Gut zu wissen

Darauf gilt es beim barrierefreien Wohnen und Bauen zu achten

Es ist wichtig, rechtzeitig das Haus oder die Wohnung barrierefrei umzurüsten, denn nur so können Sie auch mit körperlichen Einschränkungen in den eigenen vier Wänden wohnen bleiben. Die meisten Menschen wünschen sich genau das, denn über Jahre hinweg ist das eigene Zuhause zum bekannten Rückzugsort geworden, in dem nicht nur alle Habseligkeiten aufgehoben sind, sondern man fühlt sich dort einfach am wohlsten.

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Zudem ist ein emotionaler Wert gegenüber dem Haus oder der Wohnung entstanden und es stecken unzählige Erinnerungen dort. Ebenfalls wurde wahrscheinlich bereits einiges in das eigene Heim investiert, um alles instand zu halten. Dies ist auch sehr wichtig, denn nur so kann das eigene Zuhause zur Altersvorsorge und gleichzeitig als Heimathafen dienen.

Was versteht sich unter barrierefreiem Wohnen?

Laut einer Studie vom Bundesinstitut für Raum-, Stadt- und Bauforschung sind in Deutschland nur circa zwei Prozent aller Wohnungen barrierefrei. Eine genaue Definition, was „barrierefrei“ eigentlich bedeutet, findet sich im Gesetz der Gleichstellung behinderter Menschen (BGG) im vierten Paragraf. Allgemein lässt sich festhalten, dass „barrierefrei“ bedeutet, dass behinderte Menschen alle Bereiche der Wohnung nutzen können ohne besondere Erschwernis und auch keine fremde Hilfe dafür benötigt wird. Gerade alten Menschen sollen somit ein Stück Ihrer Selbstständigkeit zurückerlangen und sich komplett eigenständig in der gesamten Wohnung bewegen können. So wird nicht nur Lebensqualität zurückgewonnen, sondern auch ein Gefühl der Sicherheit.

Auch für die pflegenden Angehörigen ist eine barrierefreie Wohnung eine große Erleichterung, denn dies bedeutet einiges an Entlastung. So brauchen die Pflegebedürftigen deutlich weniger Hilfe und man weiß, dass die Angehörigen sicher untergebracht sind.

Gibt es Grundlagen bzw. Kriterien für das barrierefreie Bauen?

Es gibt klare Kriterien, die das barrierefreie Bauen genau regeln. Bei Wohngebäuden gilt etwa die DIN-Norm 18040-2. Diese Norm legt fest, wie die einzelnen Bereiche der Wohnung zu gestalten sind, um als barrierefrei zu gelten. Zudem finden sich in der jeweiligen Bauordnung des Bundeslandes einige weitere technische Baubestimmungen zur Barrierefreiheit.

Sollten Sie zudem einen KfW-Zuschuss für Ihren Umbau in Anspruch nehmen, müssen Sie alle Anforderungen der DIN-Norm erfüllen. Zwar muss nicht jede Vorgabe bis ins letzte Detail umgesetzt werden, aber es gibt einige Regeln, die es einzuhalten gilt, um Unterstützung von der Pflegekasse zu erhalten. Jedoch sollten Sie nicht alle versuchen, um den Zuschuss der Pflegekasse zu erhalten, sondern in erster Linie darauf achten, was Sie aufgrund Ihres persönlichen Gesundheitsstandes benötigen.

Wer darf die einzelnen Räume anpassen?

Dies darf grundsätzlich jeder, egal ob Mieter oder Eigentümer. Jeder Mieter hat das Recht dazu beim Vermieter eine Einforderung zu stellen, um bauliche Veränderungen am Mietobjekt durchzuführen. Es muss lediglich ein berechtigtes Interesse vorliegen, also müssen Sie oder ein Familienmitglied körperliche Einschränkungen vorweisen. Es ist jedoch wichtig, sich diese Zustimmung vom Vermieter im Vorfeld zu besorgen, denn es ist nicht erlaubt ohne Erlaubnis die Wohnung barrierefrei zu gestalten!

Sollte der Vermieter Ihren Wunsch ablehnen, müssen Sie sich also auch daran halten. Der Vermieter darf jedoch nur Umbauten verhindern, welche die Bausubstanz verändern. Dies wäre etwa das Entfernen der Schwellen von Türen, die Installation eines Hublifts oder ein umfangreicher Umbau zu einer barrierefreien Dusche. Kleinere Eingriffe können Sie auch ohne eine Zustimmung durchführen. Dazu zählen etwa das Anbringen von Haltegriffen, die Installation eines Notrufs oder elektronische Türöffner. Jedoch stellt sich der Vermieter im Regelfall nur selten gegen einen barrierefreien Umbau, da dieser auch Vorteile für Ihn bringt. Einige Vorteile sind etwa:

  • Der Vermieter muss sich keinen neuen Mieter suchen
  • Der Mieter bleibt noch eine längere Zeit in der Wohnung wohnen
  • Der Wert der Immobilie steigt durch den fachgerechten Ausbau

Die beliebtesten Tricks für mehr Barrierefreiheit

Es müssen nicht immer große Umbaumaßnahmen seien, denn oftmals können sich schon kleine Veränderungen positiv auf das Leben auswirken. Besonders wichtig ist es etwa, eine große Bewegungsfläche zu schaffen. Dafür finden Sie nun einige Tipps, wie Sie mit geringen Kosten und wenig Aufwand Ihr Leben um einiges erleichtern können.

Erhöhen Sie sämtliche Möbelstücke:

Gerade im hohen Alter wird es immer schwerer, sich aus dem Sofa oder dem Bett zu bewegen und aufzustehen. Umso höher die Möbel jedoch sind, desto einfacher ist es, wieder aus diesen auszustehen. Daher sollten die alten tiefen Möbelstücke durch höhere ausgetauscht werden.

Jegliche Stolperfallen und weitere Gefahren beseitigen:

Um das barrierefreie Wohnen zu fördern, sollten Fußmatten sowie -abstreifer befestigt oder in den Boden eingelassen werden. So wird das Risiko zu stolpern, um einiges minimiert. Zudem können rutschhemmende Beschichtungen und Folien ein sicheres Trittgefühl auf dem Boden verleihen.

Die Wohnung komplett ausmisten:

Alles was keinen weiteren Zweck besitzt und einfach nur in der Wohnung rumsteht, sollte entsorgt werden. Dazu zählen auch die schönen Blumentöpfe auf der Treppe oder der kleine Tisch in der Ecke. Auch Dekorationen, welche nur im Ansatz zu Behinderungen führen könnte, sollte entfernt werden, um mehr Bewegungsfreiheit zu schaffen.

Weniger Aufwand durch verlängerte Fenstergriffe:

Gerade für Menschen im Rollstuhl sind Verlängerungen am Fenstergriff ein wahrer Segen. So lässt sich das Fenster ohne großen Aufwand öffnen und wieder schließen. Wenn Sie bereit sind, etwas Geld zu investieren, dann können Sie ein noch komfortableres Umfeld schaffen, indem Sie zu mechanischen Verlängerungen greifen. Diese funktionieren mit einem elektrischen Antrieb und somit müssen Sie selber fast keinen Aufwand mehr betreiben.

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Wann lohnt sich ein barrierefreier Umbau?

Sobald Sie eine erste Einschränkung in der Motorik merken, sollte man erste Umbauarbeiten einleiten. Denn ein solcher Umbau zum barrierefreien Wohnen kostet häufig nicht nur viel Geld, sondern benötigt auch einiges an Planung und Zeit. Je früher damit begonnen wird, desto mehr Zeit hat man, alles sorgfältig durchzuführen und umso fitter ist man auch noch.

So lässt es sich selbst mit einem höheren Pflegegrad noch in den eigenen vier Wänden leben, falls diese ausreichend dafür umgebaut sind. Sollte die Pflegebedürftigkeit jedoch extrem hoch sein und sollte es auch mit einem barrierefreien Umbau nicht möglich sein, alleine zu leben, dann ist es nicht mehr ratsam, weiterhin Geld in den Umbau zu stecken, sondern dann ist ein spezielles Wohnheim die bessere Alternative.

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  • Chronisch Entzündliche Darmerkrankungen:
    Colitis ulcerosa

    Colitis ulcerosa und Morbus Crohn sind als chronisch entzündliche Darmerkrankungen bekannt. Es handelt sich dabei um Darmentzündungen, mit denen der Betroffene sich meist lebenslang auseinandersetzen muss. Kennzeichnend für chronisch entzündliche Darmerkrankungen ist, dass es in Intervallen zu schmerzhaften Entzündungsschüben kommt, die sich mit Phasen abwechseln, in denen die Symptome gar nicht oder nur abgeschwächt vorhanden sind.

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