Forschung

Epigenetische Veränderungen triggern Übergewicht und Adipositas

Epigenetische Veränderungen triggern Übergewicht und Adipositas

Die genetische Ausstattung eines Menschen wird durch die Eizellen, die zu einer Schwangerschaft führen, von beiden Eltern an die Zellen weitergegeben. Dadurch ist bereits festgelegt, ob ein Junge oder ein Mädchen geboren wird. Auch das Aussehen des Individuums ist darin festgelegt, sowie das komplette Erbbild durch die Gesamtheit des genetischen Transfers entsteht.
Epigenetische Mechanismen werden durch das Zusammenspiel der Genetik und den einwirkenden Umweltfaktoren bestimmt. Diese steuern die Genaktivität in Abhängigkeit von einwirkenden Umweltfaktoren. Die zugrundeliegende DNA-Sequenz wird dabei nicht verändert, sondern die Proteinbiosynthese und diese beeinflusst die genetische Transkription (umschreiben) und Translation (ablesen) zur RNA.
Die epigenetischen Mechanismen werden seit einigen Jahren für die enorme Zunahme von übergewichtigen und adipösen Individuen herangezogen. Bereits in der Schwangerschaft hat die Nährstoffversorgung einen signifikanten Einfluss auf die Adipositas-Entwicklung im späteren Leben. Studien aus den 70er Jahren besagen, dass dieser intrauterine Einfluss ein Baustein darstellen kann für spätere Gewichtszunahme und Stoffwechselstörungen, wie beispielsweise Typ 2-Diabetes, Herz-Kreislauferkrankungen und Adipositas. So verursacht eine Mangelernährung der Mutter ein zu niedriges Geburtsgewicht der Neugeborenen, die häufiger im Jugend- und Erwachsenenalter einen höheren Body Mass Index aufweisen, eine Funktionsstörung der insulinbildenden Betazellen der Bauchspeicheldrüse entwickeln. Für die Organzellen entsteht nicht selten ein Sauerstoffmangel und oxidativer Stress, begleitet von zu hohem Blutdruck und einer Insulinresistenz als metabolische Störung.
Andererseits ist bekannt, dass ein Übergewicht der Eltern bei deren Kindern ein erhöhtes Diabetesrisiko hinterlässt durch die epigenetische Veränderung. Vor dem Hintergrund, dass sowohl Mangelernährung als auch Übergewicht der Eltern ein Risiko für Stoffwechselerkrankungen für die Nachkommen birgt, und die epigenetischen Veränderungen durchaus über mehrere Generationen weitervererbt werden können, könnte eine Erklärung dafür liefern, dass immer mehr Menschen in der Gesamtbevölkerung eine Adipositas oder Typ 2-Diabetes entwickeln. Immerhin spricht man weltweit von epidemischen Ausmaßen dieser krankhaften Entwicklung.
Die epigenetischen Veränderungen bei adipösen und insulinresistenten Menschen sind inzwischen nachgewiesen und gut belegt. Beteiligt daran sind Veränderungen am der Bauchspeicheldrüse (Pankreas), an der Leber, der Muskulatur und den Fettzellen. Dies begründet die besondere Beeinträchtigung des Glukose- und Fettstoffwechsels sowie des Typ 2-Diabetes.
Damit wird deutlich, dass epigenetische Veränderungen als molekulare Mechanismen große Bedeutung haben können. Die exakte Erforschung soll in Zukunft die Diagnostik verbessern und neue Therapiewege aufdecken. Dazu bedarf es intensiver Forschungsarbeiten und langjähriger Studien, nicht zuletzt mit dem Ziel die epigenetischen Veränderungen zurückzubilden.

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  • Chronisch Entzündliche Darmerkrankungen:
    Colitis ulcerosa

    Colitis ulcerosa und Morbus Crohn sind als chronisch entzündliche Darmerkrankungen bekannt. Es handelt sich dabei um Darmentzündungen, mit denen der Betroffene sich meist lebenslang auseinandersetzen muss. Kennzeichnend für chronisch entzündliche Darmerkrankungen ist, dass es in Intervallen zu schmerzhaften Entzündungsschüben kommt, die sich mit Phasen abwechseln, in denen die Symptome gar nicht oder nur abgeschwächt vorhanden sind.

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