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Fünf Portionen Obst und Gemüse – wie groß ist der Schutz vor Krebs?

Wer täglich fünf Obst- und Gemüsemahlzeiten zu sich nimmt, senkt sein Risiko, an Krebs zu erkranken, lautet eine im Jahr 1990 von der Weltgesundheitsorganisation WHO herausgegebene Empfehlung und auch das US-National Cancer Institute betrachtete diese Forderung als eine der wichtigsten Maßnahmen, um Krebs zu vermeiden. Seitdem wurde mit vielen Untersuchungen versucht den endgültigen Beweis anzutreten, doch eine Bestätigung der These steht immer noch aus.

Die Frage einer krebspräventiven Ernährungsweise versucht man mit einer prospektiven Kohortenstudie, der EPIC-Studie (European Prospective Investigation into Cancer and Nutrition) zu beantworten. Beteiligt sind rund 520.000 Personen mit signifikanten Unterschieden der Ernährung und Lebensweise. Die meisten Teilnehmer der Studie sind Männer zwischen 40 und 65 Jahren und Frauen zwischen 35 und 65 Jahren.

Eine Auswertung der EPIC-Studie im Journal of the National Cancer Institute (JNCI 2010; doi: 10.1093/jnci/djq072) erbrachte nun Belege für die protektive Krebswirkung von viel Obst und Gemüse, wenn diese auch weit hinter den allgemein verbreiteten Erwartungen zurückblieb.

Im Rahmen der EPIC-Studie untersuchten die Wissenschaftler von 1992 bis 2000 insgesamt 142.605 Männer und 335.873 Frauen. Im Laufe der mehr als achtjährigen Nachbeobachtungszeit erkrankten 30.000 Teilnehmer an Krebs. Der Verzehr von Obst und Gemüse senkte dabei das Krebsrisiko lediglich um 3 Prozent (Hazard Ratio 0,97), infolge der großen Teilnehmerzahl der Studie war diese Assoziation mit einem 95-Prozent Konfidenzintervall von 0,96 bis 0,99 allerdings signifikant. Dennoch schätzten die Autoren den statistischen Unterschied als gering ein, denn möglicherweise beruht dieses Ergebnis nicht auf der Ernährung alleine, sondern auf weiteren Effekten eines gesunden Lebensstils. Menschen, die viel Obst und Gemüse essen, treiben meist auch mehr Sport, rauchen und trinken weniger, so Professor Bofetta, so dass ihr Krebsrisiko auch aus diesen Gründen niedriger ausfallen kann. Möglicherweise profitieren von der krebspräventiven Wirkung von Obst und Gemüse bestimmte Bevölkerungsgruppen, wie Menschen mit einem starken Alkoholkonsum oder Raucher. Allerdings sollte besser der Alkoholkonsum bzw. das Rauchen eingestellt werden. Möglicherweise wird auch das Risiko seltener Krebsarten gesenkt, da das Ergebnis dieser Untersuchung von den häufigen Krebsformen wie etwa Darm- oder Brustkrebs bestimmt wird. Auch die Hoffnungen beim Prostatakarzinom sind noch nicht endgültig begraben. Um diese Fragen abschließend beurteilen zu können, fehlen allerdings auch die Belege.

Trotz dieser Studienergebnisse hat die Empfehlung, „täglich fünf Portionen Obst und Gemüse“ zu verzehren, weiterhin ihre Gültigkeit wie in einem Leitartikel der renommierten Zeitschrift Lancet (Volume 375, Issue 9723, Page 1320, 17 April 2010)propagiert wird.

Es werden vier Gründe angeführt.
1. können Obst und Gemüse auch gegen Herzerkrankungen und Schlaganfall schützen.
2. obwohl die Ergebnisse eine geringere Schutzwirkung vor Krebserkrankungen insgesamt zeigen, ergibt sich dennoch ein starker Schutz vor spezifischen Krebserkrankungen wie Mund-, Speiseröhren-, Darm- und Lungenkrebs.
3. helfen Obst und Gemüse dabei, ein gesundes Körpergewicht zu halten und Adipositas abzuhalten, und
4. der hohe Faseranteil dieser Ernährung kann vor Darmkrebs schützen.

In einem Interview mit der Wochenzeitung Die Zeit ergänzt Professor Joost, Potsdam-Rehbrücke, dass unser Leben ohne leckere Früchte und Gemüse wesentlich ärmer wäre.

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