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Diabetes lässt die Nerven leiden

Diabetes lässt die Nerven leiden

Zur Zeit leben mehr als sieben Millionen Menschen mit Diabetes in Deutschland. Die chronisch verlaufende Glukose-Verwertungsstörung kann mit Fug und Recht als Volkskrankheit bezeichnet werden. Ein Drittel dieses Kollektivs leidet an einer diabetischen Nervenerkrankung, der sogenannten diabetischen Polyneuropathie, die neben den Durchblutungsstörungen, den Netzhautveränderungen am Auge und den Nierenerkrankungen zu den häufigsten Folgekomplikationen der veränderten Blutzuckerverwertung gehören. Je weniger gut der Diabetes eingestellt ist und je länger er bereits vorliegt, umso häufiger treten diese Begleit- und Folgeerkrankungen auf.
Vorwiegend sind die peripheren Nerven betroffen. Daher stehen zunächst Symptome an den Füßen, wie Ameisenlaufen und Kribbeln auf der Haut, Wadenkrämpfe, muskuläre Schwäche und Taubheitsgefühl im Vordergrund.
Solche Nervenschädigungen entwickeln sich über länger Zeit völlig unbemerkt. Registrieren die Betroffenen erste Beschwerden, liegen meist bereits schwere Schädigungen der Nerven vor. Am häufigsten sind die langen Strecken der Nerven, die in die Beine und die Füße ziehen, von der sogenannten Polyneuropathie betroffen. Einige Patienten erleben auch eine Schädigung der Nerven in den Armen – was aber wesentlich seltener auftritt.
Diese Veränderungen der Nerven werden auch als Chamäleon der Medizin beschrieben, weil sie bei einigen Menschen sehr schmerzhaft auftreten, von anderen Patienten aber lange Zeit überhaupt nicht gespürt wird.
Die Sensibilitätsstörung der Füße kann schwerwiegende Folgen nach sich ziehen, weil durch die Gefühllosigkeit kleine Verletzungen oder Verbrennungen, etwa von einer zu heißen Wärmflasche, unbemerkt bleiben. Nicht bemerkte Wunden oder Läsionen an den Füßen bleiben entsprechend unbehandelt; sie bilden aber eine ausgezeichnete Eintrittspforte für Bakterien, Viren oder Pilze, die sich im Wundmilieu stark vermehren und eine kleine Verletzung zu einem bedrohlichen Infektionsherd werden lassen.
Eingenommene oder per Infusion in den Körper gebracht Antibiotika erreichen aufgrund der Durchblutungsstörung den infizierten Bereich kaum bis überhaupt nicht. Wundreinigung und das Auftragen antibiotischer Cremes oder Salben sowie Verbände aus der modernen Wundversorgung werden angewendet um das Fortschreiten und Ausbreiten der Erreger- Infektion zu stoppen und die Wunde möglichst rasch zur Heilung zu bringen.
In vielen Fällen gelingt dies nicht, es entstehen Haut- und Gewebenekrosen, die chirurgisch entfernt werden müssen. Ist das Gewebe erst einmal abgestorben, lässt sich eine Amputation kaum noch vermeiden, sagte Professor Thomas Haak, Chefarzt am Diabeteszentrum Bad Mergentheim. Er sieht für 85 Prozent der Amputationen die Ursache in einem diabetischen Fußsyndrom bei Menschen mit langjährig schlecht eingestelltem Diabetes.
Es sei dringend ratsam, der diabetischen Neuropathie und dem diabetischen Fußsyndrom unbedingt vorzubeugen: dazu sollten Menschen mit Diabetes auf eine gute Blutzuckereinstellung achten, wenig Alkohol trinken, Übergewicht und Adipositas abbauen und nicht Rauchen. Regelmäßige Inspektion der Füße und Vorsorgeuntersuchungen sind äußerst wichtig. Einmal jährlich sollte bei Menschen mit Diabetes eine Kontrolluntersuchung der Füße stattfinden, bei der die Berührungsempfindlichkeit, die Tiefensensibilität und die Muskelreflexe untersucht werden. Auch das Kälte- und Wärmeempfinden wird dabei erfasst. Die Ergebnisse dieser Untersuchung zeigen, ob eine periphere Neuropathie bereits vorliegt oder keine diesbezüglichen Störungen vorhanden sind.
Für jeden Menschen mit Diabetes sind gutes Schuhwerk und eine fachgerechte, sorgfältige Fußpflege unverzichtbar.

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Blickpunkt

  • Chronisch Entzündliche Darmerkrankungen:
    Colitis ulcerosa

    Colitis ulcerosa und Morbus Crohn sind als chronisch entzündliche Darmerkrankungen bekannt. Es handelt sich dabei um Darmentzündungen, mit denen der Betroffene sich meist lebenslang auseinandersetzen muss. Kennzeichnend für chronisch entzündliche Darmerkrankungen ist, dass es in Intervallen zu schmerzhaften Entzündungsschüben kommt, die sich mit Phasen abwechseln, in denen die Symptome gar nicht oder nur abgeschwächt vorhanden sind.

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