Gut zu wissen

Zunahme von Lebensmittelallergien

Wenn das Immunsystem auf ein Eiweiß in einem Nahrungsmittel übersteigert reagiert, zeigen sich die ersten Symptome einer Lebensmittelallergie häufig im Mund- und Rachenbereich. Juckreiz und Kratzen, eine Rötung oder auch eine Schwellung der Mundschleimhaut sind eine zunächst sehr unangenehme Empfindung. Wenn aber die Schleimhautschwellung sich bis auf die Speiseröhre oder die Luftröhre ausdehnt, ist Gefahr im Verzug. Werden die Atemwege durch die Schwellung verlegt, muss sofort gehandelt und eine Notfalltherapie eingeleitet werden.

Früchte, Gemüse und Nüsse gehören zu den häufigsten Auslösern einer Nahrungsmittelallergie, und die Zahl der Allergien gegen Lebensmittel nimmt in Europa erheblich zu. Nach Auskunft der Europäischen Akademie der Allergie und klinischen Immunologie leiden 17 Millionen Bürger in der Europäischen Union unter Lebensmittelallergien. Davon sind 3,5 Prozent jünger als 25 Jahre. Vor allem bei Kleinkindern vor dem fünften Lebensjahr haben sich die Lebensmittelallergien in den letzten zehn Jahren verdoppelt. Die Zahl der Notfalleinweisungen wegen schwerwiegender allergischer Reaktionen hat sich versiebenfacht.

Selbst wenn eine Allergie bekannt ist, droht vielen Menschen bei einem Restaurantbesuch Gefahr, weil die Inhaltsstoffe von Soßen oder Desserts allergieauslösende Substanzen enthalten können, die nicht auf der Speisekarte erkennbar sind.

Als Ursache vermuten die Experten die fehlende Auseinandersetzung des Organismus mit Allergenen im sehr frühen Kindesalter, aber auch veränderte Ernährungsgewohnheiten und Umweltfaktoren können an der Entstehung einer Allergie beteiligt sein. Wenn das körpereigene Immunsystem aber nicht lernt zwischen ungefährlichen und gefährlichen Stoffen zu unterscheiden, kommt es leicht zu allergischen Reaktionen auf Proteine der Nahrung, die normalerweise gut vertragen werden.

Neben Gemüse, Obst und vielen Nussarten können auch Schalentiere wie Krebse, Langusten oder auch Fische sowie Milch oder Eier eine Allergie auslösen. Die Häufigkeit dieser Allergieformen variiert in den europäischen Ländern, in Skandinavien ist beispielsweise die Allergie gegen Fisch und Schalentiere deutlich häufiger als in Mitteleuropa.

Frauen sollen von solchen allergischen Reaktionen häufiger betroffen sein als Männer; die Ursache für die Verteilung ist aber nicht geklärt. Es können biologische oder psychologische Gründe dafür verantwortlich sein, oder auch die Östrogene können die Empfindlichkeit des Immunsystems erhöhen.

Die Beschwerden sind sehr unterschiedlich und abhängig von der Art des Allergens oder dem Lebensalter. Nicht selten zeigen Kleinkinder zunächst eine Lebensmittelallergie mit Magen-Darm-Symptomen wie Übelkeit und Erbrechen, die danach zu einer atopischen Dermatitis wechseln, um mit fortschreitendem Lebensalter zu Asthma und Heuschnupfen zu wechseln.

Es gibt einige Patienten, die auf ein allergenes Nahrungsmittel eine sehr starke Reaktion mit schlagartig einsetzendem Juckreiz, Schwellungen oder sogar einem anaphylaktischen Schock erleben. Wieder andere bekommen nach dem Genuss bestimmter Nahrungsmittel eine Migräne oder es stellt sich eine Magen-Darmproblematik ein.

Um die allergischen Lebensmittel zu identifizieren, sollen zunächst die Substanzen weggelassen werden, die vermutlich für die Allergie verantwortlich sind. Bevorzugt sind dann allergenfreie Nahrungsmittel zu verwenden. Hat das Vermeiden eines bestimmten Produkts zur Besserung geführt und kann durch alleinige und vermehrte Zuführung dieses Produkts die Allergie wieder ausgelöst werden, ist dies ein guter Beweis für den Auslöser.

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  • Chronisch Entzündliche Darmerkrankungen:
    Colitis ulcerosa

    Colitis ulcerosa und Morbus Crohn sind als chronisch entzündliche Darmerkrankungen bekannt. Es handelt sich dabei um Darmentzündungen, mit denen der Betroffene sich meist lebenslang auseinandersetzen muss. Kennzeichnend für chronisch entzündliche Darmerkrankungen ist, dass es in Intervallen zu schmerzhaften Entzündungsschüben kommt, die sich mit Phasen abwechseln, in denen die Symptome gar nicht oder nur abgeschwächt vorhanden sind.

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