Gut zu wissen

Kaffee – Gesundheits-Elixier oder gefährlich?

Für den einen geht es nach dem Aufstehen nicht ohne, andere sehen in ihm einen Genuss, der am besten besonders schonend aus der ganzen Bohne zubereitet werden sollte. Richtig geraten – es geht um Kaffee. Jeder Deutsche trank im Jahr 2017 – diese Zahlen hat zumindest der Deutsche Kaffeeverband eröffentlicht – 162 Liter. Dies entspricht 18 Packungen von 1,5 Liter Flaschen Mineralwasser á sechs Stück. Eine beachtliche Menge, wenn bedacht wird, wie viel in eine herkömmliche Kaffeetasse geht. In Pott-Tassen passen ungefähr 250 ml bis 300 ml.

Allein schon angesichts dieser Menge stellt sich die Frage, ob ein hoher Kaffeekonsum einen negativen Effekt auf die Gesundheit hat. Oder ob sich aus dem Kaffeetrinken vielleicht sogar positive Wirkung ableiten lässt? Eines vorweg: Kaffee enthält mit Koffein eine Verbindung, welcher die Wissenschaft ganz unterschiedliche Wirkung zuschreibt. Und davon sollte nicht zu viel aufgenommen werden. Wie hoch der Koffeinkonsum sein darf, hängt vom Körpergewicht ab. Was steckt darüber hinaus noch alles in der Kaffeebohne?

  • Ein leckerer Kaffee am Arbeitsplatz ist für viele Arbeitnehmer etwas ganz Besonderes – doch ist es auch gesund?
  • @ Engin_Akyurt (CC0-Lizenz) / pixabay.com

Gesundheitsfördernde Wirkungen von Kaffee

Kaffee hat lange im Ruf gestanden, für die Gesundheit äußerst schädlich zu sein. Inzwischen ist die Medizin hier etwas schlauer geworden. Ein Grund für das zweifelhafte Image ist teils in der Methodik zu suchen, mit denen frühere Autoren gearbeitet haben. Eine gesundheitliche Bewertung des Getränks muss Nebenfaktoren, die sich aus dem Lebensstil ergeben, ausklammern.

Beispiel Rauchen: Wer Kaffee trinkt und dabei eine Zigarette raucht, tut seiner Gesundheit keinen Gefallen. Allerdings kommen diese Effekte wahrscheinlich weniger vom Kaffee, sondern sind auf den Glimmstängel zurückzuführen.

Ähnliches Beispiel ist der Kater nach einer Party. Schnell einen Kaffee und eine Schmerztablette einwerfen. In Kombination nicht die beste Lösung – was allerdings weniger an den Säuren im Kaffee liegt. Viel eher sind es die Arzneimittelwirkstoffe und deren Wirkung auf die Leber.

  • Kaffee und Diabetes: Positive Effekte scheint das Getränk aus der Kaffeebohne zum Beispiel im Hinblick auf Diabetes zu haben. In den letzten Jahren wurden vermehrt Studien publiziert, welche auf antidiabetische Inhaltsstoffe des Kaffees hinwiesen. Dazu zählt zum Beispiel Chlorogensäure. Letzterer wird eine Hemmung des Übertritts von Traubenzucker aus dem Darm zugeschrieben. Gesundheitliche Wirkung haben sich im Tierversuch aber auch noch für andere Inhaltsstoffe nachweisen lassen. Dazu gehören zum Beispiel Trigonellin und Quinide.
  • Kaffee und Blutdruck: Koffein bringt das Blut so richtig in Wallung und schraubt den Blutdruck nach oben. Gerade für Patienten, die nur gelegentlich eine Tasse Kaffee trinken, empfehlen Experten Ärzten und Apothekern deshalb immer wieder, die blutdrucksteigernde Wirkung (stellt sich in den Minuten nach dem Trinken ein) bei Blutdruckmessungen zu berücksichtigen. Regelmäßiger Konsum von Kaffee hat eine überraschend andere Wirkung. Hier stellt sich eher ein blutdruckerniedrigender Effekt ein. Damit – so ein Hinweis der Hochdruckliga – kann das Getränk das Risiko für Herzinfarkt oder Schlaganfall vermindern.
  • Kaffee und oxidativer Stress: Oxidativer Stress steht im Verdacht, bei vielen schwerwiegenden Erkrankungen eine große Rolle zu spielen. In der Vergangenheit hat sich die Medizin deshalb vermehrt für sogenannte Antioxidantien zu interessieren begonnen. Ein Fokus hat sich dabei auf Pflanzenstoffe gerichtet. Inzwischen ist Biochemikern und Ernährungsexperten klar, dass auch Kaffee entsprechende Verbindungen enthält.

Gesundheitsgefährdende Wirkungen von Kaffee

Der Bad Guy, zu welchem Kaffee in früheren Jahren ausnahmslos gemacht wurde, scheint er am Ende doch nicht zu sein. Allerdings ist es nicht von der Hand zu weisen, dass Kaffee unter bestimmten Rahmenbedingungen die Gesundheit auch negativ beeinflussen kann. Welche Wirkung hat das Getränk in diesem Zusammenhang?

Koffein – eines der im Kaffee enthaltenen Alkaloide wirkt anregend. Allerdings sollte eine gewisse Dosis davon nicht überschritten werden. Wie viel Koffein der Körper gefahrlos aufnehmen und „verdauen“ kann, hängt vom Körpergewicht hat. Heute wird von einer Tagesdosis in Höhe von 5,7 mg je Kilogramm Gewicht bzw. bis zu 400 mg Koffein ausgegangen. Alles, was darüber hinaus aufgenommen wird, kann Probleme mit sich bringen.

Zu den Nebenwirkungen des Getränks zählen unter anderem:

  • Herzrasen
  • Unruhe
  • Schlafprobleme
  • Tremor

Wird Kaffee häufiger getrunken, lassen sich mitunter sogar leichte Entzugserscheinungen erkennen. Nicht ganz unproblematisch ist zudem der Gehalt an Gerbstoffen. Diese machen sich nachteilig bemerkbar, wenn der Kaffee in Kombination mit Mineralstoffsupplementen aufgenommen wird. Die Gerbstoffe verringern die Aufnahmefähigkeit von Eisen. Ein weiteres Phänomen, welches sich im Zusammenhang mit Kaffee immer wieder beobachten lässt, ist das Entstehen von Sodbrennen – selbst bei nur mäßigem Konsum.

Wie sollte Kaffee genossen werden?

Kaffee ist ein Produkt, welches bis zur Zubereitung viele Produktionsschritte durchläuft. Ein sehr wichtiger Punkt ist die Röstung. Dauert diese entsprechend lange, werden mehr Säuren abgebaut, was das Getränk am Ende bekömmlicher macht. Aber auch die Zubereitung spielt eine Rolle.

Verbreitet ist der Griff zum Klassiker Filterkaffee in Kombination mit einer Kaffeemaschine. Aber auch Kaffeevollautomaten sind sehr beliebt. Je nach Modell lässt sich so der Kaffeegenuss erheblich steigern. Übrigens: Der Gehalt an Koffein und die Bekömmlichkeit schwanken auch von Sorte zu Sorte. Arabica gilt allgemein als besser verträglich als Robusta.

Einfluss auf den Geschmack haben am Ende:

  • Mahlprozess
  • Wasserqualität
  • Brühtemperatur
  • Filterung

Echte Genießer schwören inzwischen wieder auf Handfilter und nutzen einfache Handmühlen. Hintergrund: Auf diese Weise entwickelt sich wenig Hitze, welche den Geschmack beeinflusst. Und es ist wie beim Tee – je langwieriger die Vorbereitungen, umso größer am Ende auch die Vorfreude.

  • Beim Geschmack kommt es auch auf die jeweilige Kaffeesorte und die Art der Zubereitung an.
  • @ Alexas_Fotos (CC0-Lizenz) / pixabay.com

Fazit: Kaffee also doch gesund

Kaffee hatte über Jahre ein eher zweifelhaftes Image. Manchmal schien es fast soweit, dass man zum Trinken eher in den Keller wird gehen müssen. Inzwischen ist das Bild anders. Vor dem Hintergrund verschiedener Studien revidiert sich das negative Bild. Heute ist Kaffee nicht mehr der Bad Guy, sondern Biochemie und Medizin entdecken sogar positive Eigenschaften. Diese Entwicklung ist kein Grund, Kaffee jetzt literweise zu trinken. Gerade das Koffein kann bei zu hoher Dosis negative Folgen auf die Gesundheit haben. Trotzdem: Kaffee darf inzwischen wieder ruhigen Gewissens getrunken werden.

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    Colitis ulcerosa

    Colitis ulcerosa und Morbus Crohn sind als chronisch entzündliche Darmerkrankungen bekannt. Es handelt sich dabei um Darmentzündungen, mit denen der Betroffene sich meist lebenslang auseinandersetzen muss. Kennzeichnend für chronisch entzündliche Darmerkrankungen ist, dass es in Intervallen zu schmerzhaften Entzündungsschüben kommt, die sich mit Phasen abwechseln, in denen die Symptome gar nicht oder nur abgeschwächt vorhanden sind.

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