Multiple Sklerose – Häufig gestellte Fragen (FAQs) und Vorurteile

Die Diagnose Multiple Sklerose wirft bei Betroffenen und ihren Angehörigen viele Fragen auf. Um diese zu beantworten, stehen die behandelnden Ärzte sowie ausgewiesene Spezialisten zur Verfügung. Diese werden ihnen mit Rat und Tat zur Seite stehen und alle wesentlichen Antworten parat haben. Auch das Internet stellt heutzutage eine Quelle vielfältiger Informationen rund um MS dar: Auf www.mscollege.de, dem interaktiven Kommunikations- und Informationsforum rund um die Multiple Sklerose, finden Patienten und ihre Angehörigen die Antworten auf viele Fragen.

Vorurteile über MS

Zu fast jedem Krankheitsbild herrschen im Kopf der Menschen gewisse Vorurteile. Meistens basieren diese auf nichtnachweisbaren Behauptungen und bilden sich aus Unwissenheit heraus. Auch über MS kursieren weit verbreitete Vorurteile, die nicht den Tatsachen entsprechen müssen und die Betroffenen oder ihre Angehörigen verletzten können. Die Realität zeigt eindeutig: Mit MS ist ein aktives Leben möglich. MS-Betroffene können heutzutage mit Hilfe immunmodulatorischer Therapien ein ganz normales Leben führen. Sie können Sport treiben, ihre Freizeit nach Belieben gestalten und voller Zuversicht ihre Zukunft planen.

Die am häufigsten gestellten Fragen in diesem Zusammenhang sind:

  • Ist MS eine tödliche Krankheit?

Im Hinblick auf die Lebenserwartung spielt MS keine wichtige Rolle. Die durchschnittliche Lebenserwartung von MS-Betroffenen weist nur in geringem Maße Unterschiede zu der Normalbevölkerung aus. Experten raten bereits zum frühen Beginn einer immunmodulatorischen Behandlung. Das Fortschreiten der Erkrankung kann mit solchen immunmodulatorischen Basis-Therapien hinausgezögert werden.

Nein, die MS hat mit der Alzheimer-Erkrankung überhaupt nichts zu tun. Während des Krankheitsverlaufes kann es bei MS zu kognitiven Störungen kommen, die möglicherweise von manchen Menschen mit Symptomen der Alzheimer-Krankheit verwechselt werden. Doch anders als bei Alzheimer-Erkrankten ist der MS-Kranke in der Lage, sich mit Notizzetteln zu helfen und seine Gedächtnisstützen nicht zu vergessen. Die Annahme, dass MS-Kranke an ihrer Intelligenz einbüßen ist falsch. MS-Betroffene, bei denen kognitive Störungen vorliegen, benötigen lediglich etwas mehr Zeit mit neuen, ungewohnten Situationen umzugehen.

  • Kann MS vererbt werden?

Die Wahrscheinlichkeit, dass die MS-Erkrankung Kindern „mit in die Wiege“ gelegt wird, ist mit bis zu 5 Prozent äußerst gering. Doch wird angenommen, dass Kindern eine gewisse Veranlagung vererbt werden kann, MS zu entwickeln. Dies wird als eine „genetische Disposition“ bezeichnet.

  • Sollten sich MS-Betroffene aus der Arbeitswelt zurückziehen?

Ob der alltägliche Stress im Beruf sich auf MS-Erkrankte ungünstig auswirkt, lässt sich nicht wissenschaftlich nachweisen. Viele Betroffene sind in der Lage, Jahre lang in ihrem Beruf tätig zu sein, ohne ihre Leistungsfähigkeit zu verlieren. Unbeachtet darf aber nicht bleiben, dass MS-Kranke möglicherweise mehr Pausen einlegen müssen, weil sie schneller ermüden als gesunde Mitarbeiter. Daher ist es ratsam, dass sich Betroffene ihre Kraft sorgfältig einteilen und besser planen. Die ausgeübte Tätigkeit spielt auch eine große Rolle. Wenn zum Beispiel Spastik und Lähmungen auftreten und den erlernten Beruf nicht mehr zulassen, kann eine berufliche Neuorientierung in Frage kommen.

  • Muss die Krankheit dem Arbeitgeber mitgeteilt werden?

Eine grundsätzliche Pflicht, den Arbeitgeber über die Erkrankung zu informieren, besteht arbeitsrechtlich gesehen für den MS-Betroffenen nicht. Doch wenn der Schweregrad die Leistungen des Arbeitnehmers beeinträchtigt, sollte der Arbeitgeber darüber in Kenntnis gesetzt werden. So kann er bei aktuellen Schüben oder Krankenhaus- und Kuraufenthalten interne personelle Vorkehrungen treffen.

  • Gibt es eine Diät gegen MS?

Ob eine speziell auf die Krankheit abgestimmte Diät die MS heilen kann, wurde bisher wissenschaftlich nicht nachgewiesen. Doch aufgrund der Zunahme der Häufigkeit vermuten Experten, dass zwischen steigender Umweltbelastung und Änderungen der Essgewohnheiten ein Zusammenhang mit der MS bestehen könnte. Generell wird Betroffenen dazu geraten, von falscher Ernährung ausgehende Risiken zu minimieren und auf gesunde Ernährung zu achten. Eine fettarme und ballaststoffreiche Ernährung sollte daher immer im Vordergrund stehen.

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Gesundheitstipp: Multiple Sklerose
Gesundheitstipp: Multiple Sklerose – Häufig gestellte Fragen (FAQs) und Vorurteile

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Blickpunkt

  • Chronisch Entzündliche Darmerkrankungen:
    Colitis ulcerosa

    Colitis ulcerosa und Morbus Crohn sind als chronisch entzündliche Darmerkrankungen bekannt. Es handelt sich dabei um Darmentzündungen, mit denen der Betroffene sich meist lebenslang auseinandersetzen muss. Kennzeichnend für chronisch entzündliche Darmerkrankungen ist, dass es in Intervallen zu schmerzhaften Entzündungsschüben kommt, die sich mit Phasen abwechseln, in denen die Symptome gar nicht oder nur abgeschwächt vorhanden sind.

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