Jeder Verlust der Sehfähigkeit bei Menschen mit Diabetes ist ernstzunehmen

Diabetes mellitus ist eine Stoffwechselerkrankungen mit zu hohen Blutzuckerwerten, die unterschiedliche Organe schädigen. Mit den ansteigenden Zahlen der Menschen mit Diabetes in Deutschland und weltweit werden sich auch die diabetesbedingten Begleit- und Folgeerkrankungen vermehren.

Eine wesentliche Folge der erhöhten Blutzuckerwerte besteht in der Schädigung großer und kleiner Blutgefäße, von denen viele Folgeerkrankungen ausgehen.
Periphere Durchblutungsstörungen, koronare Herzerkrankung oder Schlaganfall sind als Folgen der Zuckerkrankheit bekannt, ebenso die diabetische Retinopathie, bei der das Sehvermögen zunehmend nachlässt und die nicht selten mit einer Erblindung endet. Sind die kleinen Gefäße der Niere durch die Grunderkrankung beschädigt, kommt es zur diabetischen Retinopathie, die bis zum Nierenversagen mit Dialysepflicht fortschreiten kann.

Relativ häufig wird in der Praxis der Diabetologen die Augenschädigung gesehen, die als mikrovaskuläre Komplikation bei Menschen mit Diabetes auftreten kann. Davon Betroffen ist die Netzhaut des Auges, und tritt im Zentrum der Netzhaut durch die Gefäßschädigung Flüssigkeit aus, entwickelt sich ein diabetisches Makulaödem, das ebenso wie die diabetische Retinopathie zur Erblindung führen kann. Die Risiken bei erhöhten Blutzuckerwerten sind nicht zu unterschätzen und dürfen auf keinen Fall ignoriert werden. Sobald die Sehfähigkeit bei einem Menschen mit Diabetes nachlässt, sollte ein Augenarzt aufgesucht werden, der die Gefährdung der Sehfähigkeit genau erkennt. Nicht nur das Sehen und das Lesen, sondern auch das Autofahren und häufig die Ausübung des Berufes sind dann in Frage gestellt, ganz zu schweigen von dem erheblichen Verlust an Lebensqualität der sozialen Kontakte
In den westlichen Industrienationen wird im Kollektiv der Berufstätigen am häufigsten Diabetes als Ursache für einen Sehverlust oder eine Erblindung genannt. Daher genügt es nicht erst bei spürbaren Sehverlusten zum Augenarzt zu gehen, sondern Diabetiker sollten schon vorsorglich und regelmäßig eine diesbezügliche Untersuchung durchführen lassen, um die frühen Anzeichen einer diabetischen Retinopathie oder eines diabetischen Makulaödems zu erkennen.

Liegt die Schädigung außerhalb der Makula (Fovea), führt dies nicht unbedingt zu einer Sehverschlechterung und kann durch Lasertherapie gut behandelt werden. Tritt allerdings die Flüssig in der Region der Makula aus, wird die Sehfähigkeit relativ sicher beeinträchtigt. Zu diesem Zeitpunkt sind die Chancen für eine Wiederherstellung der Sehfähigkeit bereits deutlich verringert. Es müssen Gefäß-Wachstumsfaktoren in das Auge injiziert werden, um den Prozess aufzuhalten. In manchen Fällen gelingt auch eine Verbesserung der Sehschärfe durch die Kortisoninjektion in den Glaskörperraum des betroffenen Auges.

Alle Informationen zu der Augenerkrankung, der Verbesserung oder dem Fortschreiten der Symptome sollten in enger Kooperation des behandelnden Diabetologen oder des Hausarztes mit dem Augenarzt kommuniziert werden, damit eventuell die Blutzuckerwerte strenger eingestellt werden und vor allem weiteren Schädigungen der Mikrogefäße in anderen Organen entgegen zu wirken. Durchblutungsstörungen der peripheren Gefäße oder auch die Entstehung einer diabetischen Neuropathie sollten als Folgeerkrankungen des Diabetes immer kontrolliert werden, damit eine rechtzeitige Behandlung vorgenommen wird, die vor den Konsequenzen der Glukoseschädigung schützt. Oberstes Gebot ist immer die Normalisierung der diabetischen Stoffwechselveränderung.

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Blickpunkt

  • Chronisch Entzündliche Darmerkrankungen:
    Colitis ulcerosa

    Colitis ulcerosa und Morbus Crohn sind als chronisch entzündliche Darmerkrankungen bekannt. Es handelt sich dabei um Darmentzündungen, mit denen der Betroffene sich meist lebenslang auseinandersetzen muss. Kennzeichnend für chronisch entzündliche Darmerkrankungen ist, dass es in Intervallen zu schmerzhaften Entzündungsschüben kommt, die sich mit Phasen abwechseln, in denen die Symptome gar nicht oder nur abgeschwächt vorhanden sind.

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