Fuß- und Nagelpilz


Fuß- und Nagelpilzen ist in Deutschland weit verbreitet, 20 Prozent aller Deutschen leiden an diesen Nagelpilzrkrankungen. Rund 80 Prozent der Infektionen werden von Fadenpilzen (Dermatophyten) verursacht. Hefen (Candida) und Schimmelpilze spielen eine geringere Rolle. Infektionen mit verschiedenen Pilzarten (Doppelinfektionen) sind nicht selten.

Wer ist gefährdet?

Anfällig für Fuß- und Nagelpilze sind Menschen, die kontinuierlich festes, geschlossenes Schuhwerk tragen, da ein feucht-warmes Klima im Schuh ideal für die Ausbreitung ist. Ansteckungsgefahr besteht besonders auch in Duschräumen, Schwimmbädern und Saunen, auf öffentlichen Toiletten und in Umkleidekabinen. Die feuchte Umgebung bietet den Pilzen einen idealen Nährboden.

Eine Nagelpilzerkrankung entwickelt sich jedoch erst bei vorangegangener Beschädigung der Nagelplatte. Eine brüchige und trockene Struktur des Nagels macht anfällig für Verletzungen und erleichtert die Infektion mit Pilzen. Bei immungeschwächten oder älteren Menschen treten Pilzinfektionen daher häufig auf. Besonders gefährdet sind Diabetiker. Die Haut des Gesunden verfügt über Abwehr-Mechanismen, die in der Regel eine Infektion verhindern.

Sind Pilzinfektionen gefährlich?

Pilze können mit ihren Fäden tief ins Gewebe eindringen. Der Fußpilz kann über Lymphstrom und Blutbahn zu den Organen gelangen und Herz, Lunge, Gehirn und Niere infizieren. Eine schwache Immunabwehr kann dann die Vermehrung begünstigen. Schwere innere Pilzerkrankungen können lebensgefährlich sein.

Was sind die Symptome?

Deutliche Anzeichen für eine Fußpilzerkrankung sind Rötung, Brennen, Blasenbildung und Schuppung der Haut in den Zehenzwischenräumen. Nagelpilz im Anfangsstadium ist vom Betroffenen oft schwer erkennbar, optisch nur durch eine Verfärbung der Nagelplatte. Die Pilzflechte entsteht meist zwischen den Zehen und kann auch andere Fußpartien befallen. Pilze können sich vom Fuß auf den ganzen Körper ausbreiten. Deshalb ist peinliche Reinlichkeit geboten.

Was kann man bei einer Infektion tun?

  • Handtücher und Strümpfe möglichst heiß waschen
  • Schuhe mit Desinfektionsspray aussprühen
  • Entfernen der sich abschuppenden Haut
  • Juckreizstillende Fußbäder oder Cremes anwenden
  • Antipilzmittel (Antimykotika) mehrmals täglich auftragen
  • Bei Fußpilz Anwendungsdauer mindestens 2-3 Wochen

Nagelpilze müssen länger behandelt werden, mitunter bis zu einem halben Jahr. Behandlung fortführen, auch wenn die Beschwerden schon abgeklungen sind, damit es zu keinem Rückfall kommt. Pilze sind sehr hartnäckig und können immer wieder aufflammen.
Klingen die Beschwerden nach einer Eigenbehandlung nicht ab, muss ein Arzt aufgesucht werden.

Wie behandelt der Arzt?

Er wird untersuchen, ob es sich tatsächlich um eine Pilzinfektion handelt. Das erfolgt über die Entnahme von Hautschuppen bzw. Hornmaterial und der Betrachtung unter dem Mikroskop. Um zu erkennen, welcher Erreger die Pilzinfektion hervorruft, werden Pilzplatten angelegt.
Zur Behandlung von Fußpilzerkrankungen eignet sich der Wirkstoff Amorolfin, erhältlich als Creme oder als Nagellack. Es ist eine mehrwöchige Behandlung des Fuß- bzw. Nagelpilzes notwendig. Ein befallener Nagel muss vollständig gesund nachgewachsen sein, da es sonst zu einer Neuinfektion mit verbliebenem Pilzmaterial kommen kann. Bei einem schweren Nagelpilz mit Befall der Nagelmatrix, kann die Kombination von Amorolfin und systemischen Antimykotika (bspw. Terbinafin oder Itraconazol) gute Erfolge erzielen.

Wie kann man vorbeugen?

  • In Schwimmbädern und öffentlichen Duschen Badeschuhe tragen
  • Möglichst atmungsaktives Leder-Schuhwerk tragen, besonders im Sommer
  • Leicht schwitzende Füße immer trocken halten, evtl. mit entsprechenden Cremes und Fußbädern nachhelfen
  • Keine synthetischen Strümpfe tragen, da sie das Schwitzen der Füße fördern
  • Zehenzwischenräume nach dem Baden gut abtrocknen
  • Abwehrkräfte steigern: ausgewogene Ernährung, die ausreichend Vitamine und Mineralstoffe enthält

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  • Chronisch Entzündliche Darmerkrankungen:
    Colitis ulcerosa

    Colitis ulcerosa und Morbus Crohn sind als chronisch entzündliche Darmerkrankungen bekannt. Es handelt sich dabei um Darmentzündungen, mit denen der Betroffene sich meist lebenslang auseinandersetzen muss. Kennzeichnend für chronisch entzündliche Darmerkrankungen ist, dass es in Intervallen zu schmerzhaften Entzündungsschüben kommt, die sich mit Phasen abwechseln, in denen die Symptome gar nicht oder nur abgeschwächt vorhanden sind.

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