Gut zu wissen

Der Graue Star (Katarakt)

Was ist Grauer Star?

Der Graue Star, oder auch Katarakt genannt, ist eine Stoffwechselstörung des Auges, der die Linse trübt und das Sehvermögen beeinflusst. Am häufigsten sind ältere Menschen betroffen, aber die Krankheit kommt gelegentlich auch in Säuglingen und Kindern vor. Der Graue Star ist seit dem Altertum bekannt, sogar berühmte deutsche Musiker wie Johann Sebastian Bach oder Georg Friedrich Händel erkrankten an ihm. Da es sich um eine altersbedingte Verschleißerscheinung der Linse im menschlichen Auge handelt, ist er nur durch einen operativen Eingriff heilbar.


Welche Symptome gibt es beim Grauen Star?


Die Symptome des Grauen Star sind schnell und leicht erkennbar. Die Betroffenen beklagen, dass sie verschwommen und manchmal auch doppelt sehen, dazu kommt vermehrte Kurzsichtigkeit. Da das Auge versucht zu kompensieren, findet man bei Kataraktpatienten auch oft eine Schielstellung des Auges. Zudem ist das Auge empfindlicher gegenüber grellem Licht.

Ursachen

Die häufigste Form, in der die Krankheit auftritt, ist der altersbedingte Graue Star. Die menschliche Linse funktioniert etwa 60 Jahre lang ohne Probleme und sorgt im Normalfall für ein optimales Sehvermögen. Mit zunehmendem Alter stellen sich Verschleißerscheinungen ein, und es kommt zur Trübung der Linse, was das Sehvermögen einschränkt. Der Graue Star tritt oft auch als Begleiterscheinung der Stoffwechselkrankheit Diabetes auf. Auch äußere Einflüsse wie beispielsweise ein starker Schlag oder UV-Strahlen können Grauen Star hervorrufen.

Heilungsmethoden

Schon in der Antike war die Krankheit bekannt und wurde bis in die Neuzeit hinein mit der für heute brutal anmutenden Methode des Starstiches behandelt. Oft ging es dabei aber nicht dem grauen Star, sondern dem Patienten an den Kragen. Durch mangelnde Erfahrung und schlechte hygienische Bedingungen führten diese ersten operativen Eingriffe oft zu Komplikationen und Entzündungen. Nicht selten bezahlte der Patient mit seinem kompletten Sehvermögen oder mit seinem Leben. Patienten sahen den Starstich meist als letzte Hoffnung, da der Fortschritt der Krankheit zur Erblindung und Arbeitsunfähigkeit führte, und ein sicherer Weg in die Armut war. Der französische Augenarzt Jaques Daviel entwickelte 1753 aus dem Starstich heraus die erste Methode zur Entfernung der menschlichen Linse. Diese Methode – in abgewandelter Form – wurde bis zum Ende des 20. Jahrhunderts angewendet. Heutzutage bieten Fachkliniken ambulante Katarakt-Operationen an, um den Grauen Star zu beseitigen. Bei den modernen, risikoarmen Behandlungsmethoden wird die eigene Linse entfernt, und dafür eine künstliche Multifokallinse eingesetzt.

Wie kann man dem Grauen Star vorbeugen?

Vorbeugen als solches kann man dem grauen Star nicht. Man kann jedoch das Krankheitsrisiko mit einem entsprechenden Lebensstil mindern. Um das Auge vor UV-Schäden zu schützen, können Sonnen- und Schutzbrillen getragen werden. Kontaktreiche Sportarten, bei denen das Auge verletzt werden könnte, sollten Sie ebenfalls meiden. Auch eine gesunde, vitaminreiche Ernährung und der Verzicht auf Genussmittel wie Zigaretten können das Risiko des grauen Stars vermindern.

Krankheiten & Symptome

Erkältung

Grippe

Halsschmerzen

Husten

ADHS

Adipositas

Adipositas; Diabetes

ADS

Akne

Alkoholkrankheit

Allergie

Allergische Rhinitis

Allergischer Schnupfen

Alzheimer

Angst

Angststörungen

Anorexia nervosa

Arterienverengung

Arteriosklerose

Arthritis

Arthrose

Arzneimittelunverträg …

Asthma

Autismus

Bauchschmerzen

Blähungen

Blasen- oder Lungenent …

Blasenschwäche

Blutdruck

Blutgerinnung

Bluthochdruck

Blutvergiftung

Borreliose

Bronchitis

Brustkrebs

Bulimie

Burnout-Syndrom

CED

Cervix Karzinom

Chronical Obstructive …

Chronisch Entzündlich …

Chronische Erkrankunge …

Chronischer Bronchitis

Colitis ulcerosa

Colitisulcerosa

COPD

Darmkrebs

Darmträgheit

Demenz

Depression

Depressionen

Depressionen; Diabetes

Dermatitis solaris acu …

Diabetes

Diabetes mellitus

Diabetischer Fuß

Diphtherie

Disstress

Durchblutungsstörung

Durchblutungsstörunge …

Durchfall

Dyspepsie

Eisenmangel

Eiszapfen-Effekt

Entzündungen

Enuresis

Epilepsie

Erbrechen

Erektile Dysfunktion

Erektionsstörung

Erschöpfung

Erschöpfungssyndrom

Fahrangst

Fettleber

Fibromyalgie

Fibromylagie

Fibromylagiesyndrom

Fieber

Flugangst

Fraktur

Frühsommer-Meningo-En …

FSME

Fuß- und Nagelpilz

Fußschmerzen

Ganzkörperschmerz

Gebärmutterhalskrebs

Glaukom

Glykiertem Hämoglobin

Grauer star

Grippe Impfung

Grüner Star

Gürtelrose

Haarausfall

Haemophilus influenza …

Hämophilie

Hämorrhoiden

Harnwegsentzündungen

Harnwegsinfektion

Hausstaubmilbenallergi …

HAut

Hautabschürfungen

Hautausschlag

Hauterkrankungen

Hautflecken

Hautkrebs

Hepatische Encephalopa …

Hepatitis

Hepatitis A

Hepatitis B

Herbst

Herz

Herz-Kreislauf-Erkrank …

Herzinfarkt

Herzkrankheit

Herzphobie

Herzrhythmusstörungen

Heuschnupfen

Hib

Husten und Gliederschm …

Hypoglykämie

Imfpung

Immunsystem

Influenza

Inhalationsallergie

Insektenstich-Allergie

Jodmangel

Keuchhusten

KHK

Kinderlähmung

Knochenmetastasen

Kopflausbefall

Kopfschmerzen

Krampfadern

Krebs

Kuhmilchallergie

Lähmungserscheinungen

Lebensmittelintoleranz

Leberkrebs

Leberverfettung

Leberzirrhose

Magenschmerzen

Magersucht

Makuladegeneration

Malaria

Manganmangel

Mangelerscheinung

Masern

Meningokokken

Metabolisches Syndrom

Migräne

Mineralstoffmangel

Morbus Crohn

Morbus Parkinson

MPS

Multiple Sklerose

Mumps

Muskelfaserriss

Muskelzerrung

Myom

Nagelpilzrkrankungen

Nasen-Nebenhöhlenentz …

Nebenhöhlenentzündun …

Neurodermitis

Niesen

Obstipation

Ohrgeräusche

Osteoporose

Parodontitis

PAVK

Pneumokokken

Polio

Pollenallergie

Polyarthritis

Prostatakrebs

Prüfungsangst

Psoriasis

Rauchgasvergiftung

Reflux

Reisekrankheit

Reizdarmsyndrom

Reizdarmsyndroms

Restless Legs Syndrom …

Rheuma

Rotaviren

Röteln

Rückenschmerzen

Scharlach

Schaufensterkrankheit

Schilddrüse

Schimmelpilzallergie

Schlafapnoe

Schlafstörungen

Schlaganfall

Schmerzen

Schnupfen

Schuppenflechte

Schwangerschaftsdiabet …

Schwerhörigkeit

Schwindel

Sehschwäche

Sepsis

Sexuelle Funktionsstö …

Sklerose

Sodbrennen

Sonnenallergie

Sonnenbrand

Speiseröhre

Stoffwechselkrankheit

Stoma

Stress

Thrombose

Thrombosen

Tierhaarallergie

Tinnitus

Tollwut

Toxoplasmose

Tumorerkrankung

Typ-1-Diabetes

Typ-2-Diabetes

Typhus

Übergewicht

Venenerkrankungen

Venenleiden

Verdauungsbeschwerden

Verdauungsstörungen

Vergiftung

Vergiftungen

Verstopfung

Vorhofflimmern

Wadenkrampf

Wechseljahresbeschwerd …

Windpocken

Winter

Wundentzündungen

Wundstarrkrampf

Zahn

Zahnverlust

Zecken

Zeckenbiss

Zöliakie

Zoster

Zukunftsangst

Zwangsstörungen

Blickpunkt

  • Chronisch Entzündliche Darmerkrankungen:
    Colitis ulcerosa

    Colitis ulcerosa und Morbus Crohn sind als chronisch entzündliche Darmerkrankungen bekannt. Es handelt sich dabei um Darmentzündungen, mit denen der Betroffene sich meist lebenslang auseinandersetzen muss. Kennzeichnend für chronisch entzündliche Darmerkrankungen ist, dass es in Intervallen zu schmerzhaften Entzündungsschüben kommt, die sich mit Phasen abwechseln, in denen die Symptome gar nicht oder nur abgeschwächt vorhanden sind.

    weiter »

Partnerinformationen