Selbstmedikation: Allergie

  • Allergieauslösende Substanzen herausfinden (dabei hilft ein Allergietagebuch) und meiden (bei Pollenallergie am Pollenflugkalender orientieren und Pollenflugzeiten in der Tageszeitung beachten)
  • Bei Verdacht auf Nahrungsmittel-Unverträglichkeit über 6-8 Wochen eine Diät durchführen, bei der alle Nahrungsmittel, die in Verdacht stehen, eine Allergie auszulösen, weggelassen werden.

Der Nesselausschlag (Urtikaria)

Der Nesselausschlag gehört zu den allergischen Hauterkrankungen. Nach Kontakt mit bestimmten Duftstoffen, durch Insektenstiche oder auch bei Kälte können juckende rote Quaddeln entstehen, die meist spontan wieder abheilen. In den meisten Fällen lässt sich die Ursache allerdings nicht genau feststellen. Bei hartnäckigen Ausschlägen helfen Antihistaminika, nur in sehr schweren Fällen werden Cortisonpräparate eingesetzt. Bei der Kälteurtikaria helfen unter Umständen Penicillininjektionen.

Allergisches Asthma

Wenn ein allergischer Schnupfen nicht konsequent behandelt wird, besteht die Gefahr, das die Krankheit in die Lunge “wandert”. Hier können die Allergene wie Pollen, Tierhaare, Hausstaubmilben oder Schimmelpilze zu Asthmaanfällen führen, die von Husten, Keuchen und Atemnot begleitet sind. Die Atemmuskulatur verkrampft sich und durch erhöhte Schleimproduktion wird das Ausatmen erschwert. Auch kalte Luft, Tabakrauch und Stresssituationen können Asthmaanfälle auslösen, die sogar lebensbedrohlich werden können, da durch die Atemnot das Herz-Kreislaufsystem stark belastet wird.

Tipps bei Schimmelpilzallergie

  • Nie die Heizung ganz ausstellen. In kühlen Wohnräumen bildet sich schneller Feuchtigkeit an den Wänden.
  • Kurzes, intensives Lüften ist besser, als die Fenster dauerhaft gekippt zu lassen. Denn kurze Stoßlüftung führt die gespeicherte Wärme in den Wänden nicht ab.
  • Feuchtigkeit aus Dusche und Bad nach außen “weglüften”.
  • Die Benutzung von Belüftungs- und Klimaanlagen vermeiden. Hier siedeln sich gerne Schimmelpilze an und sie verursachen die Verbreitung der Sporen.
  • Auf Schimmelpilznester hinter Schränken, Kacheln und Verkleidungen achten.

Tipps bei Tierhaarallergien

  • Die Abschaffung des Haustieres ist der erste und leider unumgängliche Schritt.
  • Von der Anschaffung eines anderen Haustieres muss dringend abgeraten werden. Mit großer Wahrscheinlichkeit wird auch gegen dieses Tier eine Allergie entwickelt.
  • In Situationen, in denen sich der Kontakt mit den Allergenen nicht vermeiden lässt (Besuch bei Tierbesitzern) wirksame Medikamente bereithalten.
  • Auch Kleidungsstücke aus Tierfellen oder Schafwolle können allergische Beschwerden auslösen.
  • Den Urlaub nicht auf dem Bauernhof verbringen.

Krankheiten & Symptome

Erkältung

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Adipositas; Diabetes

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Reizdarmsyndroms

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Wundstarrkrampf

Zahn

Zahnverlust

Zecken

Zeckenbiss

Zöliakie

Zoster

Zukunftsangst

Zwangsstörungen

Blickpunkt

  • Chronisch Entzündliche Darmerkrankungen:
    Colitis ulcerosa

    Colitis ulcerosa und Morbus Crohn sind als chronisch entzündliche Darmerkrankungen bekannt. Es handelt sich dabei um Darmentzündungen, mit denen der Betroffene sich meist lebenslang auseinandersetzen muss. Kennzeichnend für chronisch entzündliche Darmerkrankungen ist, dass es in Intervallen zu schmerzhaften Entzündungsschüben kommt, die sich mit Phasen abwechseln, in denen die Symptome gar nicht oder nur abgeschwächt vorhanden sind.

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