Gut zu wissen ,

Die Psyche hat ein Wörtchen mitzureden

Verdauungsstörungen, Hunger oder Appetitlosigkeit, Durchfall oder auch nur ein mulmiges Gefühl im Bauch werden immer auch vom Zentralnervensystem und der psychischen Befindlichkeit mitgetragen. Wer kennt nicht die „Examensstühle“ während oder vor einer Prüfung, die als ganz plötzlicher Durchfall auftreten, weil man sehr aufgeregt ist.

Viele psychische Empfindungen werden im Bauch registriert, und man spricht auch davon, dass eine bestimmte Situation „auf den Magen schlägt“ oder auch von „Schmetterlingen im Bauch“, wenn man frisch verliebt ist.

Das weist darauf hin, dass eine starke Interaktion zwischen den Emotionen und der Verdauung besteht, die bei Ärger oder depressiven Symptomen negativ auf die Magen-Darm-Funktion wirken. Die Interaktion besteht zwischen den Nervenbahnen des vegetativen Nervensystems, das sowohl an das Gehirn als auch an den Verdauungstrakt Signale sendet. Dabei kommt es zu Veränderungen der Magensäure-Produktion, die Darmentleerung kann gestört werden und ein allgemeines Unwohlsein auftreten. Ebenso wie diese Veränderungen nicht durch das Individuum beeinflusst werden können, sondern vom sogenannten autonomen Nervensystem reguliert werden, sind auch Hunger oder Appetitlosigkeit eine Meldung des Gehirns, die über autonome Nerven an den Verdauungstrakt weitergegeben werden.

Man kennt bestimmte Lebensmittel, wie z.B. Schokolade, die sich positiv auf die Befindlichkeit des Individuums auswirken. Die Stimmung wird verbessert und die Stresstoleranz erhöht, weil der Serotoninspiegel durch solche Nahrungsmittel ansteigen soll. Auch vermehrte Alkoholaufnahme verändert die Menschen, weil das Belohnungssystem im Gehirn angesprochen wird. Auf diesem Weg kann das Ernährungsverhalten dazu führen, dass sich die Stimmung verbessert.

Dass sich Verdauung und psychische Prozesse gegenseitig beeinflussen, wird auf die genetische Anlage einer Stressreaktion zurückgeführt, die den Menschen schon in der Steinzeit auf den Notfall (etwa den Sägezahntiger) vorbereitete. Dann musst der Organismus in kritischen Situationen schnell und flexibel reagieren, sich auf einen Kampf einlassen oder die Flucht ergreifen. Dazu werden Herz-Kreislauf und Atemfunktion erheblich gesteigert, und das Verdauungssystem vorübergehend stillgelegt.

Damals wie heute besteht eine schnelle Verbindung zwischen dem Gehirn und den Organen, die einerseits über Nervensignale und andererseits über eine Hormonausschüttung in die Blutbahn gesteuert ist. Sympathikus und Parasympathikus sind die wichtigsten Überbringer der Botschaften vom Gehirn an den Magen und auch des umgekehrten Weges vom Verdauungstrakt zum Gehirn. Adrenalin wird als Stresshormon vom Sympathikus produziert, damit Stress besser bewältigt werden kann.

Überwiegt die Aktivität des Parasympathikus, kann der Mensch sich entspannen und erholen. Entsprechend der genetischen Ausrüstung wird bei überwiegender Sympathikusaktivität die Verdauung gehemmt, und wenn die Aktivität des Parasympathikus wieder dominiert, wird auch die Verdauungsfunktion wieder aktiv.
Eine relativ neue medizinische Disziplin nennt sich Neurogastroenterolgie, und sie beschäftigt sich mit dem Bauchhirn. Ein dichtes Nervengeflecht und Millionen Neuronen befinden sich im Bauchraum, und die Darmwand ist an der Produktion von Hormonen, insbesondere von Serotonin, wesentlich beteiligt. Dieser Neurotransmitter Serotonin hat großen Einfluss auf die jeweilige Stimmung eines Menschen, und die Blockade des Serotoninrezeptors ist eines der wichtigsten Mechanismen zur Behandlung von Depressionen.

Daraus lässt sich auch ableiten, dass die Psyche und die Emotionen einen wesentlichen Einfluss auf den Magen-Darm-Trakt ausüben und dort funktionelle Störungen hervorrufen, denen kein organisches Korrelat zugrunde liegt.

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  • Chronisch Entzündliche Darmerkrankungen:
    Colitis ulcerosa

    Colitis ulcerosa und Morbus Crohn sind als chronisch entzündliche Darmerkrankungen bekannt. Es handelt sich dabei um Darmentzündungen, mit denen der Betroffene sich meist lebenslang auseinandersetzen muss. Kennzeichnend für chronisch entzündliche Darmerkrankungen ist, dass es in Intervallen zu schmerzhaften Entzündungsschüben kommt, die sich mit Phasen abwechseln, in denen die Symptome gar nicht oder nur abgeschwächt vorhanden sind.

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