Gut zu wissen

Narben pflegen und als eigene Realität wahrnehmen

Die Haut des Menschen ist ein Sympathieträger und spielt eine große Rolle für die Wahrnehmung einer Person von seinem Gegenüber. Sie trägt wesentlich zur Kommunikation zwischen Personen bei und gibt wichtige Aufschlüsse zur individuellen Persönlichkeit, weil sich körperliches und psychisches Wohlbefinden häufig auf der Haut widerspiegelt.

Nach unseren aktuellen Schönheitsidealen entspricht die makellose und gesund gebräunte Haut einem dynamischen Menschen, der vital, sympathisch, sportlich und leistungsfähig ist. Bietet man seinem Gesprächspartner eine durch Verletzungen oder Verbrennung narbigen Haut, reagieren die meisten Menschen befangen und zurückhaltend. Narben im sichtbaren Bereich, wie im Gesicht oder an den Händen, können einen Menschen entstellen, stigmatisieren und den sozialen Kontakt zu Mitmenschen erschweren. Der von Narben Betroffene zieht sich deswegen häufig zurück und flüchtet in eine selbstgewählte Isolation, in deren Folge sich eine Neigung zu Melancholie oder sogar Depressivität einstellen kann. Aufgrund dessen ist es leicht vorstellbar, dass sich die „Narben auf die Seele“ ausweiten und in vielen Fällen eine dauerhafte psychische Belastung hervorrufen.

Sowie wie jeder unterschiedlichen Verletzung ein bestimmtes Verletzungsmuster zugrunde liegt, hinterlassen sie nach der Heilung auch ein spezifisches Narbenmuster (z.B. Stich-, Schnitt- oder Verbrennungswunde). Die Narben können mehr oder weniger ausgeprägt sein, sie variiert mit dem Ausmaß der Verletzung, mit der Tiefe der Wunde und dem Zustand der Wundränder. Manche Menschen neigen zu einer Keloidbildung, bei der das Narbengewebe weit über das Hautniveau hinaus erhaben wuchert. Auch farblich heben sich die meisten Keloidnarben von der Haut deutlich ab.

Die Bandbreite der Narbenbildung kann von nahezu unsichtbarem – bis zum kosmetisch schwer beeinträchtigendem Aussehen führen. Ernste Konsequenzen verursacht eine Narbe, wenn die normale Mimik der Gesichtsstrukturen eingeschränkt ist, oder die Beweglichkeit der Gelenke an Finger und Händen durch starken Narbenzug behindert wird.

Wird bereits während der Heilungsphase einer Verletzung auf eine gute Wund-Primärversorgung geachtet, werden Wundheilungsstörungen verhindert und die Wundränder sorgfältig zusammengefügt, wirkt sich dies deutlich präventiv auf die zukünftige Narbenbildung aus. Haben sich dennoch auffallende Narben gebildet, besteht im frühen Stadium eine erfolgversprechende Möglichkeit konservativ oder chirurgisch zur Verbesserung des Narbenbildes beizutragen und Funktionseinschränkungen zu verhindern.

Narbenpflege wird zunächst einmal groß geschrieben und diese erfordert die enge Zusammenarbeit von Arzt und Patienten. Die Hunneckesche Neuraltherapie kennt die Möglichkeit einer Narbenlösung, wenn eine Behinderung der Funktion eines Gelenkes droht. Dazu wird ein bestimmtes Lokalanästhetikum immer wieder an den Narbengrund injiziert, um zu verhindern, dass Narbengewebe sich mit tieferen, knochennahen- und gelenknahen Strukturen anheftet und die Beweglichkeit einschränkt.

Auch die Injektion von Kortison in die Narbenläsion wirkt im frühen Stadium der Narbenbildung, bei immer wiederkehrenden Keloidnarben wird eine Strahlentherapie angewendet. Vor allem hat sich die Lasertherapie bei einigen Narbenbehandlungen bewährt, deren Erfolg von der Qualität der Narbe abhängig gemacht wird. Nicht bei allen Narben sollte in dieser Form interveniert werden, weil inzwischen Substanzen aus dem Bereich der Biologika zur Verfügung stehen, die hypertrophe Narben und Keloide positiv beeinflussen.
Im Mittelpunkt steht die konstante Pflege der Narbe durch unermüdliche Mitarbeit des Betroffenen, der durch regelmäßige die Berührung der Narbenregion sowie das Auftragen und Einmassieren von Wirkstoffen aktiv dazu beträgt, dass sich sein Narbengewebe verbessert, und dadurch die Narbe immer wieder erspürt und als seine persönliche Realität wahrnimmt und akzeptiert.

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  • Chronisch Entzündliche Darmerkrankungen:
    Colitis ulcerosa

    Colitis ulcerosa und Morbus Crohn sind als chronisch entzündliche Darmerkrankungen bekannt. Es handelt sich dabei um Darmentzündungen, mit denen der Betroffene sich meist lebenslang auseinandersetzen muss. Kennzeichnend für chronisch entzündliche Darmerkrankungen ist, dass es in Intervallen zu schmerzhaften Entzündungsschüben kommt, die sich mit Phasen abwechseln, in denen die Symptome gar nicht oder nur abgeschwächt vorhanden sind.

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