Therapie: Taping unterstützt die Heilung

Gelenke, deren Bänder, Sehnen oder Muskeln vorgeschädigt sind, aber keiner totalen Ruhigstellung bedürfen, können durch einen funktionellen Verband entlastet und gestützt werden. Der Verband wird bei der Taping-Technik so angelegt, dass das unelastische Tape dem Verlauf der verletzten Bänder folgt und dadurch teilweise deren Funktion übernimmt. Die Bewegung des Gelenks bleibt so im schmerzfreien Bereich. Durch die gezielte Ruhigstellung der verletzten Struktur bleiben zudem alle anderen Funktionen soweit wie möglich durchführbar. Damit sind die besten Voraussetzungen für eine schnelle Heilung gegeben, ohne dass eine totale Bewegungseinschränkung in Kauf genommen werden muss. Der Sportler kann nach einer Schädigung sein Training schnell wieder aufnehmen. Konditionsabbau, Rückbildung der Muskulatur und der Verlust des technischen Könnens durch absolute Ruhigstellung werden vermieden. Ausserdem hat der Sportler bei Verwendung eines funktionellen Verbandes weniger das Gefühl krank oder behindert zu sein, als das bei der totalen Immobilisation z. B. mit Gipsverband der Fall ist.

Bei Muskelzerrung und Muskelfaserriss:

Schneller fit mit Tape-Verband!

Mit steigenden Temperaturen intensivieren viele “Outdoor”-Sportler ihr Training. Ob auf dem Fußballplatz oder auf dem Tenniscourt – Vorsicht ist vor allem bei explosiven Sprints und plötzlichen Stopps angebracht. Denn wer nicht gut austrainiert ist, kann sich schnell eine Muskelzerrung oder sogar einen Muskelfaserriss zuziehen! Diese Verletzungen sind äußerst schmerzhaft und müssen sofort behandelt werden. Im Therapieverlauf stützt ein Tape-Verband mit Leukotape® classic den Muskel und beschleunigt die Rehabilitation.

Muskelverletzungen in unterschiedlich schweren Ausmaßen gehören zu den häufigsten Sportverletzungen überhaupt. Sie sind im Profi-, Amateur- und Breitensport zu finden.

Was passiert bei einer Zerrung, was bei einem Riss?

Unterliegt ein Muskel einer plötzlichen Dehnung über sein physiologisches Maß hinaus, so spricht man von einer Zerrung. Dabei bleibt die anatomische Struktur des Muskels intakt. Übersteigt die Anforderung die verfügbare Kraft des Muskels, kann es zum Muskelfaserriss oder sogar Muskelriss kommen. Dabei werden je nach Ausmaß Muskelfasern zerrissen oder der Muskel vollständig durchtrennt. Typisch sind bei allen Schweregraden der rasch zunehmende, krampfartige oder messerstichartige Schmerz, Schwellung, bei Zerrung keine, bei Riss gut tastbare Dellenbildung, Bluterguss, Bewegungseinschränkung bis Bewegungsunfähigkeit.

Typische Verletzungsvorgänge finden sich beim plötzlichen Abbremsen und Richtungswechsel 2-gelenkiger Muskeln nach rascher Beschleunigung, z. B. im Tennis beim Sprint ans Netz und dem abrupten Stoppen. Die Zerrung (oder der Riss) resultiert dann aus der kurzzeitig hohen Belastung der Muskelschnellkraft. Wegen der maximalen Kontraktion ist der Muskel (bzw. die Muskelfascien) nicht mehr in der Lage, plötzlich auftretende mechanische Zugkräfte aufzufangen.

Ursachen und Risiken für Muskelverletzungen

Muskelermüdung, Stoffwechselungleichgewichte oder eine fehlerhafte Kommunikation zwischen Muskeln und Nerven führen unter extremem sportlichen Einsatz dazu, dass der Muskel überlastet wird und Zerrungen entstehen. Folgende Faktoren bergen das Risiko von Muskelverletzungen:

  • ungenügender Trainingszustand / Trainingsüberlastung,
  • lokale Muskelermüdung durch zu wenige, zu kurze Erholungsphasen oder zu viele Trainingseinheiten,
  • unachtsames Verhalten und Überschätzung des eigenen Leistungsvermögens durch allgemeine Ermüdung,
  • kein oder zu kurzes Aufwärmtraining bedingen eine schlechtere Durchblutung; Folge: mangelhafte Informationen aus Haut-, Gelenk- und Muskelrezeptoren behindern das funktionelle Zusammenwirken der Muskulatur,
  • Vorschädigungen mit ausgedehnter Narbenbildung implizieren eine höhere Verletzungsanfälligkeit in Folge der geringeren Elastizität des Narbengewebes und alter Schonhaltungen,
  • Sportler, die zu Muskelverhärtungen neigen, sind besonders anfällig für Muskelzerrung und Muskelfaserriss.

Äußere Einflüsse, wie plötzlicher Druck oder Stoß von außen, Überbelastung mit Gewichten, Unebenheiten des Bodens, Kälte und Nässe, können ebenfalls zur Muskelzerrung führen. Oft treten endogene und exogene Faktoren gleichzeitig auf.

Welche Muskeln sind betroffen?

Am häufigsten ist die Beinmuskulatur von Zerrungen oder Muskelfaserrissen betroffen. Verletzungen der Adduktoren entstehen durch eine abrupte Spreizbewegung, auch Pressschläge können auslösend wirken. Besonders anfällig sind die 2-gelenkigen Muskeln. Weitere Risikobereiche stellen der vierköpfige Oberschenkelmuskel (Muskulus quadriceps), der zweiköpfige Oberschenkelmuskel (Muskulus biceps) sowie der dreiköpfige Wadenmuskel (Muskulus gastrocnemicus) dar.

Akuthilfe: PECH-Regel beachten!

Der auftretende Schmerz zwingt den Sportler zur Pause – Eis, Kompression und Hochlagerung sollten schnellstmöglich erfolgen, um Nachblutungen und Ödeme zu minimieren. Ein in ein Handtuch gewickeltes Coldpack leistet gute Dienste, ohne einen Kälteschaden hervorzurufen.

Der Tape-Verband als Teil der Therapie

Zur sofortigen Behandlung der Muskelzerrung haben sich Verbände mit abschwellenden und Schmerz stillenden Salben bewährt. Nach Abklingen der Schwellung kann ein Tape-Verband angelegt werden. Er stützt nicht nur die verletzte Region, sondern verbessert durch den direkten Hautkontakt die so genannte Propriozeption bzw. sensomotorische Wahrnehmung. So werden verstärkt Signale an das Zentralnervensystem gegeben und die muskuläre Gelenksicherung und Steuerung positiv beeinflusst. Ein Tape-Verband mit Leukotape® classic stabilisiert den Muskel und unterstützt die frühzeitige Mobilisierung.

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Gesundheitstipp: Taping
Gesundheitstipp: Therapie: Taping unterstützt die Heilung

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Blickpunkt

  • Chronisch Entzündliche Darmerkrankungen:
    Colitis ulcerosa

    Colitis ulcerosa und Morbus Crohn sind als chronisch entzündliche Darmerkrankungen bekannt. Es handelt sich dabei um Darmentzündungen, mit denen der Betroffene sich meist lebenslang auseinandersetzen muss. Kennzeichnend für chronisch entzündliche Darmerkrankungen ist, dass es in Intervallen zu schmerzhaften Entzündungsschüben kommt, die sich mit Phasen abwechseln, in denen die Symptome gar nicht oder nur abgeschwächt vorhanden sind.

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