Gut zu wissen ,

Risiken der Gefäßverkalkung

Trotz modernster Therapiemöglichkeiten befinden sich die Herz-Kreislauferkrankungen noch immer auf dem Vormarsch. Gefäßverkalkung, Herzinfarkt und Schlaganfall sowie arterielle Verschlusskrankheiten sind die Folgen, die aus den kardiometabolischen Risikofaktoren entstehen. Diese rekrutieren sich aus einem Zusammenspiel von Übergewicht und Adipositas, gestörten Blutfettwerten und einem erhöhten Blutzuckerwert sowie dem hohen Blutdruck.

Einige dieser Risikofaktoren sind in der Bevölkerung durchaus bekannt, weil sie aber keine Beschwerden hervorrufen, finden diese kaum Beachtung. Daher treten in Deutschland jährlich noch immer mehr als 300.000 Herzinfarkte und Schlaganfälle jährlich auf.

Übergewicht/Adipositas

Nie waren die Deutschen dicker als heute und für immer mehr Menschen ist das erhöhte Körpergewicht ein „gewichtiger“ Risikofaktor, der aus Bewegungsmangel und ungesunder Ernährung entsteht. Es entwickeln sich große Fettansammlungen im Körper und vor allem das im Bauchraum angesiedelte Fett (viszerales Fettgewebe) belastet das Herz. Während das unter der Haut liegende Fettgewebe (subkutanes Fett) keine schädlichen Auswirkungen auf das Herz-Kreislaufsystem ausübt, verursacht das metabolisch und hormonell aktive Bauchfett eine maximale Gefährdung der Herz- und Gefäßgesundheit. Es werden Hormone freigesetzt, Fettsäuren und Lipide fallen vermehrt an und Entzündungsparameter überschwemmen die Blutbahn. Daraus resultiert zunächst eine Schädigung der Gefäßwand, in der sich die Fettbestandteile als Schaumzellen ablagern und es entwickelt sich eine Ablagerung (Plaque), der größer wird und das Gefäß langsam aber sicher verschließt. Das vorbeiströmende Blut trifft diesen Plaque mit höherer Strömungsgeschwindigkeit und kann dazu führen, dass der Plaque einreißt. Es entsteht eine kleine Blutung, zu der sich die Blutplättchen aufmachen, um die Verletzung zu heilen. Sie bilden aber im inneren eines Gefäßes dadurch leicht eine Thrombose.

Damit ist verbunden, dass die von diesem Gefäß versorgten Organe oder Gewebe nicht mehr ausreichend mit Sauerstoff und Nährstoffen versorgt werden können, so dass die Zellen absterben. Dies ist beim Herzinfarkt oder beim Schlaganfall die Ursache für die nachhaltige Schädigung.

Fettstoffwechselstörung

Die Mediziner unterscheiden zwischen guten und schlechten Blutfetten, und das hängt auch mit der Größe und Aggressivität der Fettpartikel zusammen. Kleine Cholesterinpartikel mit niedriger Dichte (Low densitiy Lipoproteine/LDL-Cholesterin) kann in die Gefäßwände eindringen und dort oxidieren. Sind diese Werte zu hoch, sollte die Konzentration durch Ernährungsumstellung oder medikamentös so rasch wie möglich wieder in den Normalbereich gesenkt werden, um das Risiko für das Herz-Kreislaufsystem wieder zu reduzieren. Auch die Triglyceride sind in hoher Konzentration ein Risikofaktor für die Gefäßschädigung, vor allem dann, wenn das gute Cholesterin mit hoher Dichte (High-Densitity Lipoprotein/HDL-Cholesterin) zu niedrig ist. Diese Konstellation begünstigt die Entstehung einer Gefäßverkalkung. Ist das HDL-Cholesterin aber hoch, wirkt es als Schutzmechanismus für Herz und Gefäße, weil es in der Lage ist, erhöhte Fette zur Leber zu transportieren, wo diese verstoffwechselt werden.

Blutzucker

In Deutschland leben inzwischen fünf bis sechs Millionen Zuckerkranke (Diabetiker), die weit mehr als 90 Prozent einen Typ-2-diabetes aufweisen, der auch als Altersdiabetes bezeichnet wird. Diese Form des Diabetes hängt eng mit der Menge an viszeralem Bauchfett, als mit dem Übergewicht des Betroffenen zusammen. Sind aber die Blutzuckerwerte dauerhaft erhöht oder schwanken stark, werden die Gefäßwände stark geschädigt und es entwickelt sich ein hohes Risiko für das Herz-Kreislaufsystem. Dies geschieht aber nicht nur mit den größeren, organversorgenden Gefäßen, sondern auch an den kleinen bis kleinsten Gefäßen, die zwischen den Zellen dafür sorgen, dass die unterschiedlichen Gewebe mit Sauerstoff und Nährstoffen versorgt werden. Auf Grund dessen bilden sich bei langjährigem Diabetes Erkrankungen des Auges (diabetische Retinopathie) aus, die bis zur Erblindung führen können, es kommt zur Schädigung der Niere (diabetische Nephropathie), die in einer Dialyse (Blutwäsche) enden kann oder es verschließen sich die großen und kleinen Gefäße in der Peripherie (Arme/Beine), die nicht mehr versorgt werden und bei Gewebeschäden eine Amputation oft nicht mehr vermeidbar machen.

Bluthochdruck

Durch die Ablagerungen an den Gefäßen werden diese enger und – bei gleichbleibender Blutmenge – wird der Druck in den Gefäßen höher. Jetzt muss das Herz sehr viel mehr Kraft aufwenden, um das Blut durch den Körper zu befördern. Diese permanent zu hohe Leistungsanforderung an das Herz führt aber dazu, dass der Herzmuskel immer dicker wird, so dass die herzeigene Durchblutung nicht mehr ausreicht, den Herzmuskel zu versorgen. Es kommt zu noch mehr Ablagerungen in den Gefäßen mit noch höherem Widerstand, die Blutversorgung des Herzmuskels wird immer geringer bei noch höherer Leistungsanforderung, und es entwickelt sich ein hohes Risiko für einen Herzinfarkt oder eine Herzschwäche (Herzinsuffizienz).

Bauchfett, Blutdruck, Blutzucker und Blutfette sind also die kardiometabolischen Risikofaktoren, die es unbedingt zu vermeiden gilt. Man spricht auch vom metabolischen Syndrom oder tödlichen Quartett. Es ist dringend notwendig, bei diesen Risikofaktoren einen Internisten, Diabetologen und/oder Kardiologen auszusuchen, der sich dieser Risikofaktoren annimmt und durch Medikamente versucht, sie hohen Werte von Glukose, Lipide, Blutdruck und Bauchumfang wieder zu normalisieren.

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Blickpunkt

  • Chronisch Entzündliche Darmerkrankungen:
    Colitis ulcerosa

    Colitis ulcerosa und Morbus Crohn sind als chronisch entzündliche Darmerkrankungen bekannt. Es handelt sich dabei um Darmentzündungen, mit denen der Betroffene sich meist lebenslang auseinandersetzen muss. Kennzeichnend für chronisch entzündliche Darmerkrankungen ist, dass es in Intervallen zu schmerzhaften Entzündungsschüben kommt, die sich mit Phasen abwechseln, in denen die Symptome gar nicht oder nur abgeschwächt vorhanden sind.

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