Krampfadern - Gefahr erkannt - Gefahr gebannt!

Erkrankungen der Blutgefäße können sowohl arteriell als auch venös auftreten. Die häufigsten Gefäßerkrankungen sind jedoch die Krampfadern (Varizen), die im venösen System entstehen. Die Neigung, Krampfadern zu entwickeln, ist erblich. Daneben spielen aber auch das Alter, hormonelle Belastungen und das Bewegungsverhalten eine große Rolle.

Berufe, in denen man sehr viel stehen muss, wirken sich genauso ungünstig auf die venösen Gefäße aus wie stundenlanges Sitzen. Wenn dann noch enge Hosen im Spiel sind, die in den Leisten einschnüren, und häufig die Beine beim Sitzen übereinandergeschlagen werden, kann die Muskelpumpe nicht wirksam werden.

Venen sind die Gefäße, die sauerstoffarmes, verbrauchtes Blut aus allen Teilen des Körpers zum Herzen hinleiten. Da dies entgegen der Schwerkraft geschieht, verläuft der Rücktransport besonders an den Beinen unter erschwerten Bedingungen.

Um das Blut ohne Zurückfließen weiterpumpen zu können, besitzen die Venen an ihren Innenwänden Klappen. Sie sitzen wie kleine Segel in den Venen und sorgen dafür, dass das Blut immer nur in eine Richtung, nämlich zum Herzen zurück, fließen kann: von den oberflächlichen, unmittelbar unter der Haut gelegenen Gefäßen über die Verbindungsvenen in das tiefe Venensystem und von dort zurück zum Herzen.

Ist eine Venenklappe geöffnet, kann das Blut ungehindert herzwärts fließen. Schließt sie sich zwischen den einzelnen Herzschlägen, wird der Rückfluß des Blutes verhindert. Das allein reicht jedoch nicht aus, das Blut bis in die rechte Herzvorkammer zu transportieren.
Über Muskelkontraktionen der Beine, (die sogenannte Muskelpumpe), wird das Blut ebenso weiter gepumpt wie durch das Auspressen der Venen unter den Fußsohlen bei jedem Schritt. Außerdem geht vom Herzen ein Sogeffekt aus, der das Blut ansaugt. Durch den beim Atmen entstehenden Druckwechsel in den Lungenflügeln geht ebenfalls ein Ansaugmechanismus aus.

Auch das Lymphsystem spielt für den Gewebestoffwechsel eine wichtige Rolle. Gewebsflüssigkeit sammelt sich in den Spalten des Bindegewebes, von wo sie über die blind endenden Lymphgefäße abtransportiert wird. Ist die Kapazität ders Lyphsystems überschritten, entsteht ein sogenanntes Lymphödem. Kommt es zu Störungen im Rücktransportsystem des Blutes, entstehen Venenerkrankungen.

Steht das Blut beim Stehen oder Sitzen in den oberflächlichen Venen völlig still, kommt es zur Entwicklung von Varizen, die im Volksmund „Krampfadern“ genannt werden. Diese unregelmäßig geschlängelten Venen mit ihren sackartigen Erweiterungen haben nichts mit „Krampf“ oder „Krampfen“ zu tun. Der Wortstamm kommt aus dem Altdeutschen „Champ“, was soviel wie geschlängelt heißt.
Schließen durch die Gefäßerweiterung die Klappen nicht mehr richtig, fließt das Blut nach unten zurück. Durch diesen Rückstrom entsteht ein Überdruck im betroffenen Areal des oberflächlichen Venensystems. Die Verbindungsvenen werden durch das vermehrte Blutangebot erweitert und es kommt zu einem Missverhältnis zwischen Flüssigkeitszufuhr und -abstrom. Es entsteht ein Ödem. Meist tritt dieses Ödem zuerst im Knöchelbereich auf. Besteht es längere Zeit, kommt es zu einer Verhärtung des Unterhautfettgewebes und entzündlichen Veränderungen. Die wiederum führen zu einem Stauungsekzem. Die sich daraus ergebende Komplikation ist die Entstehung eines Geschwürs im Bereich des Unterschenkels, dem gefürchteten „offenen Bein“.

Bei Krampfadern ist immer der Besuch beim Arzt angeraten, da es sich keineswegs nur um ein kosmetisches Problem handelt! Nur er kann mit Hilfe von Ultraschall, Venendruckmessung oder einer Untersuchung mit Kontrastmitteln die Schwachstellen sichtbar machen.

Durch Verödung der entsprechenden Venen mit Substanzen, die an den Venenwänden durch Entzündung eine Verklebung hervorrufen, kann die erkrankte Vene stillgelegt werden. Das Blut sucht sich dann über andere Venen seinen Weg zurück zum Herzen. Es kann aber auch eine Lasertherapie oder eine Crossektomie durchgeführt werden. In besonders schweren Fällen werden die Varizen operativ „gezogen“.

Bei einer Thrombose tiefer Venen (Phlebotrombose) kommt es zum vollständigen Verschluß der Venen. Solche Phlebothrombosen entstehen durch Blutgerinnungsstörungen, Wandveränderungen der Venen durch Entzündungen oder Operationen und durch Verlangsamung der Blutströmung durch Bettlägerigkeit oder extremer Bewegunsarmut.

Oberflächliche Venenentzündungen äußern sich durch Rötung und Schwellung der Haut, die auf Druck schmerzhaft ist. Selten kann auch leichtes Fieber auftreten. Eine Phlebothrombose hingegen macht sich bemerkbar durch Schmerzen im Bereich von Leiste, Kniekehle oder sogar Fußsohle. Unbehandelt kann es zu einer Lungenembolie kommen, die oft zum Tode führt. Die Therapie besteht in einer medikamentösen Auflösung oder chirurgischen Entfernung des Thrombus.

Soweit sollte es jedoch nicht kommen!

Durch Vermeidung einschnürender Unterwäsche oder zu enger Hosen können Krampfadern gar nicht erst „gezüchtet“ werden.

Langes Sitzen und langes Stehen auf einer Stelle sollte unterbunden werden. Öfter mal herumlaufen und dabei kraftvoll den Fuß in seinem Gelenk nach oben und unten bewegen – das unterstützt die so wichtige Muskelpumpe. Einer Blutstauung in den Beinen wird so entgegengewirkt.

Intensive Sonnenbestrahlung ist ebenso zu vermeiden wie der Gang in die Sauna oder ähnlich gefäßerweiternde Maßnahmen.

Zu hohe und zu enge Schuhe wirken sich genauso negativ aus wie Übergewicht.

Ist es doch zu einer Klappeninsuffizienz gekommen, kann auch außerhalb der Arztpraxis unterstützend eingegriffen werden:

Mit manueller Lymphdrainage oder Bindegewebsmassage kann bei operierten oder verödeten Varizen der Heilungsprozeß beschleunigt und zusätzlich der Neubildung von Krampfadern vorgebeugt werden.

Viel Bewegung mit und/oder ohne Kompressionsstrümpfe ist eine wirksame Prophylaxe, da eine krankhaft veränderte Vene durch Druck von außen den Rücktransport des Blutes wieder voll übernehmen kann.

Ebenso sollten bei jeder Gelegenheit die Beine hochgelegt werden. In der Nacht ist es sinnvoll, einen vorhandenen Kopfkeil für das Fußende zu benutzen. Gibt es keinen solchen Keil, solle das Fußende des Bettes insgesamt um ca. 2cm mit kleinen Holzklötzchen angehoben werden.

Entzündungshemmende Salben oder Gele helfen die typischen Beschwerden wie schwere Beine, Schmerzen u.Ä. zu lindern.

Die Pflege sollte sich auf entstauende und gefäßstärkende Maßnahmen konzentrieren.

Kalte Duschen oder Abgüsse wirken Wunder.

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  • Chronisch Entzündliche Darmerkrankungen:
    Colitis ulcerosa

    Colitis ulcerosa und Morbus Crohn sind als chronisch entzündliche Darmerkrankungen bekannt. Es handelt sich dabei um Darmentzündungen, mit denen der Betroffene sich meist lebenslang auseinandersetzen muss. Kennzeichnend für chronisch entzündliche Darmerkrankungen ist, dass es in Intervallen zu schmerzhaften Entzündungsschüben kommt, die sich mit Phasen abwechseln, in denen die Symptome gar nicht oder nur abgeschwächt vorhanden sind.

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