Nickel in Lebensmitteln

Dass Nickel ein häufiger Auslöser von Kontaktallergien ist, ist allgemein bekannt. Bei Patienten mit einer Nickelallergie entstehen bei Kontakt mit Modeschmuck, Brillengestellen, Münzen oder Gürtelschnallen oft juckende Hautekzeme. Nickel ist für jede sechste Kontaktallergie verantwortlich.
Doch nicht nur durch äußerlichen Kontakt kann eine Nickelallergie ausgelöst werden. Auch in vielen Nahrungsmitteln steckt das Schwermetall. Nimmt man diese zu sich, können Hautreaktionen ausgelöst oder verstärkt werden. Auch Beschwerden der Atemwege oder des Verdauungssystems sind bekannt.

In welchen Lebensmitteln befindet sich besonders viel Nickel?

Nickel ist als Spurenelement in extrem vielen Lebensmitteln zu finden. Insofern ist es schwierig, sich völlig nickelfrei zu ernähren. Hinzu kommt noch, dass Nickel auch durch die Zubereitung ins Essen gelangen kann. Wird in Metalltöpfen gekocht, Wasser aus der Leitung oder Nahrung aus Konserven verwendet, können Ablagerungen freigesetzt werden, die sich in der Nahrung und Getränken wiederfinden. Alle Behältnisse aus Edelstahl sind nickelhaltig, denn Edelstahl ist Cromargan und besteht damit aus Chrom, Nickel und Stahl.

Bereitet man seine Speisen selber zu, kann man ja noch darauf achten, nickelfreies Kochgeschirr zu verwenden. Bei einem Restaurantbesuch oder beim Verzehr von Fertiggerichten fehlt einem jedoch diese Kontrolle.

Besonders nickelhaltige Lebensmittel:

  • Hülsenfrüchte (Erbsen, Linsen, Bohnen)
  • Gemüse wie Brokkoli, Wirsing, Pilze, Spargel, Zwiebeln, Mais, Spinat, Tomaten, grüner Salat
  • Vollkornprodukte (Buchweizen, Roggen, Gerste, Hafer, Weizen)
  • Backzutaten wie Trockenhefe, Backpulver
  • Nüsse
  • Kakao bzw. Schokolade
  • Margarine
  • Muscheln, Austern, Hering, Bückling, Hecht, Hummer
  • Obst: Birnen, Rhabarber, Süsskirschen
  • Molkenpulver; einige Käsesorten (z. B. Edamer)
  • Petersilie
  • Schwarzer Tee

Wie sieht eine nickelarme Ernährung aus?

Grundsätzlich steckt in pflanzlichen Produkten mehr Nickel als in tierischen, weil das Element im Boden enthalten ist und über die Wurzeln aufgenommen wird. Natürlich nehmen so auch Tiere Nickel über die Nahrung auf, scheiden diesen aber relativ schnell wieder aus. Das ist zwar auch bei Menschen so, doch reichen beim Allergiker oft schon kleinste Mengen oder der nur kurzfristige “Kontakt” mit dem Allergen zum Auslösen der Symptomatik.

Eine nickelarme Diät ist nicht gerade die gesündeste Ernährungsform, da bei konsequenter Durchführung zu wenig Ballaststoffe und auch Vitamin B aufgenommen werden. Die Folge können Verdauungsprobleme und Vitamin B-Mangel sein. Deshalb sollte diese Ernährung nur eingehalten werden, wenn chronische Ekzeme vorliegen, die auch bei Vermeiden von äußerem Kontakt mit dem Allergen nicht verschwinden. Kinder sollten sich nicht konsequent nickelarm ernähren, da es sonst zu Fehlernährungen und damit Entwicklungsstörungen kommen kann. Einen gewissen Ausgleich kann man über den Verzehr von Obst erreichen, da die meisten Früchte (außer Birnen) nickelarm sind. Vitamin B kann in Tablettenform ersetzt werden.

Fleisch und Fisch sind (bis auf Hering) in jeder Form erlaubt, genauso wie Eier- und Milchprodukte. Auch Reis (kein Vollkornreis), Weißmehlprodukte und Kuchen (ohne Backpulver!) sind nickelarm. Gemüse ist mit Vorsicht zu geniessen. In geringen Mengen erlaubt sind Blumenkohl, Weißkohl, Karotten, Kartoffeln, Gurken und Kopfsalat.

Übrigens: Auch in Zigarettenrauch steckt Nickel. Bis zu 20 Prozent des in Tabak enthaltenen Nickels gehen in den Rauch über.

Tipps des Monats:

  • Vermeiden Sie Hautkontakt mit nickelhaltigen Gegenständen.
  • Verwenden Sie emailliertes Kochgeschirr, Römertopf oder Glas.
  • Bei Kaffeemaschinen auf Plastik- oder Keramikfilter achten.
  • Wasser aus der Leitung erst einige Minuten laufen lassen.
  • Vermeiden Sie nickelhaltige Lebensmittel, wenn Sie unter chronischen Hautekzemen leiden.
  • Vorsicht bei Fertiggerichten und Konserven.
  • Vermeiden Sie verrauchte Räume und rauchen Sie möglichst auch selbst nicht.
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Gesundheitstipp: Nickel in Lebensmitteln

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Blickpunkt

  • Chronisch Entzündliche Darmerkrankungen:
    Colitis ulcerosa

    Colitis ulcerosa und Morbus Crohn sind als chronisch entzündliche Darmerkrankungen bekannt. Es handelt sich dabei um Darmentzündungen, mit denen der Betroffene sich meist lebenslang auseinandersetzen muss. Kennzeichnend für chronisch entzündliche Darmerkrankungen ist, dass es in Intervallen zu schmerzhaften Entzündungsschüben kommt, die sich mit Phasen abwechseln, in denen die Symptome gar nicht oder nur abgeschwächt vorhanden sind.

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