Remission und Depression

Das Wort Remission findet man bereits in der Laienpresse, wenn es darum geht, den Heilungsverlauf oder die Heilung einer Krankheit zu beschreiben. Remission kommt aus dem Lateinischen und bedeutet so viel wie „Nachlassen einer Krankheiterscheinung”. In der medizinischen Fachpresse wird Remission bei depressiven Patienten als ein Nachlassen der Krankheit definiert, die sich anhand von Befragung oder Selbsteinschätzung des Patienten auf einer Skala abbilden lässt. Dies kann beispielsweise mit Hilfe eines Fragebogens geschehen. Erreicht der Patient einen bestimmten Wert oder in der Fachsprache “Score”, spricht man von einer vollständigen Heilung (Vollremission), bei einer nur teilweisen Heilung, bei der noch Krankheitssymptome vorhanden sind, von einer partiellen Remission. Mit diesem anerkannten Messinstrument können natürlich auch Verschlechterungen des Krankheitsbildes erkennbar gemacht werden. Diese Fragebögen werden weltweit eingesetzt und gelten als ein Standardmaß zur Einschätzung der depressiven Symptomatik eines Patienten.

Sowohl für den Arzt als auch für den Patienten ist es wichtig zu wissen, dass bei noch vorhandener Symptomatik der Depression (partielle Remission) die Wahrscheinlichkeit eines Rückfalls (Rezidivs) höher ist. Klinische Untersuchungen haben gezeigt, dass die Zeitspanne bis zum Rückfall bei Patienten mit nur partieller Remission wesentlich verkürzt sein kann. Dies kann mehrere Ursachen haben. Zum einen wurde möglicherweise nicht lange genug therapiert, dem Patienten ging es besser und er nahm seine Krankheit kaum noch oder überhaupt nicht mehr wahr, obwohl sie unterschwellig noch vorhanden war. Patienten nehmen dadurch ihre gesundheitliche Situation nicht mehr ernst und halten sich nicht mehr an das vom Arzt verordnete Therapieschema („…mir geht’s doch gut, weshalb soll ich Tabletten schlucken?”).

Dies kann fatale Folgen haben .Man spricht hier von mangelnder Compliance, d.h. von mangelnder Kooperationsbereitschaft mit dem Arzt. Zum einen kann sich – wie bereits erwähnt- der Rückfall schneller entwickeln, aber es besteht durchaus auch das Risiko, dass der Rückfall mit einer stärkeren Symptomatik verbunden ist, d.h. mit einem schwereren Krankheitsbild.

Die Folgen für den Patienten können sein:

  • Deutlich reduzierte Lebensqualität
  • Auf Andere angewiesen sein
  • Arbeitsunfähigkeit
  • Höhere Kosten durch Krankenhausaufenthalte oder Arztbesuche
  • Erhöhte Dosierungen von Medikamenten oder Kombinationen mit möglichen Nebenwirkungen
  • Höheres Risisko auf neue Therapien nicht anzusprechen (Therapieresistenz)

Um diesen Rückfällen möglichst effizient vorzubeugen zu können, geht man heute dazu über, Patienten auch nach Abklingen der Symptome über einen gewissen längeren Zeitraum hinweg weiterhin mit demselben Medikament zu behandeln, wobei in manchen Fällen die Dosis reduziert wird (sogenannte „Erhaltungsdosis”). Der Arzt spricht dann von Erhaltungstherapie im Sinne von „Erhalten der symptomreduzierten oder symptomfreien Zeit des Patienten”.

Klinische Studien haben ergeben, dass die modernen Antidepressiva, und hier vor allem die dualen Serotonin- und Noradrenalin- Wiederaufnahmehemmer den älteren Arzneimitteln in punkto Remission und Erhaltungstherapie deutlich überlegen sind.

Die Patienten erreichen darüber hinaus mit diesen Medikamenten schneller die erwünschte Symptomfreiheit , verbunden mit :

  • Deutlich erhöhter Lebensqualität
  • Nicht auf Andere angewiesen sein
  • Arbeitsfähigkeit
  • Weniger Kosten durch Krankenhausaufenthalte
  • Weniger Risiko auf andere Therapien nicht anzusprechen.

Versuchen Sie nicht, Ihre Therapie von alleine umzustellen oder gar abzubrechen, nur weil es Ihnen momentan subjektiv besser geht. Sprechen Sie mit Ihrem Arzt darüber und fragen Sie ihn nach seiner Meinung zum Thema Erhaltungstherapie und Remission. Die klinischen Studien dazu sprechen eine klare Sprache, und Ihr Arzt hat schon während seiner langjährigen Ausbildung gelernt: Seine Mission ist die Remission seiner Patienten.

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Gesundheitstipp: Depression
Gesundheitstipp: Remission und Depression

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Blickpunkt

  • Chronisch Entzündliche Darmerkrankungen:
    Colitis ulcerosa

    Colitis ulcerosa und Morbus Crohn sind als chronisch entzündliche Darmerkrankungen bekannt. Es handelt sich dabei um Darmentzündungen, mit denen der Betroffene sich meist lebenslang auseinandersetzen muss. Kennzeichnend für chronisch entzündliche Darmerkrankungen ist, dass es in Intervallen zu schmerzhaften Entzündungsschüben kommt, die sich mit Phasen abwechseln, in denen die Symptome gar nicht oder nur abgeschwächt vorhanden sind.

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