Gut zu wissen ,

Hautflecken unter Generalverdacht

Das Licht der Sonne ist für die seelische und körperliche Gesundheit des Menschen von großer Bedeutung; setzt man ihrer Strahlung die Haut zu intensiv aus, erhöht sich das Risiko einer krankhaften Veränderung der Hautzellen. In engem Zusammenhang mit der Intensität und Dauer der Sonneneinstrahlung steigt das Risiko, ein Melanom, den sogenannten schwarzen Hautkrebs zu entwickeln.

Die Statistik der Hautkrebshäufigkeit wird von Australien angeführt, wo die Menschen meist hellhäutig und die Sonneneinstrahlung extrem intensiv sind. In Deutschland erkranken etwa 15.000 Personen jährlich an einem Melanom, und weit mehr als die Hälfte der Betroffenen sind Frauen. Während sie durch intensive Sonnenbäder ihren Wohlfühlfaktor verbessern, erhöht die Strahlenexposition das Risiko für einen schwarzen Hautkrebs. Dabei kann man sich relativ einfach vor solchen Tumoren schützen, indem man die pralle Mittagssonne möglichst meidet und vor jedem Aufenthalt in der Sonne die Haut mit effektivem Sonnenschutz vor der Schädigung bewahrt. Selbst eine gut wirksame Sonnencreme mit einem ausreichenden Sonnenschutzfaktor vermag nicht jedes Melanom zu verhindern – das Risiko kann aber enorm reduziert werden.
Selbst wenn man alle Sonnenschutzempfehlungen akribisch beachtet, sollte nicht vergessen werden, seine Hautoberfläche regelmäßig nach eventuellen Veränderungen zu inspizieren.

Muttermale und Leberflecke haben sehr viele Menschen und ein sicheres Gefühl für deren Lokalisation und Größe. Jede Veränderung eines solchen Hautflecks sowie die Entwicklung neuer Flecken erfordert eine vermehrte Aufmerksamkeit. Verdächtig ist jede Veränderung eines bestehenden oder neugebildeten Hautareals, wenn ein dunkler Fleck unregelmäßig begrenzt ist, wenn der Durchmesser des Flecks die fünf-Millimeter-Marke überschreitet, wenn innerhalb eines Flecks unterschiedliche Strukturen (helle und dunkle sowie glatte und knotige Bereiche) vorliegen. Bildet sich erst eine Wunde aus, die nässt oder sogar blutet, und wird der Fleck ständig größer oder verändert die Form und die Färbung, ist es allerhöchste Zeit für den Hautarzt und ein Melanom-Screening.

Die Hautkrebsvorsorge ist ein solches Screening, das alle zwei Jahre beim Hautarzt durchgeführt werden sollte und von den Krankenkassen bezahlt wird. Um wirklich jede krebsartige Veränderung auf der Haut zu erkennen oder auszuschließen, muss der Hautarzt den gesamten Körper, einschließlich der Handflächen und Fußsohlen, der Zehenzwischenräume und der Kopfhaut nach verdächtigen Hautflecken absuchen. Dies bedeutet einen enormen Zeitaufwand und die sorgfältigste Inspektion der gesamten Haut, für die etwa zwanzig Euro von den Krankenkassen gezahlt werden.

Bei einigen verdächtigen Flecken kann der Dermatologe schon mit dem Auflichtmikroskop erkennen, ob es zu Zellveränderungen gekommen ist.
Oftmals kann nicht eindeutig ausgeschlossen werden, ob es zu Veränderungen der Zellen gekommen ist. In solchen Fällen wird der Hautarzt den Fleck chirurgisch entfernen und zur histologischen Untersuchung in ein Labor senden. Hier untersucht der Pathologe, ob sich die Zellen in einem gesunden, differenzierten Zustand befinden, oder ob sich bereits undifferenziert Zellen gebildet haben, die als Krebsvorstufe gewertet werden können.
Beim Nachweis von krebsartig veränderten Zellen sollte der für das betroffene Hautareal zuständige Lymphknoten entfernt werden, der eine Wächterfunktion erfüllt und den Nachweis zulässt, ob die Krebszellen bereits auf dem Weg in den Körper sind.

Haben sich die Melanomzellen noch nicht ausgebreitet, wird die Veränderung „weit im Gesunden“ chirurgisch entfernt. Das bedeutet, dass nicht nur das Melanom komplett entfernt wird, sondern auch ein bis zu zwei Zentimeter dicker Rand des Umgebungsgewebes mit entfernt wird. Ob sich ein Tumor bereits über den Entstehungsort hinaus ausgebreitet hat, hängt eng damit zusammen, wie tief die Hautveränderung in die Haut eingedrungen ist und weniger damit, wie groß er sich auf der Oberfläche ausgebreitet hat.

Unsere Empfehlung: Gehen Sie regelmäßig zum Dermatologen (Hautarzt) zur Hautkrebsvorsorge. Nur er hat die erforderliche Ausbildung und Erfahrung, die Hautveränderungen kompetent zu beurteilen. Bestehen Sie darauf, dass die gesamte Haut nach fleckigen Veränderungen abgesucht und verdächtige Areale unmittelbar einer Diagnostik zugeführt werden.
Ein aus Unkenntnis oder wegen mangelnder Erfahrung übersehenes Melanom wird sich ausbreiten und dies kann ein Todesurteil sein.

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  • Chronisch Entzündliche Darmerkrankungen:
    Colitis ulcerosa

    Colitis ulcerosa und Morbus Crohn sind als chronisch entzündliche Darmerkrankungen bekannt. Es handelt sich dabei um Darmentzündungen, mit denen der Betroffene sich meist lebenslang auseinandersetzen muss. Kennzeichnend für chronisch entzündliche Darmerkrankungen ist, dass es in Intervallen zu schmerzhaften Entzündungsschüben kommt, die sich mit Phasen abwechseln, in denen die Symptome gar nicht oder nur abgeschwächt vorhanden sind.

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