Gut zu wissen ,

Jede Minute zählt bei Herzinfarkt

Der Herzinfarkt tritt auf, wenn die Blutzufuhr des Herzmuskels unterbrochen ist und das Herz dadurch zu wenig Sauerstoff erhält. Schon während der ersten Stunde können Dauerschäden am Herzen entstehen. Die betroffene Geweberegion wird narbig umgebaut, und diese Narbe folgt nicht mehr der normalen Herzbewegung.

Die das Herz mit Sauerstoff und Nährstoffen versorgenden Arterien, die sogenannten Koronararterien, sind bei einem Herzinfarkt entweder durch ein Blutgerinnsel (Thrombus) verstopft, oder es hat sich ein Stück der verkalkten Plaques (arteriosklerotische Plaques) gelöst und das Gefäß blitzartig verschlossen. Die damit unterbrochene Durchblutung und Sauerstoffzufuhr zerstört die betreffenden Zellen. Der Mensch erlebt den Herzinfarkt meist als vernichtendes Schmerzerlebnis, es entsteht ein sehr starker Druck in der Herzgegend, und der Herzrhythmus kann sich verändern. In manchen Fällen wird die Herzfrequenz extrem langsam, so dass auch die Blutversorgung in den übrigen Organen reduziert ist, in anderen Fällen beschleunigt sich die Herzfrequenz stark, und die zu schnelle Herzschlagfolge kann ebenfalls das Blut nicht effizient in die Peripherie pumpen. Erreicht die Herzfrequenz das Stadium des Flimmerns, droht höchste Lebensgefahr, weil eine Flimmerfrequenz nicht geeignet ist, das Blut zu transportieren. Dieser labile Herzrhythmus führt nämlich zu einem ineffektiven Herzschlag, der die Sauerstoffversorgung lebenswichtiger Organe nicht mehr gewährleistet, wird in diesem Fall nicht sofort gehandelt, notfalls durch eine Herz-Lungen-Wiederbelebung oder mit einem an vielen öffentlichen Plätzen vorhandenen Defibrillator.

Die einzige Möglichkeit zur Verhinderung einer fortschreitenden Herzschädigung nach einem Infarkt ist die sehr rasche Behandlung, am besten in einem dafür ausgestatteten Krankenhaus. Es werden sofort schmerzstillende Medikamente und Thromben-auflösende Substanzen verabreicht, damit die betroffene Gefäßregion von dem Blutgerinnsel befreit und der Blutfluss wieder hergestellt wird.

Aus unterschiedlichen Untersuchungen ist bekannt, dass ein Überleben des Infarkts umso wahrscheinlicher ist, je früher der Patient in die Klinik eingeliefert und behandelt wird. Die Kardiologen sprechen dabei von einem Zeitfenster, das zwischen zwanzig Minuten und maximal einer Stunde liegen sollte.

Leider lassen viele Passanten, die einen akuten Infarkt beobachten, die wichtigsten und wertvollsten ersten Minuten verstreichen, weil sie entweder die Symptome nicht zuordnen können oder aus Angst vor einem „Fehlalarm“ den Notarzt nicht benachrichtigen.

Wichtig ist es aber, der von einem Infarkt betroffenen Person direkt Hilfe zu leisten, auch wenn dies als Laienreanimation zunächst darin besteht, die Atemwege freizumachen und eine Herzdruckmassage vorzunehmen. Während bis vor wenigen Jahren auch noch die Mund-zu-Mund-Beatmung als Teil der kardio-pulmonalen Reanimation durchgeführt wurde, wird diese inzwischen nicht mehr unbedingt empfohlen. Vielmehr sollte man sich auf die Wiederherstellung des Herzrhythmus durch manuellen Druck auf Brustkorb (Thorax) in der Herzregion in regelmäßiger Folge konzentrieren.

Es ist für den Betroffenen lebensrettend, wenn rasch gehandelt wird, und alles ist besser, als gar nichts zu tun. Empfohlen wird es, zunächst den medizinischen Notdienst oder die Feuerwehr über die Notrufnummer 112 zu benachrichtigen. Möglicherweise befindet sich ein Arzt in der Nähe, der sofort die medizinische Hilfe leisten kann. Ist der Rettungsdienst dann eingetroffen, hat dieser einen Defibrillator an Bord und kann den Herzrhythmus stabilisieren, damit die rhythmische Herzschlagfolge wieder hergestellt und das Überleben sichergestellt wird.

Die Symptome, die für das Vorliegen eines Herzinfarktes sprechen, bestehen meist in länger anhaltenden oder immer wiederkehrenden Schmerzen in der Herzgegend, die aber auch in die Schulter, den Rücken oder sogar in die Bauchregion ausstrahlen können. Atemnot und Herzrhythmusstörungen werden ebenfalls häufig registriert. Der akute Infarkt führt meist zur Bewusstlosigkeit.

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  • Chronisch Entzündliche Darmerkrankungen:
    Colitis ulcerosa

    Colitis ulcerosa und Morbus Crohn sind als chronisch entzündliche Darmerkrankungen bekannt. Es handelt sich dabei um Darmentzündungen, mit denen der Betroffene sich meist lebenslang auseinandersetzen muss. Kennzeichnend für chronisch entzündliche Darmerkrankungen ist, dass es in Intervallen zu schmerzhaften Entzündungsschüben kommt, die sich mit Phasen abwechseln, in denen die Symptome gar nicht oder nur abgeschwächt vorhanden sind.

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