Teil 2: Nährstoffbedarf in Deutschland

Gesunde Ernährung ist das Optimum – unausgewogene Ernährung die Realität

Im Hinblick auf das Nahrungsmittelangebot ist Deutschland ein Land des Überflusses. Das Sortiment der zahlreichen Supermärkte ist kaum noch überschaubar und das ganze Jahr über ist frisches Obst und Gemüse verfügbar. Trotz der großen Auswahl lässt die Ernährung bei vielen Deutschen zu wünschen übrig. Aufgrund von Zeitmangel wird häufig auf Fertigprodukte zurückgegriffen und nur wenig Frisches und Vitaminhaltiges verzehrt. Eine ausgewogene Ernährung mit frischen Lebensmitteln, wie z.B. Obst, Gemüse, Vollkornprodukten, ist eine wichtige Voraussetzung, um eine ausreichende Vitamin- und Mineralstoffversorgung sicher zu stellen. Die Realität sieht jedoch anders aus, denn häufig ist der Speiseplan zu einseitig und enthält zuviel Fett und Zucker. Auch die Empfehlung der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE), fünf Portionen Obst und Gemüse pro Tag zu verzehren, ist für die meisten Menschen in der Realität nur schwer umzusetzen. Hinzu kommen teilweise erhebliche Verluste an Vitaminen und Spurenelementen durch unreife Ernte, Lagerung, Zubereitung oder Veredlung.

DGE-Bericht: Risikogruppen in Deutschland unterversorgt

Nach den Ernährungsberichten der DGE werden in Deutschland die Referenzwerte für einige Vitamine und Mineralstoffe nicht erreicht: z.B. Für die Vitamine D, E und Folsäure sowie Calcium und Jod. Eine solche Risikogruppe sind z.B. ältere Menschen, die aufgrund des veränderten Stoffwechsels und verringertem Appetit häufig zu wenig Nährstoffe, besonders Vitamin B12 und Vitamin D, aufnehmen. Ein Mangel kann aber in jeder Altersgruppe entstehen.

Häufige Ursachen einer Unterversorgung mit Vitaminen oder Mineralstoffen sind z.B.:

  • Diäten mit weniger als 1.800 kcal
  • einseitige Ernährungsgewohnheiten
  • chronischer Konsum von Genussmitteln wie Alkohol und Nikotin
  • Verdauungsstörungen
  • extremen Kostformen wie vegane Ernährung
  • Erkrankungen wie z.B. Infektionen, Magen-Darm- oder Krebserkrankungen
  • Einnahme von Medikamenten, z.B. auch Antibabypille
  • Schwangerschaft und Stillzeit

Was sind die möglichen Folgen einer Unterversorgung?

Von einer Vitamin-Unterversorgung spricht man, wenn die Referenzwerte der DGE für die tägliche Zufuhr nicht erreicht werden. Eine Unterversorgung macht sich in der Regel nicht sofort bemerkbar. Erst wenn über einen längeren Zeitraum zu wenige Vitamine zugeführt werden, stellen sich körperliche Symptome ein und man spricht von einem Vitaminmangel. Erste Hinweise auf einen Vitaminmangel sind Müdigkeit, Konzentrationsschwäche oder Appetitlosigkeit. Auch trockene Haut und Haarveränderungen können auf eine unzureichende Vitaminversorgung hinweisen. Mögliche Folgen der Unterversorgung sind z.B. Leistungsabbau, depressive Verstimmungen, Anämie, verzögerte Wundheilung, brüchige Fingernägel, erhöhte Infektanfälligkeit und Nachtblindheit. Zu den schweren Erkrankungen, die als Folge eines Vitaminmangels auftreten können, gehören z.B. der Skorbut bei Vitamin-C-Mangel und die Vitamin-B-Mangelerkrankung Beri-Beri, die heute jedoch selten geworden sind. Auch wenn dem Körper Mineralstoffe fehlen, hat das Folgen für die Gesundheit. Bei unzureichender Kalziumversorgung droht Knochenschwund (Osteoporose) und Muskelkrämpfe können auf einen Magnesiummangel zurückzuführen sein. Studien geben darüber hinaus deutliche Hinweise darauf, dass durch eine optimale Vitamin-Versorgung das Risiko für Herz-Kreislauferkrankungen und Krebs gesenkt werden kann.

Wie lässt sich eine Unterversorgung feststellen?

Wer den Verdacht hat, dass mit der Ernährung eine ausreichende Vitamin- und Mineralstoffversorgung nicht gewährleistet ist oder typische Symptome einer Vitaminunterversorgung auftreten, sollte mit seinem Arzt Rücksprache halten. Anhand der ärztlichen Untersuchung unter Berücksichtigung der individuellen Lebenssituation und der vorliegenden Beschwerden kann dieser Rückschlüsse auf eine bestehende Unterversorgung ziehen und entsprechende Empfehlungen für eine Vitamin- oder Mineralstoff-Substitution geben. Zur Bestimmung der Konzentration bestimmter Vitamine im Blutserum werden von vielen Labors Untersuchungen angeboten. Diese zählen jedoch nicht zu den ärztlichen Standarduntersuchungen und sind deshalb privat zu bezahlen. Allerdings zeigen Blutuntersuchungen erst einen starken Mangel an, eine leichtere Unterversorgung lässt sich damit nicht feststellen.

Nährstoffbedarf bei Erwachsenen – warum brauchen wir Vitamine/Mineralstoffe?

Vitamine sind lebenswichtige chemische Verbindungen, die im Organismus wichtige Stoffwechselprozesse regulieren. Sie sind unverzichtbar für die Energiegewinnung und zur Neubildung von Blutkörperchen, Knochen und Zähnen. Vitamine sind außerdem wichtig für eine funktionierende Immunabwehr und beseitigen im Stoffwechsel anfallende freie Radikale, die zellschädigend wirken und den Alterungsprozess beschleunigen. Ebenso wie Mineralstoffe, die Bestandteil wichtiger Moleküle und an bestimmten Stoffwechselprozessen beteiligt sind, können Vitamine vom Organismus nicht selbst hergestellt werden. Der Mensch ist deshalb auf eine kontinuierliche Zufuhr mit der Nahrung angewiesen.

Benötigen wir überhaupt Nahrungsergänzungsmittel?

Wer sich nicht sicher ist, ob mit seiner Ernährung eine ausreichende Vitamin- und Mineralstoffversorgung sichergestellt ist, oder es nicht schafft, sich ausgewogen zu ernähren, hat die Möglichkeit, mit Nahrungsergänzungsmitteln aus der Apotheke mit umfassender Nährstoffformel, wie z.B. Centrum und Centrum Generation 50++, einen wesentlichen Beitrag zum Tagesbedarf zu leisten. Eine Substitution empfiehlt sich auch in bestimmten Situationen oder Lebensabschnitten, etwa bei verstärkter sportlicher Betätigung, in Stresssituationen, in Erkältungszeiten oder in der Schwangerschaft.

Hierarchie
Gesundheitstipp: Nahrungsergänzung
Gesundheitstipp: Teil 2: Nährstoffbedarf in Deutschland

Krankheiten & Symptome

Erkältung

Grippe

Halsschmerzen

Husten

ADHS

Adipositas

Adipositas; Diabetes

ADS

Akne

Alkoholkrankheit

Allergie

Allergische Rhinitis

Allergischer Schnupfen

Alzheimer

Angst

Angststörungen

Anorexia nervosa

Arterienverengung

Arteriosklerose

Arthritis

Arthrose

Arzneimittelunverträg …

Asthma

Autismus

Bauchschmerzen

Blähungen

Blasen- oder Lungenent …

Blasenschwäche

Blutdruck

Blutgerinnung

Bluthochdruck

Blutvergiftung

Borreliose

Bronchitis

Brustkrebs

Bulimie

Burnout-Syndrom

CED

Cervix Karzinom

Chronical Obstructive …

Chronisch Entzündlich …

Chronische Erkrankunge …

Chronischer Bronchitis

Colitis ulcerosa

Colitisulcerosa

COPD

Darmkrebs

Darmträgheit

Demenz

Depression

Depressionen

Depressionen; Diabetes

Dermatitis solaris acu …

Diabetes

Diabetes mellitus

Diabetischer Fuß

Diphtherie

Disstress

Durchblutungsstörung

Durchblutungsstörunge …

Durchfall

Dyspepsie

Eisenmangel

Eiszapfen-Effekt

Entzündungen

Enuresis

Epilepsie

Erbrechen

Erektile Dysfunktion

Erektionsstörung

Erschöpfung

Erschöpfungssyndrom

Fahrangst

Fettleber

Fibromyalgie

Fibromylagie

Fibromylagiesyndrom

Fieber

Flugangst

Fraktur

Frühsommer-Meningo-En …

FSME

Fuß- und Nagelpilz

Fußschmerzen

Ganzkörperschmerz

Gebärmutterhalskrebs

Glaukom

Glykiertem Hämoglobin

Grauer star

Grippe Impfung

Grüner Star

Gürtelrose

Haarausfall

Haemophilus influenza …

Hämophilie

Hämorrhoiden

Harnwegsentzündungen

Harnwegsinfektion

Hausstaubmilbenallergi …

HAut

Hautabschürfungen

Hautausschlag

Hauterkrankungen

Hautflecken

Hautkrebs

Hepatische Encephalopa …

Hepatitis

Hepatitis A

Hepatitis B

Herbst

Herz

Herz-Kreislauf-Erkrank …

Herzinfarkt

Herzkrankheit

Herzphobie

Herzrhythmusstörungen

Heuschnupfen

Hib

Husten und Gliederschm …

Hypoglykämie

Imfpung

Immunsystem

Influenza

Inhalationsallergie

Insektenstich-Allergie

Jodmangel

Keuchhusten

KHK

Kinderlähmung

Knochenmetastasen

Kopflausbefall

Kopfschmerzen

Krampfadern

Krebs

Kuhmilchallergie

Lähmungserscheinungen

Lebensmittelintoleranz

Leberkrebs

Leberverfettung

Leberzirrhose

Magenschmerzen

Magersucht

Makuladegeneration

Malaria

Manganmangel

Mangelerscheinung

Masern

Meningokokken

Metabolisches Syndrom

Migräne

Mineralstoffmangel

Morbus Crohn

Morbus Parkinson

MPS

Multiple Sklerose

Mumps

Muskelfaserriss

Muskelzerrung

Myom

Nagelpilzrkrankungen

Nasen-Nebenhöhlenentz …

Nebenhöhlenentzündun …

Neurodermitis

Niesen

Obstipation

Ohrgeräusche

Osteoporose

Parodontitis

PAVK

Pneumokokken

Polio

Pollenallergie

Polyarthritis

Prostatakrebs

Prüfungsangst

Psoriasis

Rauchgasvergiftung

Reflux

Reisekrankheit

Reizdarmsyndrom

Reizdarmsyndroms

Restless Legs Syndrom …

Rheuma

Rotaviren

Röteln

Rückenschmerzen

Scharlach

Schaufensterkrankheit

Schilddrüse

Schimmelpilzallergie

Schlafapnoe

Schlafstörungen

Schlaganfall

Schmerzen

Schnupfen

Schuppenflechte

Schwangerschaftsdiabet …

Schwerhörigkeit

Schwindel

Sehschwäche

Sepsis

Sexuelle Funktionsstö …

Sklerose

Sodbrennen

Sonnenallergie

Sonnenbrand

Speiseröhre

Stoffwechselkrankheit

Stoma

Stress

Thrombose

Thrombosen

Tierhaarallergie

Tinnitus

Tollwut

Toxoplasmose

Tumorerkrankung

Typ-1-Diabetes

Typ-2-Diabetes

Typhus

Übergewicht

Venenerkrankungen

Venenleiden

Verdauungsbeschwerden

Verdauungsstörungen

Vergiftung

Vergiftungen

Verstopfung

Vorhofflimmern

Wadenkrampf

Wechseljahresbeschwerd …

Windpocken

Winter

Wundentzündungen

Wundstarrkrampf

Zahn

Zahnverlust

Zecken

Zeckenbiss

Zöliakie

Zoster

Zukunftsangst

Zwangsstörungen

Blickpunkt

  • Chronisch Entzündliche Darmerkrankungen:
    Colitis ulcerosa

    Colitis ulcerosa und Morbus Crohn sind als chronisch entzündliche Darmerkrankungen bekannt. Es handelt sich dabei um Darmentzündungen, mit denen der Betroffene sich meist lebenslang auseinandersetzen muss. Kennzeichnend für chronisch entzündliche Darmerkrankungen ist, dass es in Intervallen zu schmerzhaften Entzündungsschüben kommt, die sich mit Phasen abwechseln, in denen die Symptome gar nicht oder nur abgeschwächt vorhanden sind.

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