Adipositas

Gewichtsreduzierende Wirkung durch Darmhormon ist bekannt

Gewichtsreduzierende Wirkung durch Darmhormon ist bekannt

Ernähre dich gesund und bewege dich mehr, lauten die häufigsten und immer wieder mit Nachdruck vorgebrachten Motivationen für übergewichtige und adipöse Menschen. Nicht selten verdirbt man damit den Betroffenen die gute Laune. Sie wenden sich ab mit einem tröstenden Schokoriegel und einem leckeren Softdrink.
Bei Menschen mit starker Fettleibigkeit werden solche Motivationsversuche häufig scheitern oder nur wenig Wirkung erzeugen. Ist das Gewicht durch falsche Lebensweise von Kindheit an bis zum Erwachsenenalter erst einmal auf mehr als 150 kg angestiegen, ist ein gesundes Abnehmen kaum noch möglich oder zielführend.
Jenseits eines Body-Mass-Index von 40 kg/m2 gesund abzunehmen, gleicht einem immerwährenden Eiertanz auf ein unwirkliches Ziel hin. Zehn Prozent Gewichtsreduktion vom Ausgangsgewicht wird von den Experten angestrebt und als gesundheitlich vertretbar angesehen. Das bedeutet in unserem Beispiel on 150 kg eine Gewichtsreduktion nach 12 Monaten von 15 kg auf ein neues Gewicht von 135 kg; und in dieser Kategorie ist der Betroffene noch immer weit entfernt von seinem angestrebten Zielgewicht. Ganz abgesehen davon, dass er bereits nach 6-monatiger Kasteiung erneute Gewichtszunahme registriert.
Mehr als ein Viertel aller Deutschen gehören in die Kategorie der Fettleibigen, die als Adipöse bezeichnet werden und eine hohes gesundheitsgefährdendes Risiko mit sich herumtragen. Die Schwere Ihres Daseins verstärkt sich in der täglichen Auseinandersetzung mit Familienmitgliedern, Arbeitgeber und Kollegen, im Bus, der Straßenbahn oder im Flugzeug durch kritische Blicke oder herablassende Kommentare. Eine Untersuchung weist sogar nach, dass selbst in der Sprechstunde des Arztes diskriminierende Signale an den stark übergewichtigen Patienten gesendet werden.
Wer sich permanent nachdrücklicher Motivationsbelehrungen aus der sozialen Umgebung ausgesetzt sieht und gleichzeitig kritisiert, stigmatisiert und diskriminiert wird, zieht sich zurück, tröstet sich mit Frustrationsessen und ist auf dem besten Weg in eine Depression.
Als Folgeerkrankungen sind Herzinfarkt, Schlaganfall, Bluthochdruck, Gicht und viele andere körperliche Beschwernisse bekannt. Weniger bekannt ist die relativ hohe Rate an Depressionen im Kollektiv der Adipösen, durch die sie zusätzlich Schlaflosigkeit, Freudlosigkeit und Interesseverlust an ihrer Umwelt und ihren Hobbys erleben müssen.
Hat das Körpergewicht einen bestimmten Level überschritten, können die gebetsmühlenartige Aufforderung zu mehr Disziplin und auch der wiederholte permanente Motivationsdruck keine ausreichende Hilfe mehr bieten. Zumal jeder Arzt über unterschiedliche Möglichkeiten verfügen sollte, auch die stark Adipösen bei ihrem sehr schweren Vorsatz abzunehmen wirkungsvoll zu unterstützen.
„Nur mit der bariatrischen Chirurgie, einer Magenverkleinerung, einem Magenballon oder einem Magenbypass kann bei stark adipösen Menschen das Gewicht relevant reduziert werden“, sagte Professor Matthias Blüher, Leiter der Adipositas-Ambulanz an der Universität Leipzig. Zum langfristigen Therapieerfolg nach einem adipositas-chirurgischen Eingriff wird ein multimodales Therapiekonzept gebraucht, welches die optimale Vorbereitung auf die körperliche Veränderung enthält und den Betroffenen mit einer strukturierten Langzeitnachsorge nach der Operation begleitet.

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  • Chronisch Entzündliche Darmerkrankungen:
    Colitis ulcerosa

    Colitis ulcerosa und Morbus Crohn sind als chronisch entzündliche Darmerkrankungen bekannt. Es handelt sich dabei um Darmentzündungen, mit denen der Betroffene sich meist lebenslang auseinandersetzen muss. Kennzeichnend für chronisch entzündliche Darmerkrankungen ist, dass es in Intervallen zu schmerzhaften Entzündungsschüben kommt, die sich mit Phasen abwechseln, in denen die Symptome gar nicht oder nur abgeschwächt vorhanden sind.

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