Vermeidbare Risikofaktoren für Herzinfarkt

Immerhin haben die Fortschritte der modernen Kardiologie dazu beigetragen, dass immer weniger Menschen an einem Herzinfarkt sterben, obwohl die Infarktquote insgesamt angestiegen ist. Beteiligt daran waren die Entwicklung eines Früherkennungstests, und die interventionelle Kardiologie, durch die mit Ballonkatheder und Stent-Implantation die verschlossenen Herzkranzgefäße unmittelbar nach dem Infarktgeschehen wieder eröffnet und so die Durchblutung des Herzmuskels wieder herstellen. Ebenso hat sich eine deutliche Verbesserung in der Erforschung und Herstellung neuer wirksamer Medikamente gezeigt, die zur Blutverdünnung und Senkung der Risikofaktoren beitragen.
Es herrscht noch immer die Meinung vor, dass es vorwiegend von den Genen in einer Familie abhängt, ob ein Herzinfarkt auftritt oder nicht. Sicher spielt die genetische Ausstattung eine wichtige Rolle, allerdings gibt es eine große Anzahl vermeidbarer Risikofaktoren, die als Schuldige für die Entwicklung zu verstopften Herz-Kranzgefäßen von erheblicher Bedeutung sind.
Jeder Substanzmissbrauch, seien es zu viele Zigaretten, zu fetthaltiges Essen oder zu viel Alkohol und Stress tragen dazu bei, dass die sich die Zusammensetzung schädigender Stoffe im Blut verändern. Stress erhöht den Blutdruck und ändert die Blutgerinnung, Rauchen hinterlässt eine große Belastung für die Gefäßwand durch freie Radikale, Alkohol kann über eine Fettleberbildung zur Störung im Lipidhaushalt führen und die tägliche Aufnahme zu vieler schädlicher Fette mit dem Essen ist mit vermehrter Ablagerung an den Gefäßwänden verbunden.
So trägt jeder einzelne vermeidbare Risikofaktor dazu bei, dass sich eine Gefäßverkalkung entwickelt und die Arterien immer enger werden. Durch die zu engen, fast verschlossenen Gefäße muss das Herz seine Pumpleistung entsprechend erhöhen und der Blutdruck sowie die Belastung für die Gefäßwand steigen enorm an. Es kommt zu ersten Beschädigungen an der dünnen Innenwand der Arterien, dem Endothel, das darauf mit einer endothelialen Dysfunktion reagiert. Wichtige Stoffe, die es den Arterien ermöglichen, sich entsprechend der aktuellen körperlichen Belastung weit oder eng zu stellen, werden dann nicht mehr ausreichend freigesetzt, wie beispielsweise Stickoxid (NO/Nitrat), das üblicherweise an der Weitstellung der Arterien wesentlich beteiligt ist. Dadurch findet eine Blutdrucksenkung und Herzentlastung statt. Fehlt das körpereigene Stickoxid, benötigen viele Patienten regelmäßig Nitrate als Medikation, häufig als Tabletten oder in akuten Fällen als Nitratspray.
Vermeidbare Risikofaktoren sollten also tunlichst vermieden werden, vor allem dann, wenn die genetische Disposition einen Infarkt befürchten lässt.
Zunächst sollte der Blutdruck unter Kontrolle sein. Das bedeutet, dass Werte oberhalb von 140 mmHg systolisch und 90 mmHg diastolisch (das sind der obere und untere Blutdruckwert) nicht überschritten werden. Liegt bereits ein weiterer Risikofaktor vor, wie Fettstoffwechselstörung, Übergewicht oder ein Diabetes vor, sollte der obere Wert 130 mmHg nicht überschreiten.

Besteht ein erhöhtes Körpergewicht oder sogar eine Adipositas, kann bereits die Gewichtsreduktion um einige Kilogramm dazu beitragen, dass der Blutdruck gesenkt wird und ein beginnender Diabetes (Prädiabetes) wieder verschwindet.

Heutzutage sind sich alle Experten einig, dass ein ungesunder Lebensstil und die Anzahl der vermeidbaren Risikofaktoren einen deutlich höheren Stellenwert für die Entstehung eines Infarktes sind, als die angeborene Neigung zu Herz-Kreislauferkrankungen.
Weil zu viele Cholesterin im Blut als weiterer wesentlicher Wisikofaktor für die Bildung von Gefäßverschlüssen bekannt, ist eine Hypercholesterinämie (zu hohe Cholesterinwerte im Blut) unbedingt therapeutisch zu beseitigen. Dazu gibt es einige unterschiedliche Wirkstoffe, aber vor jeder Medikamentenverordnung sollte der Versuch unternommen werden, durch eine Änderung der Ernährung und der Reduktion der Alkoholmengen den Cholesterinspiegel zu senken. Sich gesund zu ernähren bedeutet in diesem Fall viel Obst und Gemüse zu essen, Vollkornbrot zu bevorzugen, auf gehärtete und tierische Fette weitgehend zu verzichten und den Speiseplan auf die Verwendung von Olivenöl, Seefischen und Omega-3-Fettsäuren, die sogenannte Mittelmeerdiät, zu konzentrieren.

In großen Studien wurde der eindeutige Beleg erbracht, dass ein Ausstieg aus dem Nikotinkonsum erheblich dazu beiträgt das Infarktrisiko zu senken.
Ebenso sollten Sie mehr Achtsamkeit gegenüber dem psychischen und Körperlichen Stress aufbringen, und ein regelmäßiges sportliches Training bevorzugen. Nutzen Sie dazu jede Gelegenheit, es entspannt, senkt nahezu alle Risikofaktoren und trägt erheblich zur Herzgesundheit bei.

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Blickpunkt

  • Chronisch Entzündliche Darmerkrankungen:
    Colitis ulcerosa

    Colitis ulcerosa und Morbus Crohn sind als chronisch entzündliche Darmerkrankungen bekannt. Es handelt sich dabei um Darmentzündungen, mit denen der Betroffene sich meist lebenslang auseinandersetzen muss. Kennzeichnend für chronisch entzündliche Darmerkrankungen ist, dass es in Intervallen zu schmerzhaften Entzündungsschüben kommt, die sich mit Phasen abwechseln, in denen die Symptome gar nicht oder nur abgeschwächt vorhanden sind.

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