqualität für die Betroffenen.

Hierarchie
Gesundheitstipp: Bei Diabetes und hohem Blutdruck droht der Schlaganfall

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Adipositas; Diabetes

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Angst

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Blutgerinnung

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Borreliose

Bronchitis

Brustkrebs

Bulimie

Burnout-Syndrom

CED

Cervix Karzinom

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Chronisch Entzündlich …

Chronische Erkrankunge …

Chronischer Bronchitis

Colitis ulcerosa

Colitisulcerosa

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Darmkrebs

Darmträgheit

Demenz

Depression

Depressionen

Depressionen; Diabetes

Dermatitis solaris acu …

Diabetes

Diabetes mellitus

Diabetischer Fuß

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Disstress

Durchblutungsstörung

Durchblutungsstörunge …

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Dyspepsie

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Entzündungen

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Erektionsstörung

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Fibromyalgie

Fibromylagie

Fibromylagiesyndrom

Fieber

Flugangst

Fraktur

Frühsommer-Meningo-En …

FSME

Fuß- und Nagelpilz

Fußschmerzen

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Blickpunkt

  • Chronisch Entzündliche Darmerkrankungen:
    Colitis ulcerosa

    Colitis ulcerosa und Morbus Crohn sind als chronisch entzündliche Darmerkrankungen bekannt. Es handelt sich dabei um Darmentzündungen, mit denen der Betroffene sich meist lebenslang auseinandersetzen muss. Kennzeichnend für chronisch entzündliche Darmerkrankungen ist, dass es in Intervallen zu schmerzhaften Entzündungsschüben kommt, die sich mit Phasen abwechseln, in denen die Symptome gar nicht oder nur abgeschwächt vorhanden sind.

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