Toxoplasmose - Vorsicht in der Schwangerschaft!

Toxoplasmose ist eine Infektionskrankheit, die vor allem von Katzen auf den Menschen übertragen wird. Die Vorstadien des Erregers (Oozysten) vermehren sich im Darm der Tiere und werden mit dem Katzenkot ausgeschieden. Die Oozysten können aber auch über verunreinigte Nahrungsmittel ausgeschieden werden. Für die Schwangere verläuft die Toxoplasmose ohne ersichtliche Anzeichen, das Kind kann jedoch schwerwiegende Fehlbildungen davontragen und es kann zur Fehlgeburt kommen. In der Schwangerschaft sollte daher im Umgang mit Lebensmitteln auf höchste Sauberkeit geachtet werden.

Schwangerschaftserbrechen, Folge einer veränderten Hormonsituation

Morgens nach dem Aufstehen ist es meistens am schlimmsten: Übelkeit, bis hin zum Erbrechen. Jede zweite schwangere Frau leidet darunter. Ursache ist die veränderte Hormonsituation, die auch das Brechzentrum im Gehirn beeinflusst. Meist kommt es im vierten Schwangerschaftsmonat zu einer spontanen Besserung dieser Beschwerden. In seltenen Fällen ist das Erbrechen aber so stark, dass es zu großen Flüssigkeitsverlusten und zur Gewichtsabnahme führt. Man spricht dann von unstillbarem Schwangerschaftserbrechen, das im Krankenhaus behandelt werden muss.

Frühgeburten durch ungesunde Lebensweise

Trotz modernster Medizintechnik ließ sich in den vergangenen zehn Jahren die Zahl der Frühgeburten nicht senken. Von rund 800.000 Kindern kommen jährlich rund 50.000 vorzeitig oder mit Untergewicht zur Welt. Kinder, die zu früh geboren wurden, sind später häufig körperlich und geistig behindert.

Alkohol in der Schwangerschaft

Sowie der „Fall Contergan“ in den 50er und 60er bei Tausenden von Kindern schwere Missbildungen hervorgerufen hat, werden inzwischen mehr Kinder durch Alkohol als durch Medikamente, Nikotin und harte Drogen geschädigt. Jährlich kommen etwa 500 bis 800 Kinder mit Fetalem Alkoholsyndrom zur Welt (FAS), 4000 bis 5000 mit leichteren fetalen Alkoholeffekten (FAE oder FAS Grad I-II). Dabei muss die Mutter nicht süchtig sein. Auch das Gewohnheitstrinken oder gelegentliches zuviel Trinken kann bereits Schäden verursachen. Bei ausgeprägtem Alkoholismus der Mutter sind 40 Prozent der Kinder schwer geschädigt.

Gesunde Beine in der Schwangerschaft

Schwere Beine, geschwollene Füße, Krämpfe in der Nacht: Schon in den ersten Wochen der Schwangerschaft können durch die hormonelle Umstellung Probleme mit den Venen auftreten. Mit jeder Schwangerschaft steigt zudem das Risiko, Krampfadern zu bekommen. Durch das zunehmende Körpergewicht ist der Druck auf die Beinvenen um ein Vielfaches erhöht, und auch das zur Versorgung des Kindes um 20 Prozent höhere Blutvolumen belastet die Venen.

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Blickpunkt

  • Chronisch Entzündliche Darmerkrankungen:
    Colitis ulcerosa

    Colitis ulcerosa und Morbus Crohn sind als chronisch entzündliche Darmerkrankungen bekannt. Es handelt sich dabei um Darmentzündungen, mit denen der Betroffene sich meist lebenslang auseinandersetzen muss. Kennzeichnend für chronisch entzündliche Darmerkrankungen ist, dass es in Intervallen zu schmerzhaften Entzündungsschüben kommt, die sich mit Phasen abwechseln, in denen die Symptome gar nicht oder nur abgeschwächt vorhanden sind.

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